Unser Kater ist 10 Wochen alt und hat die üblichen Impfungen schon bekommen. Er ist seit Geburt eine reine Wohnungskatze, kerngesund und erst seit einer Woche bei uns.
Seit etwa 2 Tagen niest er ziemlich häufig, hustet zudem seit ein paar Stunden ab und zu und schluckt dabei manchmal. Nur sein linkes Nasenloch und das linke Auge zeigen minimale Schleimbildung, nicht eitrig, die andere Seite ist völlig frei.
Die Augen sind insgesamt klar, er hat keinerlei Temperatur. Die Nase ist eher feucht. Er tobt und frisst mit unveränderter Energie.
Nun sind wir, im Gegensatz zu der Familie, bei der er die ersten Wochen verbracht hat, echte Frischluftfreaks (was nicht bedeutet, daß es dort muffig war, sondern die Wohnung war wärmer:wink:. Bei uns ist in allen Zimmern immer mindestens 1 Fenster geöffnet, z.T. herrscht in der Wohnung Durchzug. Außerdem haben wir keinen Teppich, sondern Holzfußboden. Kann es sein, daß es dem Katerchen zu kalt ist?
Abgesehen davon, daß ich jetzt erstmal die Wohnung etwas besser temperiere - wie kann ich ihm helfen, seinen leichte Erkältung wieder loszuwerden?
in diesem Alter würde ich das trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wichtig ist natürlich, daß er nicht mehr im Durchzug sitzt, einen anderen Auslöser kann ich mir erst mal nicht vorstellen (da ja eine Ansteckung durch andere Katzen ausgeschlossen ist).
Abgesehen davon, daß ich jetzt erstmal die Wohnung etwas
besser temperiere - wie kann ich ihm helfen, seinen leichte
Erkältung wieder loszuwerden?
Ich gehe in solchen fällen mit meinen Katzen immer zum Tierheilpraktiker, denn Homöopathie hat keine schlimmen Nebenwirkungen (und junge Kätzchen sind da ja sehr empfindlich), hilft oft sogar schneller und besser als eine konservative Therapie und stärkt das Immunsystem, was besonders wichtig ist, da das Katerchen ja schon für Erkältungen anfällig zu sein scheint.
alternative Heilmethoden können leider doch Nebenwirkungen haben und zwar wenn es ein selbsternannter Wunderdoktor ist. Und die sind leider nicht sehr leicht herauszufiltern.
Ich würde den Kleinen grundsätzlich mal beim Tierarzt vorstellen umd Folgeschäden auszuschließen. Und Durchzug vermeiden.
Gute Besserung
Yvonne
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alternative Heilmethoden können leider doch Nebenwirkungen
haben und zwar wenn es ein selbsternannter Wunderdoktor ist.
Und die sind leider nicht sehr leicht herauszufiltern.
Ich sprach ja auch nicht von alternativer Heilmethoden im allgemeinen, sondern ganz speziell von Homöopathie. Ein normaler Tierarzt wird in diesem Fall mit größter Wahrscheinlichkeit sofort mit Antibiotika behandeln, und das kann in diesem Alter verheerende Folgen haben. Geht man zu einem Tierheilpraktiker, der eine Ausbildung in klassischer Homöophathie hat und diese dann auch ohne andere zweifelhafte Therapien einsetzt, kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Übrigens gibt es auch immmer mehr Tierärzte, die erfolgreich mit homöopathischen Mitteln arbeiten.
Ich hatte jedenfalls schon mehr Todesfälle durch Behandlung mit Antibiotika bei Katzenkindern als mit Homöopathie (nehme tierschutzbedingt sehr oft kranke bis todkranke Katzen in Pflege)
ich denke, daß es hier auch viel auf die eigenen Erfahrungen ankommt. Zum einen hatte ich viel Pech mit Homöopathie (mein Pferd hat jetzt dadurch eine chronische Krankheit) und zum anderen viel Glück mit meinem Tierarzt der zu den wenigen gehört, die nur in Ausnahmefälle sofort zu den härtesten Waffen greifen (und hat meinen Miezekatzen und meine Pferden schon gut geholfen).
Deshalb meine eher negative Meinung zur Homöopathie.
Gruß
Yvonne
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heute geht es ihm schon etwas besser…ich habe die Fenster heute morgen geschlossen und sogar geheizt (hier hat’s im Moment eh nur 18°C) *gg*. Prompt ist der kleine Racker unter die Heizung gekrochen und hat sich eingerollt.
Jetzt liegt er auf meinem Schoß und schläft…die Nase ist noch feucht, die Augen sind klar und er niest nicht mehr so viel. Der Husten ist weg.
Eine Frage bewegt mich noch: Gibt’s im Netz eine Liste mit Tierheilpraktikern & Tierhomöopathen?
In meiner eigenen Behandlung ziehe ich auch die Mischung vor: Schulmediziner, die sich mit alternativen Behandlungsmethoden auskennen, aber, wenn’s drauf ankommt, auch die Keule schwingen können.
Idealerweise könnte ein guter Tiermediziner das auch. Hoffentlich finde ich einen hier in der Provinz Ostwestfalen-Lippes.