Hallo Experten,
unser kleiner Kater - inzwischen 16 Monate alt, seit 7 Monaten kastriert - raubt uns im Moment den letzten Nerv: Immer wenn wir ins Bett gehen, fängt er an zu spielen und herumzutoben.
Besonders schlimm ist es, wenn mein Freund noch länger arbeitet:
Solange er am Rechner sitzt schläft der Kleine brav neben ihm, wenn er aber zu mir kommt geht die Party los.
Wir wissen solangsam nicht mehr, was wir machen sollen. Aus dem Schlafzimmer sperren funktioniert wegen lautstarker Protestaktionen auch schon lange nicht mehr.
Was können wir tun? Bringt evtl. eine zweite Katze was, mit der er sich dann tagsüber austoben kann. Oder gibt das dann nur noch mehr Terror?
*fg*
das kenne ich doch irgendwo her!?
Unser Tiger heißt Lisa, ist 9 Jahre alt und ab und zu hat sie diese Anwandlungen auch jetzt noch, besonders an Tagen, wo das Wetter scheußlich ist und sie den ganzen Tag verschlafen hat!
Wir haben die abendliche Turnerei etwas abschwächen können, indem wir abends, etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen, noch mit ihr spielen… ausgiebigst! Mit Murmel und Fellmaus krabbeln wir dann mit ihr auf dem Boden herum… mag zwar etwas albern aussehen, aber macht doch irgendwie Spass - Lisa sieht das genauso!?
Eine zweite Katze ist immer gut - aber natürlich nicht nur aus den genannten Gründen.
Die ideale Lösung ist es, den kleinen Tiger vor dem Schlafengehen so richtig „plattzumachen“. Wir bevorzugen dazu die Mäuseangel…nach 20 Minuten Jagd in vollem Galopp, 25 x den Deckenkratzbaum rauf & runter, usw. ist die Meute dann so erledigt, dass Ruhe herrscht.
Wenn die Katze ins Schlafzimmer darf, wird es allerdings immer wieder vorkommen, dass Ihr gestört werdet…wenn Ratti Futter, Unterhaltung oder Aufmerksamkeit wünscht. Das ist bei Katzen nun mal so. Ich habe mich - schweren Herzens - dazu entschlossen, das Schlafzimmer zur Tabuzone zu machen, da ich eine Katzenallergie habe. Daher kennen die Katzen es nicht anders und haben sich an den Tages/Nachtablauf gewöhnt. Ich weiss allerdings von meiner vorherigen Katze, dass es sehr schwer ist, im Nachhinein den Zutritt zu verbieten.
Bevor Ihr also schwere Geschütze auffahrt - probiert es mal mit der Mäuseangel
Ich glaube spätestens mit unserem Umzug, der bald ins Haus steht werden wir wohl ein paar Änderungen einführen. Und wenn wir dort mehr Platz haben, schauen wir uns mal nach einem zweiten „Chaoten“ um. Und da freut sich sicher nicht nur die Tierhilfe, von der wir unseren aktuellen Chaoten haben.
Bis dahin werden wir mal die Mäuse-Angel austesten.
Viele Grüße,
Ti4n4 & der kleine Chaoten-Tiger Hobbes
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hallo,
ich nehm mal an, die katze bzw. der kater (mist, jetzt habbich den text schon gelöscht) kann nicht raus, damit hab ich dieses katzentypische phänomen gelöst. katzen haben ihre ‚wutz-zeiten‘ (so nenn ich das), also ca. 22.30/23 uhr und morgens halb 5. da muss dann bewegung sein. also rauslassen oder müde-spielen, dann klappt das.
in der regel bleibt das übrigens auch so, egal wie alt sie sind. erst die ganz alten liegen dann nur noch ab *lach*, aber meine erste hat diesen rhythmus bis ins hohe katzenalter von 16 jahren beibehalten.
viel spass weiterhin mit dem kater … und dann auch noch mit dem zweiten
claudia