Mein Hund frist Gras und andere Fragen

Hey, wir haben seit ca. 4 Wochen eine Hündin von einer anderen Familie übernommen. Sie ist ca. 3 Jahre alt und ein weißer Huskey/Canadischer Schäferhund-Mix. In diesen 4 Wochen haben sich für mich ein paar Fragen ergeben auf die ich mir hier Antwort erhoffe.

  1. manchmal frist Jessie Gras, zweimal hat sie sich danach übergeben. Frist sie also das Gras weil ihr schlecht ist? Oder hat das auch noch andere Gründe.

  2. Grundsätzlich ist sie wirklich lieb, auch wenn sie leider nicht sehr konsequent erzogen wurde. Aber eine große Macke hat sie doch. Wenn sie von der Leine los ist und einen Hasen/bzw. Kaninchen sieht, hört und sieht sie nichts mehr und rast hinter her. Sie kommt zwar später wieder zurück, ist mir aber leider bei der Jagd schon einmal über die Straße gerannt. Gottseidank ist nichts passiert. Seitdem traue ich mich nicht mehr sie los zu lassen. Muß ich sie jetzt für immer angeleint ausführen oder kann man da noch was mit Erziehung ausrichten???

Das führt mich zu meiner 3. Frage:

  1. Kann mir jemand eine Hundeschule bzw. einen Hundetrainer in der Umgebung von Köln empfehlen? Da unsere Süße noch ein paar andere kleine Macken hat und sie auch unsere 1. Hund ist, halten wir eine gewisse Hilfe bei der Erziehung für wichtig und notwendig. Aber einfach nur eine Adresse aus den Gelben Seiten rauszusuchen ist mir zu unpersönlich.

Ach, fast hätte ich es vergessen. Vor einiger Zeit hatte ich mal einige Fragen zum „perfekten Familienhund“, da wir uns eigentlich in Richtung Labrador oder Berner Sennenhund orientiert hatten. Und da hatte mir hier im Forum jemand sehr nette und ausführlich Auskunft gegeben. Ich hatte versprochen, mich zu melden, wenn ich mich für einen Hund entschieden habe. Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Daher an dieser Stelle nochmal Danke für die Auskünfte unbekannter Weise.

Kirsten R.

Hey, wir haben seit ca. 4 Wochen eine Hündin von einer anderen
Familie übernommen. Sie ist ca. 3 Jahre alt und ein weißer
Huskey/Canadischer Schäferhund-Mix. In diesen 4 Wochen haben
sich für mich ein paar Fragen ergeben auf die ich mir hier
Antwort erhoffe.

  1. manchmal frist Jessie Gras, zweimal hat sie sich danach
    übergeben. Frist sie also das Gras weil ihr schlecht ist? Oder
    hat das auch noch andere Gründe.

ja, ja, manchmal sind Hunde mit Kühen verwandt. Wenn das Grasfressen nicht allzu oft passiert, dann ist dies eine ganz normale Sache (aufpassen, daß das Kotzen bald geschieht, sonst hast das Zeug auf dem Perserteppich). Gründe können sein, allg. Magengrimmen, Knochenreste im Magen (bitte keine Knochen, egal welcher Art, dem Hund geben!), ggf. Vitaminmangel. Wenn ein Knochen drin ist, dann wird im Gras der Fremdkörper eingeschlossen und ausgekotzt. Achtung, die „Winde“ (bayerisch Schoaß) sind sehr „aromareich“ = stinken!

  1. Grundsätzlich ist sie wirklich lieb, auch wenn sie leider
    nicht sehr konsequent erzogen wurde. Aber eine große Macke hat
    sie doch. Wenn sie von der Leine los ist und einen Hasen/bzw.
    Kaninchen sieht, hört und sieht sie nichts mehr und rast
    hinter her. Sie kommt zwar später wieder zurück, ist mir aber
    leider bei der Jagd schon einmal über die Straße gerannt.
    Gottseidank ist nichts passiert. Seitdem traue ich mich nicht
    mehr sie los zu lassen. Muß ich sie jetzt für immer angeleint
    ausführen oder kann man da noch was mit Erziehung
    ausrichten???

diese Rasse hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Mit Erziehung kannst überhaupt nichts erreichen. Also vorbeugend aufpassen. Ich hatte mal einen Schäferhund, der genaus wild war. Ich lernte es sehr schnell um mind. 2 Sekunden schneller zu schauen und zu handeln = anzuleinen, wenn ich jagdbares „Wild“, egal welcher Art, irgendwo entdeckte. Dieses Training ist übrigens recht brauchbar für das Überleben im Straßenverkehr. Man lernt Gefahrensituationen vorausschauend zu beurteilen.

Das führt mich zu meiner 3. Frage:

  1. Kann mir jemand eine Hundeschule bzw. einen Hundetrainer in
    der Umgebung von Köln empfehlen? Da unsere Süße noch ein paar
    andere kleine Macken hat und sie auch unsere 1. Hund ist,
    halten wir eine gewisse Hilfe bei der Erziehung für wichtig
    und notwendig. Aber einfach nur eine Adresse aus den Gelben
    Seiten rauszusuchen ist mir zu unpersönlich.

ruf doch beim Tierheim an und frage danach. Die können gute Tips geben. Siehe auch die Fernsehsendung „Ein Heim für alle Felle“ im WDR.

Ach, fast hätte ich es vergessen. Vor einiger Zeit hatte ich
mal einige Fragen zum „perfekten Familienhund“, da wir uns
eigentlich in Richtung Labrador oder Berner Sennenhund
orientiert hatten. Und da hatte mir hier im Forum jemand sehr
nette und ausführlich Auskunft gegeben. Ich hatte versprochen,
mich zu melden, wenn ich mich für einen Hund entschieden habe.
Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Daher an dieser Stelle
nochmal Danke für die Auskünfte unbekannter Weise.

Kirsten R.

Hallo Kirsten!

Ein Hund leckt sein Fell, bekommt dadurch jede Menge Wolle in die Speiseröhre. Das bemerkt er durch Schmerzen und Schluckbeschwerden.
Er frißt dann Gras, damit das Gras die Wolle mit in den Magen drückt.
Unsere Hündin stand oft nachts an meinem Bett und schluckte trocken. Man merkte, sie hat Schmerzen dabei und der Schluckreiz war nicht zu stoppen. Raus mit ihr auf den Rasen und dort hat sie dann geweidet, wie eine Kuh. Nach 10 Minuten war es genug und wir gingen wieder ins Haus.
Die Wolle rutschte bei ihr mit dem Gras weiter und alles war o.k. Bei anderen Hunden erfolgt dann ein Brechreiz und sie erbrechen alles, Wolle und Gras und die Speiseröhre ist wieder sauber.

Also keine Panik. Das machten drei Schäferhunde von uns. Jetzt haben wir einen Labrador zur Pflege und der frißt es ebenso.

Gruß Werner

Moin, Kirsten!

Hey, wir haben seit ca. 4 Wochen eine Hündin von einer anderen
Familie übernommen.

Meinen Glückwunsch! Freut mich immer wieder, wenn andere auch auf den Hund kommen :smile:

Sie ist ca. 3 Jahre alt und ein weißer
Huskey/Canadischer Schäferhund-Mix. In diesen 4 Wochen haben
sich für mich ein paar Fragen ergeben auf die ich mir hier
Antwort erhoffe.

Na denn versuch ich´s auch mal.

  1. manchmal frist Jessie Gras, zweimal hat sie sich danach
    übergeben. Frist sie also das Gras weil ihr schlecht ist? Oder
    hat das auch noch andere Gründe.

Dazu haben meine Vorredner schon ein bisserl was geschrieben. Gras fressen ist völlig normal. Ursache dafür ist meist entweder ein Unwohlsein oder auch Reste von Knochen oder irgendwelche anderen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt. Das Gras wird dann entweder mit dem normalen Stuhlgang wieder rausbefördert oder auch -wie in Deinem Fall- raus gewürgt. Das ist wie gesagt normal, meine Dicke macht das auch regelmäßig. Mein Tierarzt sagte mal, das dient gewissermaßen einer Selbstreinigung, da die Hunde übers Futter in der Regel kaum noch Pflanzliche Fasern in Reinstruktur aufnehmen, diese als Allesfresser jedoch eigentlich brauchen.

  1. Grundsätzlich ist sie wirklich lieb, auch wenn sie leider
    nicht sehr konsequent erzogen wurde. Aber eine große Macke hat
    sie doch. Wenn sie von der Leine los ist und einen Hasen/bzw.
    Kaninchen sieht, hört und sieht sie nichts mehr und rast
    hinter her. Sie kommt zwar später wieder zurück, ist mir aber
    leider bei der Jagd schon einmal über die Straße gerannt.
    Gottseidank ist nichts passiert. Seitdem traue ich mich nicht
    mehr sie los zu lassen. Muß ich sie jetzt für immer angeleint
    ausführen oder kann man da noch was mit Erziehung
    ausrichten???

Grundsätzlich bekommt man das mit konsequenter Erziehung wieder hin. Man braucht nur sehr viel Zeit und den Willen dazu. Hunde sind halt typische Beutegreifer, der Jagdtrieb ist angeboren. Bei dem einen mehr, bei anderen weniger. Meine Dicke hat das früher auch gemacht, auch heute versucht sie es manchmal noch. Mittlerweile reicht jedoch eines Scharfes Wort von uns und sie läßt es sofort bleiben. Ich kann Dir aber nur dringend empfehlen, in Wohngebieten und vor allem in der Nähe von Straßen Deinen Hund immer an die Leine zu nehmen. Hunde bleiben Tiere und sind immer zu einem gewißen Prozentsatz unberechenbar. Es geht Tausendmal gut, einmal nicht. Und das ist dann zu spät. Allerdings solltest Du trotzdem sehen, das sie auch genug freien Auslauf bekommt, alles andere wäre Tierquälerei. Ständiger Leinenzwang macht lediglich den Hund krank und manchmal auch aggressiver. Meine Dicke ist an der Leine manchmal unmöglich, ohne Leine ist sie jedoch lammfromm. Das begreift zwar mein Umfeld nicht, aber da muß ich eben durch.

Das führt mich zu meiner 3. Frage:

  1. Kann mir jemand eine Hundeschule bzw. einen Hundetrainer in
    der Umgebung von Köln empfehlen? Da unsere Süße noch ein paar
    andere kleine Macken hat und sie auch unsere 1. Hund ist,
    halten wir eine gewisse Hilfe bei der Erziehung für wichtig
    und notwendig. Aber einfach nur eine Adresse aus den Gelben
    Seiten rauszusuchen ist mir zu unpersönlich.

Das ist eine Klasse Idee. Wäre meine nächste Empfehlung gewesen. Ich kann Dir zwar nix in Köln empfehlen, da ich noch nie in der Ecke war. Aber ich empfehle Dir erstens die Nachfrage beim Tierheim, bei Zuchtverbänden oder auch beim VDH. Und weiterhin empfehle ich Dir: Unterhalte Dich einfach mal mit anderen Hundehaltern. Viele können aus eigener Erfahrung vielleicht etwas sagen. Auf keinen Fall solltest Du jedoch Deinen Hund zur Erziehung in fremde Hände geben. Und von Erziehung mittels Qualhilfsmitteln wie Stachelhalsbändern oder E-Schocks kann ich auch nur abraten. Das ist lediglich Quälerei und bringt nicht weiter.

Solltest Du noch weitere Fragen haben, melde Dich einfach. Von mir aus auch jederzeit gern per Email auf dem direkten Weg.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem Hund.

So long.

Der Dicke MD.

Also Gras fressen zeigt auf ein Problem, wie schon gesagt, mit dem Magen Darm Trakt. Meistens ist mir aufgefallen das die tiere dort wohl so etwas wie Sodbrennen haben. Aber es kann dann auch Fremdkörpern liegen die im Verdauungstrakt sind. Es ist nicht besorgniserregend, so lange das tier es nicht ständig macht. Sollte es zu einer Regelmäßigkeit werden, also bei jedem Gassi gehen, sollte ein Arzt auf gesucht werden. Dann kann eine Krankheit zu grunde liegen (z.B. Gastritis, Entzündungen der Speiseröhre oder ähnliches).

Ein Husky (auch Huskymix) kann von Natur aus schon einen ausgeprägten Jagdtrieb haben. Den bekommt man auch mit einer konsequenten Erziehung nicht richtig raus. Dort kann man nur mit dem Punkt der Ablenkung arbeiten. Es gibt inzwischen Geräte, die wie ein Halsband angelegt werden und auf Signal einen Sprühstoß abgeben. Damit werden alle Sinne angesprochen. Der Sprühnebel ist visuel, der Geruchstoff darin trifft den Geruch und die Feuchte das Gefühl. Das Tier ist von seiner Spur abgelenkt und sollte dann auf Zuruf zurückkommen. Auch die neue Version des Teletakts (laut Schecker tierschutzrechtlich zugelassen und erlaubt) hätte auch einen guten Erfolg, wenn man weiß, wie man es am besten und vor allem RICHTIG, SORGFÄLTIG UND BERECHTIGT anwedet, sollte man sich dann von einem guten und seriösen Trainer zeigen lassen.

Hallo Kirsten,
Du solltest Dich bei der Erziehung Deines Hundes vom Einfachen zum Schweren vorarbeiten; d. h. nicht gleich das Jagen von Hasen verhindern wollten, sondern zuerst den allgemeinen Gehorsam festigen.
Beginne in einem eingezäunten Grundstück und übe mit Deinem Hund „Sitz“, „Platz“, „Hier“; wenn Dein Hund das noch nicht beherrscht, bring ihm das unbedingt noch bei.

Es ist sehr wichtig, daß Du zu jeder Zeit die Ausführung des Befehls erzwingen kannst, der Hund sich Dir also nicht entziehen kann.

Wenn es ohne Leine nicht geht, nimm zur Unterstützung eine lange Nylonschnur zuhilfe.

Erst wenn das klappt, kannst Du daran gehen, den Gehorsam in nicht umzäunten Gebiet zu festigen (ohne Wild).

Der Anblick von Wild ist die größte Versuchung, die es für einen Hund gibt und nur wirklich gehorsame Hunde lassen sich dann abrufen.

Zum Einsatz von Teletaktgeräten: Es sind hilfreiche Dressurmittel in der Hand von erfahrenen Hundeausbildern. Sie werden von ihnen eingesetzt, wenn ein Hund die Bedeutung eines Befehls kennt und die Ausführung bewußt mißachtet.
Keinesfalls gehören sie in die Hand von Laien, da man bei falscher Anwendung viel verderben kann.

Der Ungehorsam ist der Punkt, an dem Du ansetzen mußt, nicht das Jagen von Wild. Du mußt also vor allem den Gehorsam verbessern und das Wild eher sehen als Dein Hund, ihn herkommen oder hinlegen lassen.
Wenn es doch mal passiert ist, daß Dein Hund gejagt hat, mußt du ihn trotzdem freundlich und mit Lob empfangen, wenn er wiederkommt, da er eine Strafe mit dem Wiederkommen und nicht mit dem Jagen verknüpfen würde.
Eine Strafe muß sofort kommen oder gar nicht!

Liebe Kirsten,

vielen Dank, dass Du Dich daran erinnert hast! Ich weiss nicht genau, ob ich das war, der Du die Info versprochen hast - aber ich hatte Dir damals auf Deine Anfrage geantwortet, und wie ich mich so kenne, hab ich Dich bestimmt auch gebeten, mir Bescheid zu geben, wenn es soweit ist.

Viele Gruesse
Sylvia

Ach, fast hätte ich es vergessen. Vor einiger Zeit hatte ich
mal einige Fragen zum „perfekten Familienhund“, da wir uns
eigentlich in Richtung Labrador oder Berner Sennenhund
orientiert hatten. Und da hatte mir hier im Forum jemand sehr
nette und ausführlich Auskunft gegeben. Ich hatte versprochen,
mich zu melden, wenn ich mich für einen Hund entschieden habe.
Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Daher an dieser Stelle
nochmal Danke für die Auskünfte unbekannter Weise.

Hi, Jochen!

Bin begeistert. Dein Artikel hat mir so gut gefallen, das ich doch glatt mal ein * rausgerückt hab.

Mehr wollte ich hier nicht sagen.

So long.

Der Dicke MD.

Hallo Jochen,

erstmal vielen Dank an Dich und alle anderen, die mir so ausführlich und hilfreich Auskunft gegeben haben.

Das Kommando „sitz“ beherrscht unsere Jessie schon ganz gut, mit „platz“ hat sie es nicht so und das „komm“ ist mehr so eine Glückssache. Wenn gerade nichts Interessantes in der Nähe ist kommt sie auch relativ direkt. Aber man hat mir schon gesagt, das wäre der Huskey in ihr, diese Rasse wäre sehr eigensinnig.
Alles in allem können wir uns aber über unsere Süsse nicht beschweren. Die Liebesbezeugungen unseres 6jährigen Sohnes erträgt sie mit bewunderungswürdiger Gelassenheit und wenn sie morgens allein ist, macht sie auch keinen Blödsinn.
Die Sache mit dem Teletakt-Gerät werde ich mir auf jedenfall verkeifen, ich stimme dir da voll zu. Mit solchen Dingen sollten möglichst nur Profis umgehen.
Das Befolgen von den wichtigsten Kommandos üben wir bereits jeden Mittag auf einem umzäunten Platz, wo sie mir nicht abhauen kann.
Dabei stellt sich mir jetzt die nächste Frage, wie lange am Stück kann und sollte ich mit ihr üben. 5 Minuten oder 10 Minuten, wann wird es für sie langweilig oder zu anstrengend.

Ansonsten werde ich all die hilfreichen Informationen, die ich hier wieder erhalten habe, beachten und soweit möglich befolgen.
Nochmal vielen Dank

Gruß
Kirsten

Hallo, Kirsten!

erstmal vielen Dank an Dich und alle anderen, die mir so
ausführlich und hilfreich Auskunft gegeben haben.

Schön, wenn Dir das alles weitergeholfen hat.

Die Sache mit dem Teletakt-Gerät werde ich mir auf jedenfall
verkeifen, ich stimme dir da voll zu. Mit solchen Dingen
sollten möglichst nur Profis umgehen.

Meiner Meinung nach sollten damit nicht mal „Profis“ umgehen. Wenn man sich mit seinem Hund viel beschäftigt braucht man solche Dinger eigentlich garnicht. Aber das ich von derlei Schrott nix halte, ist hier nebensächlich. Ich finde jedenfalls schön, das Du darauf verzichten willst. Dein Hund wird es Dir danken.

Das Befolgen von den wichtigsten Kommandos üben wir bereits
jeden Mittag auf einem umzäunten Platz, wo sie mir nicht
abhauen kann.
Dabei stellt sich mir jetzt die nächste Frage, wie lange am
Stück kann und sollte ich mit ihr üben. 5 Minuten oder 10
Minuten, wann wird es für sie langweilig oder zu anstrengend.

Diese Frage kann man denke ich nicht pauschal beantworten. Auf keinen Fall sollte man seinen Hund überfordern. Meine Dicke hat meist so nach ´ner halben Stunde erstmal „die Schnauze voll“ von Lernen. Wenn man dann wieder eine Weile mit ihr gespielt hat, dann ist sie wieder aufnahmefähig. Generell habe ich festgestellt, das sich lernen und spielen wunderbar verbinden lassen. Wichtig ist, das Du es schaffst, immer die Aufmerksamkeit Deiner Hündin auf Dich zu konzentrieren. Das bedeutet, Du muß Dich interessant machen. Funktioniert bei meiner Dicken bestens, wenn ich ein paar Kekse in der Tasche habe. Die findet sie nämlich hoch interessant. Genau wie ihre heißgeliebten Tennisbälle. Ich glaube, Du merkst relativ schnell selbst, wenn Dein Hund unaufmerksam wird. Dann ist meist der Punkt erreicht, an dem man eine Pause machen sollte.

Nochmal vielen Dank

Auch von mir: Gern geschehen.

So long.

Der Dicke MD.