Hallo
Wie bereits etwas weiter unten geschildert, sah ich einen Husky der die ganze Nacht im Auto gelassen wurde. Jetzt hab ich die „Karre“ des öfteren mal stehen sehen und zu jeder Zeit war der Hund im Auto hinten eingesperrt. Kann man so jemanden nicht beim Tierschutzverein anzeigen.
Fr@nkie
Hallo Frankie,
sprech doch erstmal den Besitzer an, vielleicht ist es ja alles ein dummer Zufall und lässt sich auch so klären.
Gruß
Merit
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Für tiergerecht halte ich diese Art der Unterbringung nicht. Wenn keine offenkundige Tierquälerei vorliegt, wird man mit einer Anzeige aber nicht weit kommen. Frage einmal beim Tierschutzverein nach, wie die das sehen. Und den Hundehalter würde ich an Deiner Stelle auch ansprechen. Vielleicht ist es „nur“ Gedankenlosigkeit und möglicherweise erreichst Du mit freundlichem Ansprechen mehr als mit Drohungen oder Anzeige.
Gruß
Wolfgang
Hallo
Leider sehe ich nur immer das Auto an verschiedenen Stellen parken aber nie den dazugehörigen Halter. Ich werde Ihn heute Abend aber einen Zettel an die Windschutzscheibe kleben (Am liebsten würde ich ihm gleich dazu die Luft aus den Reifen lassen). Montags ruf ich dann den Tierschutzverein dann und frage die mal was da zu machen ist.
CU Fr@nkie
Also, wenn es ein Husky ist, dann macht dem Kälte nichts aus. Hitze mögen die weitaus weniger. Eine Decke zum darauf liegen sollte er freilich schon haben.
Aber gerade weil es ein Husky ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass er das sonderlich Klasse findet, denn bei Huskies ist das Rudelverhalten noch ursprünglicher als bei anderen Hunden.
Eine Dauerlösung kann das Auto als Hundehütte keinesfalls sein. Höchstens mal, wenn man irgendwo auf Besuch ist für eine oder zwei Nächte, es mit Hund nicht anders geht und der Hund das absolut gewöhnt ist.
Unser Hund z.B. wartet sehr gerne im Auto, weil er das als eine Art fahrbares Zuhause ansieht, wo sein Rudel (also sein Mensch) immer wieder hin zurückkommt. In der Wohnung bleiben oder bei anderen Menschen zu bleiben findet er dagegen extrem doof. Dann guckt er beleidigt und frisst erst mal nix.
Eine ganze Nacht haben wir den allerdings auch noch nie im Auto gelassen und würden das auch nicht tun.
Hallo Frankie,
ganz wichtig ist, herauszufinden, ob es sich wirklich um einen Dauerzustand handelt. Beobachte das Ganze mal für ein paar Tage und schreib dir vor allem genau auf, zu welcher Zeit (am besten mehrmals abends vorbeigehen) der Husky im Auto eingesperrt war.
Ich würde - wenn es wirklich jede Nacht so ist - auch keinen Kontakt zum Besitzer aufnehmen, sondern in dem Fall wirklich direkt über den Tierschutzverein oder das zuständige Veterinäramt gehen, sonst verschwindet der Husky vielleicht und wird wer weiß wo eingesperrt, wenn der Besitzer gewarnt ist.
Ein Auto ist auf keinen Fall für eine dauerhafte Unterbringung geeignet, egal, ob Husky oder was auch immer, da sollte man auf jeden Fall was unternehmen.
Gruß
Meggie
Also heute (Sonntag, 09:00h) bin ich wieder mal an dem Auto vorbeigegangen. Da war kein Hund auf der Ladefläche. Also hab ich durch einen Schlitz in der Plane hineingeschaut. Außer ein paar Decken im Eck, ist da nur der nackte Blech- oder Holzboden. Aber Danke für eure Ratschläge. Ich werde nun noch eine Woche warten und den Wagen bei meinen Gassigängen im Auge behalten. Falls sich nichts ändert werde ich Ihn (oder Sie) ohne Vorwarnung beim Tierschutzverein melden.
TNX CU Fr@nkie
hallo,
so mal gefragt und gesagt, 9ohne das ich nun gutfinde das ein hund die ganzen nacht im auto bleibt, aber wo ist eigentlich der unterschied zwischen einer hundehütte, einer stadtwohnung und einem auto?
meiner meinung nach sind tiere in der grossstadt genausoviel quälerei wie einen hund im auto zu lassen oder in einer hundehütte zu halten.
bei all dem stelle ich mir nämlich die frage nach der artgerechten haltung…
was ist für die tiere nun „humaner“???
gruß
sonja
Hallo Sonja,
Zwischen einer Hundehuette und einer Autoladeflaeche ist sicher kein grosser Unterschied. In einer Stadtwohnung hat der Hund aber wenigstens Anschluss an sein „Rudel“, die Menschen. Und darauf kommt es an (insbesondere bei Huskies). Natuerlich ist Auslauf auf dem Lande usw viel besser. Aber Tierquaelerei ist das Halten von Hunden in einer Stadtwohnung nicht, solange man regelmaessig mit ihm spazierengeht.
Niels
In einer Stadtwohnung hat
der Hund aber wenigstens Anschluss an
sein „Rudel“, die Menschen.
na ja, da der hund nicht immer im auto zu sehen ist, scheint er ja auch anschluß an sein rudel zu haben…
Und darauf
kommt es an (insbesondere bei Huskies).
Natuerlich ist Auslauf auf dem Lande usw
viel besser. Aber Tierquaelerei ist das
Halten von Hunden in einer Stadtwohnung
nicht, solange man regelmaessig mit ihm
spazierengeht.
wenn ich mir die hunde bei uns in berlin so anschaue, an leinen herumgezerrt, den trtenden füssen ausweichend, beim geschäft machen (in einer wehrlosen situation) mensch und tier ausgeliefert, weil sie sich nicht verstecken/zurückziehen können, dann halte ich das mit all den autoabgasen und im winter mit streusalz etc für extreme tierquälerei.
der wunsch einen hund in der stadt zu halten erscheint mir auch als extrem egoistisch und rücksichtslos für den hund. viele leute arbeiten und sind bis zu 12 stunden gar nicht da, so das der hund in der zeit auch ohne sein rudel auskommen muss… müsste dann auch tierquälerei sein.
wie gesagt, ich halte es nicht für gut, das ein hund im auto hockt, aber ich halte das verhalten für nicht tierquälerischer als hunde in städten. ich habe mich auch bewusst gegen einen hund entschieden ud meinem sohn klargemacht, das es für hunde keine freude sein kann in lauten, lärmenden, stinkenden städten wohnen zu müssen, nur weil wir ein kuscheltier haben wollen. er hat es verstanden.
und ich finde, das menschen, die hunde nicht artgerecht halten (dazu gehören für mich auch alle, die stadthunde halten) eigentlich nicht ,mit dem finger auf andere zeigen dürften…
würde man den hund fragen, dann würde er seine umgebung bestimmt nicht toll finden…
gruß
sonja
Niels
Hallo Sonja,
Du hast sicher recht. Ich bin eben auf dem Land grossgeworden und habe noch nie auf Dauer in einer Stadt gewohnt.
Wir haben selber keinen Hund, da wir beide berufstaetig sind. Da pflichte ich Dir bei, dass man einen Hund nicht so lange allein lassen sollte.
Allerdings haben wir uns zu einer Katze hinreissen lassen. Die kommt tagsueber an die frische Luft (sie ist auch ganz sauer, wenn sie das mal nicht darf). Nachts ist sie dann drinnen. Wir wohnen aber auch in einer sehr ruhigen Gegend mit grossen Gaerten.
Niels
:Allerdings haben wir uns zu einer Katze
hinreissen lassen. Die kommt tagsueber an
die frische Luft (sie ist auch ganz
sauer, wenn sie das mal nicht darf).
Nachts ist sie dann drinnen. Wir wohnen
aber auch in einer sehr ruhigen Gegend
mit grossen Gaerten.Niels
na das klingt doch absolut gesund 
frei im garten an der luft und so. ausserdem sind katzen ja keine rudeltiere und unabhängiger.
was nun um himmelswillen nicht heissen soll, das alle städter sich eine katze anschaffen sollen.
katzen ohne auslauf und frischluft werden in der stadt nämlich auch „gequalt“ da die natürlichen bewegungsabläufe nicht gegeben sind.
gruß
sonja
Hallo Sonja
setzt Du hier nicht die Prioritäten etwas falsch? Der Hund ist ein Rudel-, natürlich auch ein Lauftier. Es ist erwiesen, daß sich unser vom Wolf abstammender Freund durch die Domestikation z.B. in dem Punkt verändert hat, daß ihm der Mensch mit seiner Familie sein Rudel nicht nur ersetzt, sondern er die Menschen seinen Artgenossen vorzieht.
Es stellt sich nun die Frage, was für ihn wichtiger ist, Laufen z.B. in einem großen Garten auf dem Land oder ständiger Rudelkontakt. Vielleicht gibt die Häufung von Verhaltensstörungen hier Auskunft:Bei der in der Stadt überwiedgenden Wohnungshaltung sieht man diese psychischen Störungen selten. Hingegen kommen sie bei der auf dem Land überwiegenden Zwingerhaltung häufig vor.Hält man in der Stadt nicht gerade einen Windhund oder andere lauffreudige Rassen, sondern halt für die Wohnung über lange Zeit gezüchtete Rassen wie Pudel, Terrier, auch Dackel, so geht es diesem Hund in der Stadt meist wesentlich besser als dem Dorfhund. Dort ist die Zeit der freilaufenden Hunde lange vorbei. Dafür dominiert die Zwingerhaltung und zusammengefaßt läßt sich sagen, dort ist der Hund meist 23 Stunden am Tag allein.
Zum Thema Hund im Auto: der beschriebene Sachverhalt ist tierschutzrelevant.
Tschüß Lilo.
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