Hund Nachts im Auto II

Von: , Frage gestellt am Fr, 3. Dez 1999

Hallo
Wie bereits etwas weiter unten geschildert, sah ich einen Husky der die ganze Nacht im Auto gelassen wurde. Jetzt hab ich die "Karre" des öfteren mal stehen sehen und zu jeder Zeit war der Hund im Auto hinten eingesperrt. Kann man so jemanden nicht beim Tierschutzverein anzeigen.
Fr@nkie

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II

    Hallo Frankie,
    sprech doch erstmal den Besitzer an, vielleicht ist es ja alles ein dummer Zufall und lässt sich auch so klären.

    Gruß
    Merit [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II

    Für tiergerecht halte ich diese Art der Unterbringung nicht. Wenn keine offenkundige Tierquälerei vorliegt, wird man mit einer Anzeige aber nicht weit kommen. Frage einmal beim Tierschutzverein nach, wie die das sehen. Und den Hundehalter würde ich an Deiner Stelle auch ansprechen. Vielleicht ist es "nur" Gedankenlosigkeit und möglicherweise erreichst Du mit freundlichem Ansprechen mehr als mit Drohungen oder Anzeige.

    Gruß

    Wolfgang

  3. Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II

    Hallo
    Leider sehe ich nur immer das Auto an verschiedenen Stellen parken aber nie den dazugehörigen Halter. Ich werde Ihn heute Abend aber einen Zettel an die Windschutzscheibe kleben (Am liebsten würde ich ihm gleich dazu die Luft aus den Reifen lassen). Montags ruf ich dann den Tierschutzverein dann und frage die mal was da zu machen ist.
    CU Fr@nkie

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Hund Nachts im Auto II

      Also heute (Sonntag, 09:00h) bin ich wieder mal an dem Auto vorbeigegangen. Da war kein Hund auf der Ladefläche. Also hab ich durch einen Schlitz in der Plane hineingeschaut. Außer ein paar Decken im Eck, ist da nur der nackte Blech- oder Holzboden. Aber Danke für eure Ratschläge. Ich werde nun noch eine Woche warten und den Wagen bei meinen Gassigängen im Auge behalten. Falls sich nichts ändert werde ich Ihn (oder Sie) ohne Vorwarnung beim Tierschutzverein melden.
      TNX CU Fr@nkie

  4. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II

    Also, wenn es ein Husky ist, dann macht dem Kälte nichts aus. Hitze mögen die weitaus weniger. Eine Decke zum darauf liegen sollte er freilich schon haben.
    Aber gerade weil es ein Husky ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass er das sonderlich Klasse findet, denn bei Huskies ist das Rudelverhalten noch ursprünglicher als bei anderen Hunden.
    Eine Dauerlösung kann das Auto als Hundehütte keinesfalls sein. Höchstens mal, wenn man irgendwo auf Besuch ist für eine oder zwei Nächte, es mit Hund nicht anders geht und der Hund das absolut gewöhnt ist.
    Unser Hund z.B. wartet sehr gerne im Auto, weil er das als eine Art fahrbares Zuhause ansieht, wo sein Rudel (also sein Mensch) immer wieder hin zurückkommt. In der Wohnung bleiben oder bei anderen Menschen zu bleiben findet er dagegen extrem doof. Dann guckt er beleidigt und frisst erst mal nix.
    Eine ganze Nacht haben wir den allerdings auch noch nie im Auto gelassen und würden das auch nicht tun.

  5. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II


    Hallo Frankie,

    ganz wichtig ist, herauszufinden, ob es sich wirklich um einen Dauerzustand handelt. Beobachte das Ganze mal für ein paar Tage und schreib dir vor allem genau auf, zu welcher Zeit (am besten mehrmals abends vorbeigehen) der Husky im Auto eingesperrt war.
    Ich würde - wenn es wirklich jede Nacht so ist - auch keinen Kontakt zum Besitzer aufnehmen, sondern in dem Fall wirklich direkt über den Tierschutzverein oder das zuständige Veterinäramt gehen, sonst verschwindet der Husky vielleicht und wird wer weiß wo eingesperrt, wenn der Besitzer gewarnt ist.
    Ein Auto ist auf keinen Fall für eine dauerhafte Unterbringung geeignet, egal, ob Husky oder was auch immer, da sollte man auf jeden Fall was unternehmen.
    Gruß
    Meggie

  6. Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
    Re: Hund Nachts im Auto II

    hallo,

    so mal gefragt und gesagt, 9ohne das ich nun gutfinde das ein hund die ganzen nacht im auto bleibt, aber wo ist eigentlich der unterschied zwischen einer hundehütte, einer stadtwohnung und einem auto?
    meiner meinung nach sind tiere in der grossstadt genausoviel quälerei wie einen hund im auto zu lassen oder in einer hundehütte zu halten.

    bei all dem stelle ich mir nämlich die frage nach der artgerechten haltung...

    was ist für die tiere nun "humaner"???

    gruß

    sonja

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re^2: Hund Nachts im Auto II

      Hallo Sonja,

      Zwischen einer Hundehuette und einer Autoladeflaeche ist sicher kein grosser Unterschied. In einer Stadtwohnung hat der Hund aber wenigstens Anschluss an sein "Rudel", die Menschen. Und darauf kommt es an (insbesondere bei Huskies). Natuerlich ist Auslauf auf dem Lande usw viel besser. Aber Tierquaelerei ist das Halten von Hunden in einer Stadtwohnung nicht, solange man regelmaessig mit ihm spazierengeht.

      Niels

      • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
        Re^3: Hund Nachts im Auto II

        In einer Stadtwohnung hat der Hund aber wenigstens Anschluss an
        sein "Rudel", die Menschen.
        na ja, da der hund nicht immer im auto zu sehen ist, scheint er ja auch anschluß an sein rudel zu haben...

        Und darauf kommt es an (insbesondere bei Huskies).
        Natuerlich ist Auslauf auf dem Lande usw
        viel besser. Aber Tierquaelerei ist das
        Halten von Hunden in einer Stadtwohnung
        nicht, solange man regelmaessig mit ihm
        spazierengeht.
        wenn ich mir die hunde bei uns in berlin so anschaue, an leinen herumgezerrt, den trtenden füssen ausweichend, beim geschäft machen (in einer wehrlosen situation) mensch und tier ausgeliefert, weil sie sich nicht verstecken/zurückziehen können, dann halte ich das mit all den autoabgasen und im winter mit streusalz etc für extreme tierquälerei.
        der wunsch einen hund in der stadt zu halten erscheint mir auch als extrem egoistisch und rücksichtslos für den hund. viele leute arbeiten und sind bis zu 12 stunden gar nicht da, so das der hund in der zeit auch ohne sein rudel auskommen muss... müsste dann auch tierquälerei sein.

        wie gesagt, ich halte es nicht für gut, das ein hund im auto hockt, aber ich halte das verhalten für nicht tierquälerischer als hunde in städten. ich habe mich auch bewusst gegen einen hund entschieden ud meinem sohn klargemacht, das es für hunde keine freude sein kann in lauten, lärmenden, stinkenden städten wohnen zu müssen, nur weil wir ein kuscheltier haben wollen. er hat es verstanden.

        und ich finde, das menschen, die hunde nicht artgerecht halten (dazu gehören für mich auch alle, die stadthunde halten) eigentlich nicht ,mit dem finger auf andere zeigen dürften...
        würde man den hund fragen, dann würde er seine umgebung bestimmt nicht toll finden...

        gruß

        sonja Niels



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