Morgendliches Lecken und mit den Pfoten treten

Hallo,

neben der erfreulichen Nebenerscheinung, dass ich am morgen von meiner schnurrenden Katze geweckt werde, gibt es gleich drei negative nebenerscheinungen. (na ja, nicht wirklich negativ). Erstens weckt sie mich um 5 Uhr morgens!!!
Zweitens leckt sie mich ab, aber gruendlich. Sobald ich wieder einschlafe, beginnt sie, und zwar vom Kopf ueber die Schultern, manchmal Achseln etc, und drittens „tretet“ sie mit den Pfoten. Als ob sie Übungen machen wuerde „greift“ sie abwechselnd mit der einen und der anderen Pfote. DAs ist zwar nicht unangenehmn aber manchmal tut sie das mit leicht ausgestreckten Krallen. Also es freut mich ja, dass sie kontinuierlich von 5 bis 8 schnurrt und mir ihre Liebe zeigt (??) aber WARUM leckt sie mich ab? Kann man ihr das abgewoehnen, ich will sie auch nicht aus dem Zimmer sperren mit all der Aufmerksamkeit die sie noetig hat.
Liebe Gruesse
Roberto

Hallo!

Deine Katze liebt Dich und fühlt sich wohl.

  1. Ablecken
    Die Katze „putzt“ Dich, das zeigt, dass sie Dich als „Familienmitglied“ betrachtet. Nicht alle Katzen tun das (von meinen 3 macht es 1 oft und 1 gelegentlich). Wenn Dir das nicht gefällt, musst Du sie wohl oder übel sanft wegschubsen.

  2. mit den Pfoten treten
    Man nennt das auch „Treteln“ oder „Milchtritt“. Katzenbabys machen das, während sie bei der Mutter trinken, um den Milchfluss anzuregen. Bei erwachsenen Hauskatzen (die ja geistig sozusagen immer Kinder bleiben) ist das Treteln ein Zeichen, dass die Katze sich wohlfühlt. Sie kuschelt sich dann an, schnurrt, und tretelt - solange, bis sie einschläft. Manche Katzen nuckeln auch noch dabei (vor allem, wenn sie früh entwöhnt worden sind). Wenn die Katze natürlich auf Deiner nackten Haut oder dünnem Schlafanzug tretelt, dann kann das schmerzhaft sein und Du musst Dich ihr entziehen.

  3. um 5 Uhr wecken
    Da musst Du hart bleiben und sie ignorieren. Bloss nicht füttern, spielen oder schmusen - sonst geht das immer weiter.

Viel Spass mit Deinem Tiger!

Myriam =^…^=
Satan, Luzifer & Greta

Hallo Ihr!

Also wenn meine Katzen (alles Weiber) Treteln kommen werde ich gerne zum Masochisten:smile:

Mit tiefem Brummen, Sven.

Hi,

du fragst noch warum deine Katze dich ableckt? Und dich morgens um 5 Uhr weckt??? Ich merke schon du kennst den Katzenknigge noch nicht, an den sich deine Katze wahrscheinlich nur hält. Ich kopier ihn mal rein. Das ist allerdings nur ein Auszug aus einem Buch, welches bei www.pussy-versand.de zu bestellen gibt.
Zu beachten sind der letzte Satz und im Zusammenleben mit Menschen Punkt 4, falls du nicht alles lesen willst. :smile: Sei froh, dass sie dich erst um 5 Uhr weckt.

Der Katzenknigge

Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige,
die von den nachfolgenden Tips profitieren.
Denkt daran, daß es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepaßt werden können.

  1. Mahlzeiten

1.Fresse niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst.
2.Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser
noch, mit Milch) steht, aus dem Du trinken kannst.
3.Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hättest.
4.Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden.
5. Bevor Du Dich dann entschlossen hast zu fressen, verteile grundsätzlich die ersten drei bis vier Happen auf dem Boden vor der Fressnapfunterlage.

  1. Gäste

1.Setze eine überraschte und verletzte Miene auf wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach den Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!“
2.Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, daß dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen.
3.Begleite Gäste immer auf die Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.
4.Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigen Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in den Fußknöchel
oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.
5. Krieche grundsätzlich in die vom Gast mitgebrachten Taschen oder Aktenkoffer und durchwühle sie sorgfältig. Der Gast muss sich noch Wochen später über die darin hinterlassenen Haare freuen können.

  1. Türen

1.Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
2.Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für Dich geöffnet worden wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem sehr wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken- Hochsaison.
3. Handelt es sich um Terassentüren warte mit der Kratzaktion bis diese frischgeputzt sind. Dann warte bis es regnet, gehe kurz raus um Luft zu schnappen und wenn die Pfoten schön matschig und nass sind kannst Du anfangen durch Kratzbewegungen" gegen die Scheibe formschöne Bilder und Muster darauf zu gestalten.

  1. Waschtag

1.Setze Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, bis alles sauber ist und vielleicht sogar warm vom Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.
2.Helfe stets beim Wäsche zusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die Gegend ziehst.
3.Helfe stets beim Betten machen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.

  1. Büroarbeiten

1.Wenn Deine Menschen beim Briefe schreiben oder ähnlichem sind, setzte Dich immer auf die Papiere, auf denen sie gerade schreiben. Wenn sie Dich herunter heben, beobachte sie mit trauriger Miene. Paß gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. Sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setzte Dich darauf. Nach dem zweiten Hinunter heben mußt
Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen, aber einzelne bitte.
2.Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setzte Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist, Papier zu beißen, dann warte bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht.
3.Noch schöner sind Computer. Warte bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verläßt und spiele „Katze auf der Tastatur“. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.
4.Wenn jemand am Computer sitzt, rette ihn vor Verspannungen. Schleich Dich heran, streck Dich von hinten an die Lehne und zieh die Krallen einmal knackend ins Leder. Er springt auf, Du wirst beachtet und er ist vor Verspannungen bewahrt.

  1. Übelkeit

1.Tabuisieren wir es nicht länger. Übelkeit kommt halt doch des öfteren vor: Wenn Du Dich übergeben musst, ist es wichtig, dass Du schnell machst. Es sei denn Du liegst bereits im Bett. Ansonsten versuch schnell ins Bett zu kommen.
2.Falls die Zeit nicht reicht, versuch auf einen Orientteppich zu kommen. Ein Teppichboden tun es auch. Zumindest einen Sessel oder ein Sofa sollte man erreichen. Unbedingt zu vermeiden ist es, sich im Badezimmer, der Küche oder auf einem sonstigen kalten, gefliesten Boden zu übergeben müssen. (Ganz schlimm, wenn es einen auf dem Katzenklo erwischt)
3.Sieh in jedem Fall zu, dass Deine Pfütze die Größe eines nackten, menschlichen Fußes hat und dass Du es möglichst ungesehen erledigst.
4. Die perfekte Lösung der Platzfrage ist das Treffen der Tapete. Du musst nur dicht genug an die Wand kommen und ein bischen Schwung holen. Wenn Dein Frauchen nach der Gestaltung der Terassentür dann immer noch an Deiner künstlerischen Ader zweifelt, versuch es nochmal.

  1. Zusammenleben mit den Menschen

1.Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut.
2.Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setzte Dich zwischen Buch und Gesicht.
3.Falls Dein Mensch strickt, setzte Dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiß aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.
4.Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Felles, unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch sind arm dran. Ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten. Es ist unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen. Regelmäßiges Gesichtabschlecken ist also unumgänglich. Am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.
5. Denke immer daran Dein Frauchen ganz besonders aufmerksam zu begrüssen wenn sie mit gefüllten Einkaufstüten den ersten Schritt über die Türschwelle macht. Werfe Dich Ihr direkt vor die Füsse und sei fasziniert von der menschlichen Grazie bei dem verzweifelten Versuch Dich nicht zu treten.

Denke daran, daß eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist: schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäuse fangen zu
spielen.

Hallo Netti,

ich habe mich koestlich amuesiert. Stimmt sogar (fast) alles
Roberto