hallo
ich schreibe aus mexico.kuerzlich habe ich fuer unser einfamilien haus einen elektrischen Boiler(50 liter) gekauft und zwar mit einem timer .Nun moechte ich fragen was energiesparender ist.Den waermer den ganzen tag eingestellt lassen oder nur das wasser aufwaermen bevor dem duschen?
ich hoffe jemand versteht meine frage.
vielen Dank
Stefan Eugster
Den waermer den ganzen tag eingestellt
lassen oder nur das wasser aufwaermen bevor dem duschen?
Hallo Stefan,
den Boiler nur bei Bedarf einzuschalten verbraucht weniger Energie als der Dauerbetrieb.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
physikalische Erklärung:
Du brauchst Energie wegen
- der Entnahme von warmem Wasser und
- dem Wärmeverlust durch die Boilerwand
Punkt 1 bleibt immer gleich ob du den Boiler ständig laufen lässt oder nur bei Bedarf. Darauf hast du nur Einfluss über deine Duschgewohnheiten.
Punkt 2 hängt vom Temperaturunterschied zwischen Boilerinnerem und -äusserem (der Umgebung) ab. Je grösser der Unterschied (also je heisser das Wasser im Boiler) umso grösser der Energieverlust. Hälst du non also den Boiler ständig warm, hast du auch ständig einen Energieverlust. Lässt du den Boiler zwischendrin auskühlen verringert sich während dieser Zeit der Verlust.
Ähnliches gilt auch für die Raumheizung.
Gruss, Niels
Hallo Stefan,
ich würde dies mal von der Isolierung des Boilers abhängig machen. Ist der Boiler schlecht isoliert, verbrät er die zugeführte Wärme natürlich konstant den ganzen Tag über durch die Wandung nach draußen, während gleichzeitig der Energiebedarf dür die Erhaltung der konstanten Temeratur im Inneren natürlich so massiv steigt.
Ist der Boiler hingegen sehr gut isoliert, verliert also wenig Wärme nach außen, ist auch der Energiebedarf zur Erhaltung der konstanten Innentemperatur gering. Dies kann sogar so wiet gehen, dass die konstante geringe Beheizung günstiger kommt, also einmal am Tag den ganzen inzwischen stärker abgekühlten Behälter wieder aufzuheizen.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die energiesparendste Methode kann ich dir nicht sagen.
Die kostensparende hängt ab, ob du unterschiedlichen Tag- und Nachttarif hast.
gerhard
das is Quatsch
Hallo,
ob gut oder schlecht isoliert, es wird immer!!! mehr Energie
verbraucht, wenn ständig im Standby das Wasser heiß bleibt.
Es ist auch so eine seltsame Legende, daß etwas sparend sein
soll, nur weil der Energiebedarf über einen längeren Zeitraum
verteilt ist. Selbst bei bester Isolation ist das niemals
der Fall.
Merke also: Immer nur dann etwas heizen oder einschalten, wenn
es auch gebraucht wird
)
Gruß Uwi
ich würde dies mal von der Isolierung des Boilers abhängig
machen. Ist der Boiler schlecht isoliert, verbrät er die
zugeführte Wärme natürlich konstant den ganzen Tag über durch
die Wandung nach draußen, während gleichzeitig der
Energiebedarf dür die Erhaltung der konstanten Temeratur im
Inneren natürlich so massiv steigt.Ist der Boiler hingegen sehr gut isoliert, verliert also wenig
Wärme nach außen, ist auch der Energiebedarf zur Erhaltung der
konstanten Innentemperatur gering. Dies kann sogar so wiet
gehen, dass die konstante geringe Beheizung günstiger kommt,
also einmal am Tag den ganzen inzwischen stärker abgekühlten
Behälter wieder aufzuheizen.
Hallo Uwe,
das habe ich bis vor einigen Wochen auch noch gedacht, bis ich so mehr zufällig beim Zappen an einer Sendung zum Thema Energieeinsparen am und im Haus hängenblieb. War ganz interessant, weil ich in Kürze auch (An)bauen und modernisieren werde. Da wurde dann u.A. sehr ausführlich und mit hübschen Grafiken, Experten, und was so alles dazu gehört, an einigen Beispielen erklärt, dass es durchaus unterschiedliche Fälle gibt. Dabei wurde insbesondere darauf Bezug genommen, das ein Erwärmen natürlich nicht nur das eigentlich zu erwärmende Medium erwärmt wird, sondern dass ja auch der ganze Apparatismuis drum herum mit aufgewärmt werden muss, und daher immer eine Einzelfallbetrachtung nötig sei. Besonders krasses Beispiel war die Gegenüberstellung von Räumen mit unterschiedlich gestalteten Wänden, wo je nach dem das komplette Aufheizen der Wände weit mehr Energie verbrauchte, als die eigentlich zu erwärmende Luft im Raum.
Ich würde jetzt zwar mal so rein gefühlsmäßig auch tippen, dass es beim Boiler wohl eher günstiger ist, ihn nur bei Bedarf zu betreiben, aber die Sache mit der Einzelfallbetrachtung hat mich doch nachdenklich gemacht. Nur hierauf wollte ich hinweisen. Dies gleich in der Überschrift als Quatsch zu verurteilen, ist schon ein wenig unfreudlich.
Gruß vom Wiz
Hallo Wiz,
glaub mir, es ist so, wie Uwe sagt. Mobiliar in der Wohnung verändert nur die Trägheit des Systems: die Temperatur sinkt ohne Heizung langsamer und steigt mit Heizung langsamer an. Hier liegt das Problem bei der Raumheizung: Du kommst abends in eine ausgekühlte Wohnung und drehst die Heizung auf. Weil es (auf Grud des Mobiliars) lange dauert, drehst du die Heizung größer auf. Schließlich zeigt das Wirkung, es wird zu heiss, du reisst das Fenster auf (= Energieverlust) und wenn du schließlich ins Bett gehst, ist es immer noch zu warm (vor allem, wenn du erst jetzt die Heizung runterdrehst. In diesem Fall ist es oft besser, konstant warm zu halten, als zwischen den Extremen zu pendeln. Das ist aber mehr ein psychologisches Problem und die Unkenntnis der Trägheit des Systems.
Aus diesem Grund haben wir uns an die Heizkörper elektronische Thermostate gemacht. die schalten die Temp 1 Stunde bevor wir zurückkommen auf warm. Dann haben wir es bei unserer Ankunft mollig, aber nicht überheizt. Um 9 Uhr schalten sie auf kalt. Die Restwärme der Heizung reicht dann bis 10 oder 11 Uhr, wenn wir ins Bett gehen.
Gruss, Niels
Hallo,
grundsätzlich - ohne jede Ausnahme - ist das Einschalten des Boilers bei Bedarf hinsichtlich des Energieverbrauchs günstiger als dauerndes Warmhalten.
Der Irrtum mit dem angeblich günstigeren Dauerheizen ist uralt und wird mindestens seit Jahrzehnten in allen möglichen Zusammenhängen wiederholt - aber dadurch leider nicht richtiger.
Die beiden Methoden sehen im Vergleich so aus:
Heizen bei Bedarf: Aufheizen - Verbrauch
Dauerheizen: Aufheizen, Abkühlung, Heizen, Abkühlung, Heizen…Verbrauch. Die Phasen des Abkühlens und Heizens - das macht der hier der Einfachheit halber angenommene Zweipunktregler - bedingen den Mehrverbrauch dieser Methode.
Gruß
Wolfgang
das habe ich bis vor einigen Wochen auch noch gedacht, bis ich
so mehr zufällig beim Zappen an einer Sendung zum Thema
Energieeinsparen am und im Haus hängenblieb. War ganz
Na ja, man muß nicht alles glauben, was im Fenseher so als
neueste Erkenntnis verkauft wird. Da wird schon manchmal viel
populärwissenschaftlicher Unsinn verkauft, besonders wenn der
Moderator wie Bruce Willis aussieht
)
interessant, weil ich in Kürze auch (An)bauen und
modernisieren werde. Da wurde dann u.A. sehr ausführlich und
mit hübschen Grafiken, Experten, und was so alles dazu gehört,
an einigen Beispielen erklärt, dass es durchaus
unterschiedliche Fälle gibt. Dabei wurde insbesondere darauf
Bezug genommen, das ein Erwärmen natürlich nicht nur das
eigentlich zu erwärmende Medium erwärmt wird, sondern dass ja
auch der ganze Apparatismuis drum herum mit aufgewärmt werden
muss, und daher immer eine Einzelfallbetrachtung nötig sei.
Tolle Aussage das, was will uns der Künstler damit sagen?
Die Zusammenhänge lernt man in der Schule in Physik, früher
war’s jedenfalls bei uns mal so.
Heute kann wohl tatsählich in der Abiturstufe Physik abwählen.
Besonders krasses Beispiel war die Gegenüberstellung von
Räumen mit unterschiedlich gestalteten Wänden, wo je nach dem
das komplette Aufheizen der Wände weit mehr Energie
verbrauchte, als die eigentlich zu erwärmende Luft im Raum.
Die spezifische Wärme von Luft ist ca. 1KJ pro Kg. Ein m³ Luft
wiegt ungefähr 1,2Kg. Die spezifische Wärme von Ziegelwand oder
Beton oder Gips usw. weis ich nicht, wird aber wohl doppelt so
groß wie die von Luft sein.
Bei 20cm gemauerten Wand hat jeder m² ein Volumen von ca. 0,2m³.
Bei Dichte ca. 2,5t/m³ macht das also ca. 500Kg.
Um das um ein Grad Aufzuwärmen braucht man also soviel Energie
wie für 1000m³ Luft. 1000m³ sind mehr als in ein Einfamilienhaus
reinpassen, und das ist nur die Energie für 1m² Wand.
Ich habe ein Fertighaus mit 40mm Gipskarton und Holzplatte, der
Rest ist bischen Holz im Innern und viel Isolation. Da sieht der
Einzelfall wieder anders aus, wer wird das wundern?.
Ich würde jetzt zwar mal so rein gefühlsmäßig auch tippen,
dass es beim Boiler wohl eher günstiger ist, ihn nur bei
Bedarf zu betreiben, aber die Sache mit der
Das hat nichts mit Gefühl zu tun, sondern mit Logik.
Eine warme/heiße Heizung gibt ständig !!! Energie ab,
eine kalte Heizung macht sowas im Normalfall eher nicht!
Einzelfallbetrachtung hat mich doch nachdenklich gemacht. Nur
hierauf wollte ich hinweisen.
Einzelfallbetrachtung schön und gut, wenn es kein Unsinn ist.
Unter Berücksichtigung bauphysikalischer Aspekte kann es sein,
das ständiges Heizen besser und billiger ist, als unregelmäßiges
Heizen.
Wenn durch zu wenig Heizen Kondensation innen an an den
Wänden auftritt und infolge dessen die Wand bzw. Isolation
durchfeuchtet, dann wird der Wärmeduchgang erheblich erhöht.
Wenn dann die Heizung angeworfen wird, ist es möglich, daß
wegen der schlechten Isolation mehr Energie gebraucht wird,
als bei ständigem leichten „Trockenheizen“.
Allerdings könnte in solchem Fall ordentliches Lüften auch
helfen.
Dies gleich in der Überschrift
als Quatsch zu verurteilen, ist schon ein wenig unfreudlich.
Sehe ich ein, daß sowas unerfreulich ist. Ich habe leider
einen gewissen Hang zum Lästern. Must Dich nicht ärgern.
Bist aber auch selber schuld. Wenn man von was wenig Ahnung hat,
dann sollte man lieber ruhig sein 
Zugegeben, mir fällt das auch immer schwer.
Gruß Uwi