Bekannte haben zum Innenwand-Streichen folgendes Verfahren angewandt:
Weiße Wandfarbe plus Abtönfarbe plus -achtungjetztkommts- Rotband zu einem Brei ungewisser Konsistenz gemischt und direkt mit Kleisterbürste auf den Putz gestrichen.
Das Ergebnis sieht m.E. prima aus: Pinselstrukturen sind natürlich sichtbar, aber passt auch optisch, Wandunebenheiten werden einfach mit dem Brei gefüllt.
Wandvorbereitung und Tapezieren entfallen also.
Aber mal abgesehen von der Optik und Arbeitsersparnis:
Seht ihr da Probleme (ist ja wohl nicht der ideale Anwendungsfall für Rotband)? Haltbarkeit oder so?
Hallo,
also Prinzip haben sie einfach einen Rotband zu flüssig angesetzt und dazu noch Farbpigmente gegeben.
Die Verdickungsmittel(Celluloseether, Stärkeether) in der Farbe haben sich auch nicht mit denen im Rotband gebissen, da ja wohl nicht alles wieder sofort abgefallen ist.
Als ehemaliger Baustoffentwickler kann ich sagen, je mehr Feuchtigkeit im Gips ist, wenn er angesetzt wird, umso weicher bleibt er nach dem Abbinden.
Wobei ich das Problem nicht so sehe, wenn er als Schmuck an der Wand aufgetragen ist.
(Es sei denn natürlich, es leben Bären in der Wohnung, die keinen Kratzbaum zum Schubbern haben)
Gruß
Daniel
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hi nope,
ich hab selbst unter eine kunstharzfarbe quarzsand gemischt, weil ich keine lust hatte zu tapezieren *zugeb* - das sieht auch gut aus
denke nicht, dass das bisschen gips auf den wänden probleme macht mit feuchtigkeit oder ähnlichem.
viele grüsse, muschel
moin,
das Problem sehe ich später auf Dich zu kommen. Nämlich dann, wenn Du die Wohnung wechseln willst und der Hausbesitzer auf Rückbau besteht.Er (der hausbesitzer) könnte auf die Idee kommen, daß alle diese Wände neu gespachtelt werden müßen,damit die Tapeten des Nachfolgers auch glatt auf der Wand anliegen.
Ansonsten hält Rotband. Es werden damit ja auch Schalterdosen und ähnliches eingesetzt.
Gruß
Dirk m.