Hallo, ich hoffe, hier Erfahrungsberichte zu bekommen.
Problem : Ich habe ein Haus im Wald, Dach Süd-West Richtung und es wird durch Bäume teilweise beschattet.
Idee : ich möchte auf das Dach Sonnenkollektoren ( Röhren-Thermoskannen-Prinzip) aufbringen lassen. der Heizungsbauer meint, es gäbe genügend Sonneneinstrahlung. Ich bin im Zweifel, ob 3 Stunden volle Sonne und sonst nur diffuser Sonneneinfall und viel Schatten auf dem Dach reicht, um eine vernünftige leistung bei doch nicht so gerinegn Anschaffungskosten (cika 18000 Euro) zu erreichen.
Vielleicht hat einer der Leser Erfahrung mit einem solchen Problem-Dach, ich bin dankbar für Antworten.
Jetzt wünsche ich noch Allen ein schönes Osterfest, frohes Eiersuchen wünscht tonhexe
Hallo,
so wie sich das anhört, hilft diese Sonnenheizung im Schatten
hauptsächlich dem Hersteller und dem Handwerker. Für 18000€
kannst Du Dir bei heutigem Preis mind. für 20 Jahre normale
Brennstoffe kaufen (mit Zins und Zinseszins retiert sich das nie). Bei heutigenm Stand rentiert sich sowas noch nicht mal
bei optimaler Bedingungen und max. Förderung.
Bedenke, daß die Heizung dann, wenn sie am dringensten
gebraucht wird (bei schlechtem Wetter und in der Nacht) gar
nicht heizt. Gut, man kann das evtl. über einen großen Speicher
und Wärmepunpen usw. mit viel Geld noch einiges rausholen.
Das hilft dem Hersteller und dem Handwerker dann noch viel mehr.
Stecke das Geld also besser in Maßnahmen zur Ernergieeinsparung
(Isolation). Dann kannst Du notfalls auch elektrisch heizen.
Gruß Uwi
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eigentlich nur mit anderen Worten möchte ich auf den Punkt bringen, was Uwe schon sagte: Die Anlage verursacht einen jährlichen Zinsaufwand in der Größenordnung der jährlichen Heizkosten. Von Tilgung und Wartung ist dabei noch keine Rede. Damit hast Du bei heutigen Energiepreisen mit der Anlage überhaupt keine Chance, jemals Geld zu sparen.
Investiere das Geld lieber in optimale Isolation des Gebäudes.
Hallo
Meine Meinung :
Das Solardoch ist viel zu teuer , auch wenn es eine gute Qualität haben mag . Beim Preis haben Die Hersteller sich noch zu wenig einfallen lassen .
Da würde ich ganz klar sagen , das die Bäume stören , bzw. entfernt werden müßten , besonders , da im Winter die Sonneneinstrahung beinahe aus der waagerechten kommt , und eine Zusatzheizung braucht Du sowieso .
MfG
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Anschaffungskosten (cika 18000 Euro) zu erreichen.
Wie groß ist denn das Haus? Für einen 3-4 Personenhaushalt sollte die „Hardware“ für ca. 2500-(max.)5000 Euro kosten. Der Handwerker nochmal etwa das gleiche (2-4 Tage Arbeit für 2-3 Personen). In diesem Fall rechnet sich so eine Anlage gerade eben so, aber man hat halt ein gutes Gewissen beim Duschen und Baden im Sommer.
In deinem Fall kann natürlich erheblich mehr Kollektorfläche nötig sein, dann rechnet sich das ganze eben nicht mehr.
So, wie die Anlage liegt und geplant ist, kann sie sich nicht rechnen!
Sie kommt nur für das warme Brauchwasser in Frage! Also niemals als Zusatz für die Heizung.
Dann kann man ganz einfach sagen : Der Warmwasserverbrauch am Tag bei einer normalen Familie liegt bei 1 - 1,5 m³ Gas.
Das wären also gut 0,30 € täglich.
Das mal 365 ergibt den Jahresverbrauch und - maximalen Gewinn durch die Solaranlage. Also 110,-€ im Jahr Einfuhr an Wärme durch die Solaranlage.
Ich kann niemals mehr gewinnen als ich auch verbrauche.
Verbrauche ich 1 m³ Gas am Tag, bringt mir keine Solaranlage Nutzen, die dann vielleicht für 3 m³ schaffen würde. 2 m³ wären überschüssige Wärme.
Bei Dir im Wald wird sie aber kaum den Verbrauch schaffen, da die Sonneneinstrahlung und Luftwärme um mindestens 5 - 10°C tiefer liegt, als im Freien.