Auch die waschmaschine

hallo experten,

meine waschmaschine schaltet sich ständig mit der meldung „wassermangel“ ab, es fliesst wirklich meistens nur wenig wasser ins waschmittelfach.
wo muß ich enkalken, bzw. nachsehen, um abhilfe zu schaffen?
der wasserdruck ist nicht so toll (seit weihnachten), aber mehr, als die waschmaschine glauben macht.

tschüß

strubbel

hallo strubbel,
hatte ich auch mal, da war dann der zentrale druckminderer für die wohnung im eimer und zusätzlich irgendwelche zulauf-wasserhähne (-hahnen???öhm) dicht. dann würde ich noch den zulauf zur wassermaschine prüfen, ob dort irgendein sieb zusitzt (erstaunlich, was in perlatoren etc. manchmal an sand und kalk zu finden ist). ansonsten wissen die experten hier sicher mehr als ich ;o)
viele grüsse, muschel

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hallo strubbel,
hatte ich auch mal, da war dann der zentrale druckminderer für
die wohnung im eimer und zusätzlich irgendwelche
zulauf-wasserhähne (-hahnen???öhm) dicht. dann würde ich noch
den zulauf zur wassermaschine prüfen, ob dort irgendein sieb
zusitzt (erstaunlich, was in perlatoren etc. manchmal an sand
und kalk zu finden ist). ansonsten wissen die experten hier
sicher mehr als ich ;o)

Da die Druckverhältnisse in den Wasserrohren überall anders sind, hätten wir die unterschiedlichsten Wasserstände in allen Waschmaschinen dieser Welt: das kann’s also nicht sein.

Normalerweise schalten Wasserstandssensoren den Wasserzulauf ab und wieder an (es gibt also mindestens 2 solcher Sensoren). An diesen Sensoren solltest Du zuerst mal forschen. Falls sie „elektrisch“ reagieren (keine Angst, da fließen Strömchen im Millivoltbereich), könnte Verkalkung an den Sensoren hinderlich sein. Solche Sensoren können aber auch ganz simpel mit Schwimmern funktionieren (in Schläuchen im Bottich), ähnlich einem Schwimmerventil in einem Vergaser, die rein mechanisch arbeiten. Die können freilich auch verdrecken und nicht mehr richtig öffnen und schließen. Da wäre schon angebracht den Service zu rufen, zumal ja die Steuerungselektonik selbst (wie alt ist die Maschine denn?) auch ne Macke haben kann. Und da blickst Du dann mit Sicherheit nicht mehr durch: der Service auch nicht, die tauschen einfach das Modul aus.

Gruß R.

Stop, halt, pause…

Erstmal die Siebe im Zulaufschlauch reinigen! Es -kann- eines direkt am Anschluß an den Wasserhahn sein, und es -ist- eines in der Waschmaschine, da wo der Schlauch angeschlossen ist.

Also mal den Schlauch auf beiden Enden lösen, Sieb(e) reinigen, nochmal probieren!

Und wenn es dann immer noch nicht geht, können wir uns über elektronische und sonstige Steuerungen unterhalten!

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Noch nie welche gesehen.

Falls Du diese Rückschlagventile meinst, na gut. Das könnte theoretisch klemmen. Sie sprach aber von zu wenig Wasser, also geht da doch was durch, oder?

Also mal den Schlauch auf beiden Enden lösen, Sieb(e)
reinigen, nochmal probieren!

Von der Logik her grundsätzlich richtig, wenn da Siebe sind. Die dürften dann wohl eher in der Maschine sein. Gut, dort habe ich noch nie hingesehen, den Fall hatte ich bislang noch nie (bei meinen 4-5 Maschinen bisher). Kann ja sein, daß für den Export nach Afrika solche Siebe eingebaut werden :smile:

Gruß R.

Und wenn es dann immer noch nicht geht, können wir uns über
elektronische und sonstige Steuerungen unterhalten!

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Also, da ich täglich Waschmaschinen repariere, kannst du mir schon glauben, daß da Siebe sind! Ganz im Gegensatz zu Schwimmerschaltern oder dergleichen…

Eine weitere Fehlerquelle findet sich übrigens im Thread etwas tiefer: der Wasserhahn selbst könnte klemmen und nicht richtig öffnen. Ist gar nicht mal so selten!

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Also, da ich täglich Waschmaschinen repariere, kannst du mir
schon glauben, daß da Siebe sind!

Glaube ich Dir ja gerne, bloß habe ich keine weder im Schlauch noch am Schlauchende bislang gesehen. Wahrscheinlich sind sie dann hinter dem Schlauchende bereits schon in der Maschine. Aber wenn Du das täglich machst, wird das wohl auch Schläuche geben, wo die Siebe innnen drin sind. Bloß wie kommt man dann da dran???

Ganz im Gegensatz zu
Schwimmerschaltern oder dergleichen…

Dann erzähl mir doch mal, wie die Maschine die Minimum- und Maximumstände mißt, also mit welchen Sensoren? Freilich mag es Primitivmaschinen geben, die die Zeit messen. Wäre aber arg spartanisch, und wir hätten dann bei unterschiedlichen Druckverhältnissen die unterschiedlichsten Wasserstände.

Eine weitere Fehlerquelle findet sich übrigens im Thread etwas
tiefer: der Wasserhahn selbst könnte klemmen und nicht richtig
öffnen. Ist gar nicht mal so selten!

Gut denkbar. Aber ihre Machine meldete stets zu wenig Wasser an. Naja, wenn sie mit der Zeit mißt und der Hahn klemmt, kann das schon hinkommen. Was es alles gibt.

Gruß R.

Glaube ich Dir ja gerne, bloß habe ich keine weder im Schlauch
noch am Schlauchende bislang gesehen. Wahrscheinlich sind sie
dann hinter dem Schlauchende bereits schon in der Maschine.
Aber wenn Du das täglich machst, wird das wohl auch Schläuche
geben, wo die Siebe innnen drin sind. Bloß wie kommt man dann
da dran???

Also, ein Sieb (nicht immer vorhanden) ist im Schlauchanschluß am Wasserhahn. Das andere (eigentlich immer vorhanden) ist da, wo der Schlauch an der Maschine angeschraubt wird. Das ist nämlich das Magnetventil, dessen Anschluß einfach hinten aus der Maschine guckt… und in diesem Anschluß, nicht etwa im Schlauch selbst, sitzt ein Sieb, das kann man mit einer Flachzange herausziehen und reinigen.

Dies Sieb ist auch keineswegs überflüssig oder „nur für den Export nach Afrika“, denn was so alles mit dem Wasser aus der Leitung kommt, soll keinesfalls mit durch das Magnetventil, das ginge nicht lange gut!

Dann erzähl mir doch mal, wie die Maschine die Minimum- und
Maximumstände mißt, also mit welchen Sensoren? Freilich mag es
Primitivmaschinen geben, die die Zeit messen. Wäre aber arg
spartanisch, und wir hätten dann bei unterschiedlichen
Druckverhältnissen die unterschiedlichsten Wasserstände.

Das mit der Zeitmessung gibt es durchaus, nämlich bei einigen Spülmaschinen. Und zwar keineswegs bei den billigen, sondern bei Miele! Trotzdem läuft nicht immer unterschiedlich viel Wasser ein, weil nämlich die Durchflußmenge auf einen bestimmten Wert (z.B. 5,5l/Min) begrenzt wird. So viel geht immer durch, es sei denn, die Siebe… siehe oben.

Bei Waschmaschinen ist sozusagen immer ein Druckmesser eingebaut, der den Druck des ansteigenden Wasserspiegels in der sogenannten Luftfalle registriert und in Stufen oder bei elektronischen Druckmessern auch „stufenlos“ den Wasserstand reguliert. Das ist schon seit Erfindung der vollautomatischen Waschmaschine so und funktioniert problemlos. Schwimmer würden sich in kurzer Zeit festsetzen, Sensoren wegen Kalk- und Waschmittelablagerungen versagen.

Eine weitere Fehlerquelle findet sich übrigens im Thread etwas
tiefer: der Wasserhahn selbst könnte klemmen und nicht richtig
öffnen. Ist gar nicht mal so selten!

Gut denkbar. Aber ihre Machine meldete stets zu wenig Wasser
an. Naja, wenn sie mit der Zeit mißt und der Hahn klemmt, kann
das schon hinkommen. Was es alles gibt.

Auch das hat nur indirekt mit der Zeit zu tun: Wird der gewünschte Wasserstand nicht in einer bestimmten Zeit erreicht, weil eben zu wenig Wasser durch den Wasserhahn/ die Siebe/ das Ventil läuft, kommt die Fehlermeldung. Das ist ein Sicherheitsaspekt, denn das Wasser könnte ja durch ein Leck gleich wieder auslaufen. Das passiert dann eben nicht unendlich lange, so wie früher, sondern nur bis zur Fehlermeldung.

Alle Unklarheiten beseitigt?

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Also, ein Sieb (nicht immer vorhanden) ist im Schlauchanschluß
am Wasserhahn. Das andere (eigentlich immer vorhanden) ist da,
wo der Schlauch an der Maschine angeschraubt wird. Das ist
nämlich das Magnetventil, dessen Anschluß einfach hinten aus
der Maschine guckt… und in diesem Anschluß, nicht etwa im
Schlauch selbst, sitzt ein Sieb, das kann man mit einer
Flachzange herausziehen und reinigen.

Danke für den Hinweis: Das haben also alle meine bisherigen Waschmaschinen ohne Reinigung überstanden. Vermutlich ist es nicht zu feinmaschig.

Bei Waschmaschinen ist sozusagen immer ein Druckmesser
eingebaut, der den Druck des ansteigenden Wasserspiegels in
der sogenannten Luftfalle registriert und in Stufen oder bei
elektronischen Druckmessern auch „stufenlos“ den Wasserstand
reguliert. Das ist schon seit Erfindung der vollautomatischen
Waschmaschine so und funktioniert problemlos.

Also Luftfallen nennen sich diese Schläuche, in denen dann der Druck registriert wird, indem der Wasserspiegel steigt. Alles klar. Wenn die Technik unproblematisch ist, um so besser.

Sensoren wegen Kalk- und
Waschmittelablagerungen versagen.

Bei Befeuchtern verwendet man diese Sensoren (Ultraschallvernebler z.B.), weil die stets einen optimalen Wasserstand bauchen für bestmögliche Vernebelung. Schwimmer werden dort ebenso eingesetzt, um die Leeranzeige des Wasservorratbehälters zu ermöglichen.

Das ist ein
Sicherheitsaspekt, denn das Wasser könnte ja durch ein Leck
gleich wieder auslaufen. Das passiert dann eben nicht
unendlich lange, so wie früher, sondern nur bis zur
Fehlermeldung.

Das macht Sinn, in der Tat.

Alle Unklarheiten beseitigt?

Fürs erste ja. Danke für die Infos. Wasser, Klima, Luftbefeuchter, elektrostatische Luftreinigung, auch Entfeuchter, all das habe ich mal früher verkauft, daher noch heute das Interesse. Übrigens werden in Japan auch Waschmaschinen mit Ultraschall angeboten…die sollen ohne Waschmittel auskommen.

Gruß R.

Schönes Link gefunden:
Hi Popeye, schau mal:

http://www.waschmaschinendoktor.de/

Gruß Richard