Glaube ich Dir ja gerne, bloß habe ich keine weder im Schlauch
noch am Schlauchende bislang gesehen. Wahrscheinlich sind sie
dann hinter dem Schlauchende bereits schon in der Maschine.
Aber wenn Du das täglich machst, wird das wohl auch Schläuche
geben, wo die Siebe innnen drin sind. Bloß wie kommt man dann
da dran???
Also, ein Sieb (nicht immer vorhanden) ist im Schlauchanschluß am Wasserhahn. Das andere (eigentlich immer vorhanden) ist da, wo der Schlauch an der Maschine angeschraubt wird. Das ist nämlich das Magnetventil, dessen Anschluß einfach hinten aus der Maschine guckt… und in diesem Anschluß, nicht etwa im Schlauch selbst, sitzt ein Sieb, das kann man mit einer Flachzange herausziehen und reinigen.
Dies Sieb ist auch keineswegs überflüssig oder „nur für den Export nach Afrika“, denn was so alles mit dem Wasser aus der Leitung kommt, soll keinesfalls mit durch das Magnetventil, das ginge nicht lange gut!
Dann erzähl mir doch mal, wie die Maschine die Minimum- und
Maximumstände mißt, also mit welchen Sensoren? Freilich mag es
Primitivmaschinen geben, die die Zeit messen. Wäre aber arg
spartanisch, und wir hätten dann bei unterschiedlichen
Druckverhältnissen die unterschiedlichsten Wasserstände.
Das mit der Zeitmessung gibt es durchaus, nämlich bei einigen Spülmaschinen. Und zwar keineswegs bei den billigen, sondern bei Miele! Trotzdem läuft nicht immer unterschiedlich viel Wasser ein, weil nämlich die Durchflußmenge auf einen bestimmten Wert (z.B. 5,5l/Min) begrenzt wird. So viel geht immer durch, es sei denn, die Siebe… siehe oben.
Bei Waschmaschinen ist sozusagen immer ein Druckmesser eingebaut, der den Druck des ansteigenden Wasserspiegels in der sogenannten Luftfalle registriert und in Stufen oder bei elektronischen Druckmessern auch „stufenlos“ den Wasserstand reguliert. Das ist schon seit Erfindung der vollautomatischen Waschmaschine so und funktioniert problemlos. Schwimmer würden sich in kurzer Zeit festsetzen, Sensoren wegen Kalk- und Waschmittelablagerungen versagen.
Eine weitere Fehlerquelle findet sich übrigens im Thread etwas
tiefer: der Wasserhahn selbst könnte klemmen und nicht richtig
öffnen. Ist gar nicht mal so selten!
Gut denkbar. Aber ihre Machine meldete stets zu wenig Wasser
an. Naja, wenn sie mit der Zeit mißt und der Hahn klemmt, kann
das schon hinkommen. Was es alles gibt.
Auch das hat nur indirekt mit der Zeit zu tun: Wird der gewünschte Wasserstand nicht in einer bestimmten Zeit erreicht, weil eben zu wenig Wasser durch den Wasserhahn/ die Siebe/ das Ventil läuft, kommt die Fehlermeldung. Das ist ein Sicherheitsaspekt, denn das Wasser könnte ja durch ein Leck gleich wieder auslaufen. Das passiert dann eben nicht unendlich lange, so wie früher, sondern nur bis zur Fehlermeldung.
Alle Unklarheiten beseitigt?
Pop