Hallo liebe Experten,
ich habe keine Ahnung von Wasserhähnen und zum 1. Mal das Problem, dass der Wasserhahn in der Köche tropft (recht stark).
Es ist keine Hebelamatur. Egal wie fest ich „Warm-“ und „Kaltwasser“ „zudrehe“, er tropft. Ich würde das gerne selbst beheben (so schwer kann es doch nicht sein?).
Nun meine Frage: könnt Ihr mir sagen, was das sein könnte?
Sicher eine Dichtung? Aber was für eine?
Kann ich einfach ins Bauhaus gehen und das erklären und „werde dann geholfen“? Oder ist das komplizierter als ich dachte?
Kann ich irgendwas „ausbauen“ und sehe dann, was das Problem ist?
Habe im Archiv leider nüscht gefunden und freue mich auf Euren Rat!
Vielen Dank und ein lieber Gruß!
Eure Natalia
Hallo,
Ich denke mal, du hast eine normale Mischbatterie mit zwei Drehknaufen. Normalerweise ist eine Gummidichtung drin. Um dir viel Lauferei zu ersparen, empfehle ich dir, einen kleinen Dichtungssatz zu kaufen (Baumarkt). Da ist dann bestimmt die passende drin.
Dann drehst du unter dem Becken den Wasserzulauf ab (dort wo die Leitungen aus der Wand kommen). Zieh oben an der Armatur den entsprechenden Drehknauf ab (kräftig dran ziehen). Darunter ist eine größere Mutter (Schlüsselweite um die 20 mm). Mit der schraubst du gegen den Uhrzeigersinn normalerweise das ganze Ventil raus. auf der Unterseite desselben sitzt dann eine kleine Gummischeibe: die Dichtung.
Schau dort rein, wo das Ventil drinnen sass, ob Schutz oder Ablagerungen existieren (dort wo die Gummischeibe gegendrückt). Wenn diese Stelle beschädigt ist (eher unwahrscheinlich) muss es Plangefräst werden. Dafür gibt es ein spezielles Werkzeug.
Alternativ gibt es im Baumarkt auch neue Ventile mit Keramikdichtung, die du statt des kompletten alten Ventils einsetzt. Die werden dann nie mehr undicht.
Zusammenbau in umgekehrtet Reihenfolge.
Gruss, Niels
Hallo !
Du kannst es, wie schon beschrieben!!
Aber - wenn Du nicht das richtige Werkzeug hast, sehen Deine verchromten Armaturen danach aus wie Anmachholz für einen Kamin.
Also laß es von einem Klempner machen, der gummibelegte Zangen hat !!!.
Das ist das Problem sämtlicher Selbstmacher : Sie haben nicht das notwendige Werkzeug. Können, könnte man sonst alles!!
Gruß Max
Hallo,
Aber - wenn Du nicht das richtige Werkzeug hast, sehen Deine
verchromten Armaturen danach aus wie Anmachholz für einen
Kamin.
Also laß es von einem Klempner machen, der gummibelegte Zangen
hat !!!.
nun sag mir mal, wo du beim Dichtung wechseln einen Kratzer ins Chrom machen willst! Der Drehknauf ist nur aufgesteckt und kann ganz ohne Werkzeug abgezogen werden. Das Ventil ist aus Messing und kann mit einem normalen Schraubenschlüssel abgemacht werden. Wenn dabei ein Kratzer reinkommt, ist das völlig egal. Nachdem der Knauf wieder draufgesteckt wurde, sieht man das sowieso nicht mehr.
Und wenn dann wirklich mal bei einer anderen Arbeit am Chrom gehalten werden muss, ist eine gummierte Zange für 20 Euro (das ist dann aber schon gehobene Heimwerkerqualität) immer noch günstiger als der Klempner.
Gruss, Niels
Danke!
Hallo Niels,
super! Vielen Dank für Deinen Tipp!
So werde ich es machen!
Herzliche Grüße!
Natalia
Danke!
Hallo Max,
Danke für Deinen Rat!
Und auch für die Warnung mit dem Verkratzen. Ich werde es mal sanft selbst probieren -und ich glaube, wir haben in einem Werkzeugkoffer auch so „umantelte“ Werkzeuge die schonender sind. Ich schau mal.
Habe keine Zeit, einen Handwerker kommen zu lassen und auch nicht das Geld leider.
Liebe Grüße!
Natalia