ich habe eine tolle Geldbörse aus der Jahrhundertwende, aber die löst sich langsam auf. Würde sie deshalb gerne zu einem Täschner bringen (mit Schustern habe ich zu schlechte Erfahrungen gemacht). Aber wie finde ich einen solchen? Nicht im Telefonbuch - leider!
Hat jemand einen Rat? Wohne in Köln und hänge sehr an der Börse.
frag mal bei der Handwerkskammer oder der Indusitrie und Handelskammer nach.
In Köln gibt es doch auch viele Museen, dort werden solche Berufe noch gebraucht.Vielleicht kannst Du auch dort etwas erfahren.
Gruß
Dirk m.
in Köln in der Apostelstrasse ist, wenn man vom Neumarkt kommt, auf der rechten Seite ein altes kleines feines Lederfachgeschäft
man bekommt dort alles rings um’s Leder (Lederstücke, Lederreste, Lederpflege usw) Dort würde ich mal fragen geh’n, die sind dort sehr nett und hilfsbereit)
Gruß
Suse
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die Berufsbezeichnung „Täschner“ ist korrekt, nur leider in D fast ausgestorben, weil hier die Produktion zu teuer ist. Freilich gibt es den Beruf noch, hauptsächlich im Offenbacher Raum, wo man auch vom „Pappscher“ umgangssprachlich spricht, alldieweil (Offenbacher Mundart) der Mustermacher (Designer) den Schnitt auf der so genannten Musterschrenz entwirft, einem dünnen, aber stabilem gelbem Karton. Die ersten Taschenmuster für die Messen und Handelsvertreter werden direkt nach dieser Musterschrenz gefertigt, die Produktion der Lederteile selbst läuft dann später über Stanzpressen.
Woher ich das so genau weiß? Habe selbst mal solche Taschen entworfen (Damentaschen) und einen Kurs in OF bei einem Offenbacher Original belegt. Lang ist’s her.
Gruß Richard
versuch’s mal im Telefonbuch unter „Sattler“. Das ist , glaube
ich, die offizielle Bezeichnung.