Fundament für gartenhaus

hallo.

wir wollen ein garten- oder besser ein wald-häuschen bauen. also ein gartenhaus, das im wald steht.
das gelände ist leicht abschüssig. die grundfläche wird ca. 4x3m betragen. das haus wird wahrscheinlich aus 45mm-bohlen bestehen.

jetzt ist da die frage: welches fundament? und wie?
zur auswahl stehen:

  • streifenfundamente:

daß eisen rein muß is klar. aber: wie tief muß das fundament ungefähr sein? und kippt man da einfach beton in den waldboden, oder braucht’s ne unterlage? und wie is das dann mit der feuchtigkeit im gartenhaus? wären da probleme zu erwarten?

  • eine volle bodenplatte:

muß die genauso tief sein wie streifenfundamente? ist es besser, den untergrund zu stampfen, oder braucht’s das nicht? und braucht’s da ne unterlage?

ich plädiere für die bodenplatte, weil ich mir davon einfach nen sichereren stand verspreche und es damit ganz sicher keine feuchtigkeitsprobleme gibt.
mein bruder ist aber eher für streifenfundamente. der gartenhausboden soll dann ne unterlage aus grobem kies kriegen…

was ist letztendlich besser und warum? besten dank für jeden tip! :smile:

gruß

michael

Hallo,

ich würde auch für streifenfundamente plädieren.
Tiefe: buddle mal irgendwo ein Stück in den Waldboden hinein. Die Fundamente sollten einige Zentimeter in gewachsenen Boden hineinragen. Im allgemeinen kann der Waldboden eine recht dicke Schicht an Humus und Mutterboden bieten. durch den müßt ihr auf alle Fälle durch.
Für den Boden würde ich keinen Kies nehmen bei der Hütte. eine dünne Betonschicht mit ner Stahlmatte und ihr habt ne hervorragende Dämmung.

Frrank

Hallo !

In unserer Gegend werden diese Häuser auf senkrecht eingegrabene Betonrohre gestellt. Das ist einfach, billig, gut auszurichten und das Haus ist von unten, da man die Betonrohre 20 cm oder ähnlich aus dem Boden stehen läßt, immer trocken.
Zum Schutz vor Kleingetier wickelt man nach Fertigstellung ein Kaninchengitter um das ganze Unterteil.

Grüße Max

Hallo, Michael!

Vor fünf Jahren habe ich ein Gartenhaus (Fertigbausatz aus Bohlen, 3,5 x3 m groß) gebaut. Seinerzeit habe ich Punktfundamente gesetzt: neun Löcher mit dem Erdbohrer gebohrt, am Grund der Löcher etwas Schotter eingefüllt, Kunststoffrohre (aus dem Sanitärhandel) eingesetzt und mit Beton ausgegossen (vorher die Rohre genau in die Waage gebracht und den Beton oben glattgezogen). Das ging ziemlich einfach - vielleicht ist das auch für dich eine Alternative?

Gruß vom
Sams

danke! :smile:
hallo alle.

danke für die vorschläge. jetzt gibt’s erstmal wieder genügend diskussionsstoff :smile: punktfundamente… haus auf stelzen… ja, mal schauen, wie wir das machen. auf jeden fall habt ihr mich überzeugt: eine volle bodenplatte muß wirklich nicht sein.

gruß

michael