Hallo zusammen!
Ich möchte meine einfachen Küchen-Unterschänke ein wenig aufmöbeln und die beschichteten Arbeitsplatten gegen welche aus Massiv-/Echtholz tauschen. Ich hatte dabei an Buche o.ä. gedacht, wenn so etwas für diese Zwecke zu haben ist. Wie und womit behandel ich die Oberfläche am besten, damit es nichts ausmacht, wenn mal was verschüttet wird oder ein noch heißer Topf draufgestellt wird? Die Natürlichkeit des Holzes möchte ich dabei voll erhalten (also keine Farbe oder so benutzen).
Ich freue mich über jeden hilfreichen (und erschwinglichen
) Tip!
Viele Grüße und noch ein schönes Wochenende!
Lieschen
hm… wie viel Arbeit möchtest du investieren, damit es halbwegs gut aussieht? Massivholz ist auch bei guter Pflege, mit was-auch-immer, kaum in einen Zustand zu halten, der dem bei Lieferung entspricht.
Denk mal über Corian nach! Liegt vom Preis her zwar etwas über Massivholz, wird aber fugenlos verarbeitet, sieht klasse aus, fühlt sich klasse an, und ist nahezu unkaputtbar. Im Extremfall kann ein Monteur des Herstellers noch Wunder bewirken und die Schadenstelle nahezu unsichtbar reparieren. Ich hatte bei einem Kunden einen langen Riss mitten auf der Platte (der Herstellerseitige Ausschnitt für das Kochfeld war wohl etwas knapp…), der wurde noch nach 5 Jahren völlig kostenlos und vor allem völlig unsichtbar an Ort und Stelle repariert.
Pop
Hi, wenn s unbehandelte sind, regelmässig ölen. davon aber mal abgesehen sind es ARBEITSplatten und nicht hübschaussehplatten. da in der Küch geschnitten, gesägt geklopft gehacht und sonstwie rumgesaut wird, werden die wohl auch irgendwann immer spuren davon tragen, aber feuchtigkeit ist gift, also ölen wenn keinlack drauf ist.
hh
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Hi Lieschen,
bei uns im Haus ist zwar viel Holz (Möbel und Boden) aber im Bad, im Eingangsflur und in der Küche ist der Boden nicht aus Holz, genauso haben wir uns nach kurzem Überlegen nicht für eine Massivholzplatte für die neue Küche entschieden, sondern eine aus Kunststein. Corian muß es nun nicht gerade sein (wir hatten ein Angebot von ca. 1000,- DM pro laufendem Meter!), das ist preislich etwas zu weit oben, aber es gibt von verschiedenen Herstellern auch deutlich preiswertere Platten, die eine ähnliche Oberfläche haben.
Holz ist einfach zu empfindlich. Freunde von uns haben vor knapp einem Jahr eine Platte aus massiver Buche in ihre Küche installiert und sie fängt an, trotz Plege, usselig auszusehen. Aber einige Leute nennen so was Patina und sind zufrieden damit. Ist vielleichet Geschmacksache, aber wir haben uns aus Vernunftgründen gegen eine Holzplatte entschieden.
Wenns denn aber unbedingt eine Holzplatte sein muß, würde ich sie regelmäßig Ölen.
Gandalf
Guten Morgen, Gandalf,
nunja, ich denke mittlerweile doch eher an diese „normalen“ Arbeitsplatten aus dem Baumarkt, die es ja auch am laufenden Meter gibt und ebenfalls recht widerstandsfähig sind. Gleichzeitig schonend für den Geldbeutel 
Sollte ich mich dennoch für Holz entscheiden, womit ölt man denn?!?
Einen schönen Sonntag noch und viele Grüße
Lieschen
Hi,
da ich im Keller säge und in der Küche beim Rumsauen o.ä. immer meine extra Arbeitsplatte auflege, muß eine _Arbeits_platte nicht das hübsche Aussehen ausschließen…
Klarlack drauf wäre ja auch 'ne Maßnahme. Bloß was nimmt man da, damit nicht das Sägen, Hämmern und Klopfen gleich alles ruiniert?
Gruß
Lieschen
Hallo Lieschen,
auch Buche bekommt man als Arbeitsplatte im Baumarkt. Aber diese Platten nehmen Feuchtigkeit äusserst übel und wölben sich dann sehr stark. Du kannst sie natürlich einölen (dazu gibts Produkte von OSMO), aber das müsstest Du regelmässig machen (wer will das schon?). Letztlich ist die Oberfläche nicht vor Kratzern geschützt, die ja selbst bei vorsichtiger Behandlung mal vorkommen können. Ich habe das auf innigen Wunsch einer Bekannten mal eingebaut. Sieht schön aus, aber ist m.E. eher unpraktisch.
Gruss Sebastian
Hi Lieschen,
Sollte ich mich dennoch für Holz entscheiden, womit
ölt man denn?!?
mit sog. Hartöl.
Das ist Leinöl, das mit Cobaldsalzen versetzt wurde, damit es schneller härtet. Im Prinzip kannst Du auch reines Leinöl nehmen, aber bis das ‚trocken‘ sprich abgebunden ist, dauert es wesentlich länger.
Gandalf