ich bin langsam echt verzweifelt. Ich habe dieses Jahr immer noch kein Wasser im Garten, weil meine Gartenpumpe es nicht schafft, es hochzupumpen. Also folgendes: Ich habe eine Grundwasserpumpe. Das Rohr geht, soviel ich weiß, ca. 7 m in die Erde (ist noch von den Vorbesitzern des Hauses, daher weiß ich es nicht genau.) Senkrecht hoch ist eine Schwengelpumpe angeschlossen. Etwas unterhalb der Erde ist ein seitlicher Ausgang an dem Rohr, das führt in die Garage, wo die elektrische Pumpe dran hängt. Ich kenne mich mit Pumpen kaum aus, aber mein Nachbar eigentlich ganz gut. Nachdem er es dieses Jahr nicht geschafft hat, die Wassersäule hoch zu holen und schließlich schon das Wasser aus der Pumpe austrat, habe ich mir eine andere Pumpe mit einem Behälter (Hauswasserversorgung) angeschafft. Er hat sie mir angeschlossen, und da das letzte Stück Schlauch durchsichtig ist, konnten wir folgendes beobachten: Wenn wir die Pumpe mit Wasser gefüllt und eingeschaltet haben, kam die Wassersäule angeschossen, dann nach einigen Sekunden kamen große Luftblasen, und dann fiel die Wassersäule wieder ab und kam nicht mehr wieder. Jedes Mal das gleiche Spiel. Mein Nachbar meinte, das Rückschlagventil unten an der Abzweigung sei in Ordnung (haben wir aufgegraben und nachgeschaut). Woran kann es also liegen? Ist vielleicht das Rohr, das in die Erde geht, zu kurz, so dass es nicht mehr ins Grundwasser reicht? Oder gibt es noch eine andere Erklärung?
Gruß
Nelly
P.S. Sorry, wenn ich mich etwas laienhaft ausdrücke, aber ich habe wirklich kaum Ahnung von der Materie. Es wäre daher nett, wenn ihr mir nicht mit Fachchinesisch antworten würdet!
Eigentlich ist so etwas nur mit einer Zeichnung zu verstehen.
Aber - ich vermute, die Handpumpe ist undicht. Dort saugt Deine elektr. Pumpe Luft.
Wo ist das Rückschlagventil genau eingebaut? Unterhalb der Abzweigung zur Garage? Dieses muß unbedingt sauber sein und schließen!!!
Also, der Fehler kann eigentlich nur die Handpumpe sein, dass diese Luft durchläßt, dann geht nichts mehr.
Man müßte die Handpumpe mal abbauen und das Rohr dann blindsetzen.
theoretisch sind max. 10m Saughöhe möglich, die praktische Grenze ist genau diese 7m, durch Grundwasserschwankungen hast Du dieses Jahr vieleicht Pech.
Messe die Tiefe Oberkante Pumpe bis zum Grundwasserspiegel.
Sind mehr als 7m vorhanden lässt sich das Wasser mit einer Unterwasserpumpe fördern, leider nicht so billig wie mit einer Schwengelpumpe.
Lass mal überlegen… das Rückschlagventil sitzt nicht unten im Wasser (du hast mal geprüft, ob da wirklich welches ist?), sondern ziemlich weit oben in der Nähe der Pumpe? Wenn du nun also die Pumpe mit Wasser füllst, wird nach kurzer Zeit die Luft angesaugt, die im Rohr ist, eigentlich kein Wunder. Das ganze klappt nur richtig, wenn es eine (fast) ununterbrochene Wassersäule bis zum Grundwasser gibt. Wie das bei dir am besten zu bewerkstelligen wäre, kann man von hier aus nicht beurteilen. Es müßte aber eine Vorrichtung sein, mit der du das Rohr befüllen kannst, bevor du die Pumpe einschaltest.
danke an alle, die bisher geantwortet haben. Ich habe heute bei einer Fachfirma angerufen und um Rat gefragt. Man sagte mir, dass es sein könnte, dass die Rammspitze verstopft sei. Dafür gäbe es so ein Zeug, das man da reinschütten muss, und nach 24 Stunden soll es dann wieder gehen. Da meine Handpumpe aber schon so alt und verrostet und undicht ist und ich keine Lust mehr habe, weiter (mit Hilfe meines Nachbarn, der auch wenig Zeit hat) daran herumzudoktern, habe ich die Fa. bestellt um die Sache in Ordnung zu bringen. Ich kann ja dann mal berichten, wenn die Pumpe wieder geht.