brauche ganz dringend massive Hilfe bei einem wirklich großen Problem. Unsere inzwischen an sich bis ins Detail geplante Baumaßnahme droht an einer maroden kleinen Brücke in unserer Zufahrtsstraße zu scheitern. Vor Kurzem hat man dort eine Gewichtsbeschränkung 9t aufgestellt, bei dem aktuellen Hochwasser musste das Ding sicherheitshalber gesperrt werden, und soll jetzt neu statisch geprüft werden. Was machen wir, wenn man das Ding dann bis zu einer Sanierung evtl. ganz sperrt (die 9t sind für schwere Baufahrzeuge ohnehin schon nicht mehr ausreichend)? Wir müssen mit schweren LKW (Betonmischer) über diese Brücke, da es keine alternative Zuwegung gibt. Das Ding hat nur rund 3m freitragende Breite über einen an sich harmlosen kleinen Graben. Die Brücke ist aber eben extrem marode und das Hochwasser dürfte die Fundamente zusätzlich angegriffen haben.
Kann man eine Konstruktion aus Stahlträgern o.ä. darüber legen? Kann man so etwas evtl. für einige Wochen leihen/mieten? Gibt es hier zufällig Ex-Pioniere oder THWler, etc. die sich mit solchen Dingen auskennen? Bitte keine Bastelvorschläge, es handelt sich um eine öffentliche Straße und ein voller Betonmischer ist auch kein Spielzeug. Gibt es evtl. kleinere Alternativen zu den Dingern, die Brückenlegepanzer an Bord haben? Auch kleiner als die Stahlbrücken, die man als Provisorien oft über Autobahnen sieht? Es geht hier nur um die drei Meter plus Auflagefläche auf beiden Seiten. Es ist extrem eng und da kann man keine großen Kranwagen und riesigen Brückenteile gebrauchen. Ich hatte eher an ein paar Doppel-T-Träger und evtl. eine Stahlplatte obendrüber gedacht. Aber kann man dafür eine ausreichende Statik erstellen?
BTW: Die Stadt wird die Brücke so schnell wie möglich sanieren, kann aber natürlich auch keine Wunder vollbringen (Antworten nach dem Motto, die Stadt muss … zählen also nicht). Wir wollen/können mit unserer Baumaßnahme nicht bis nächstes Jahr warten, vorher wird es mit der offiziellen Sanierung natürlich nichts. Wir sind bereit einige TEuro in die Sache zu investieren, aber natürlich auch nicht endlos, der Bau wird teuer genug, und die Sache sollte verhältnismäßig sein.
es gibt so eine Art Minipontons, bzw. Stahlgitterwerk, mit dem Weiten von ca. 5 m überbrückt werden können, würde für Dich also passen. Diese Dinger werden von Bauunternehmern genommen um Gräben etc. zu überbrücken, die keine weitere Brücke drunter haben. Benutzt werden die von Betonmischer, Bagger etc. also das gleiche Klinentel wie bei Dir.
Geben tuts so was sicher bei Ausrüstern für Baustellen.
An Deiner Stelle würde ich mal bei einem größeren Baustoffhändler nachfragen, alternativ bei einem Stahlhändler.
Ist der Bauunternehmer nicht in der Lage solche Sachen zu besorgen? Traurig!
Wenn Du magst, kann ich mal im Bekanntenkreis rumhören, wo es solche Dinger gibt.
Kein Mensch wird Dir dabei helfen! Niemand wird die Verantwortung für so eine Konstruktion übernehmen.
Aber - wenn der Bach so klein ist, warum nicht umladen?
Der leere LKW fährt rüber, der beladene bleibt. Diese LKW der Lieferanten haben alle Teleskopkräne um die Baugelände sicher beliefern zu können.
Also vom vollen Lkw auf den leeren umladen und weiter. Kostet ein paar Mark mehr, aber nicht so viel, wie eine neue Brücke und jahrelanges Warten auf eine Sondergenehmigung, die Dir niemand gibt!!
Ist der Bauunternehmer nicht in der Lage solche Sachen zu
besorgen? Traurig!
Hallo Gandalf,
Bauunternehmer? Das wird Wiz selbst sein. Bestimmt gehört er zu den Zeitgenossen, die alle anderen für zu doof halten und per Gewalt alles selbst machen wollen, wenn es ordentlich werden soll. Ich kenne mehr von der Sorte *g*
nein, ganz so ist es nicht (nur fast, die Entwürfe habe ich schlussendlich auch selbst gemacht), aber mein Bauunternehmer (langjähriger Kunde von mir, mit dem ich prima klar komme und der einen 1A ruf hat) ist einer von der Sorte, die Einfamilienhäuser in üblicherweise gut erschlossenen Wohngebieten bauen und eben kein Brückenbauer oder Urwaldexperte. Natürlich wird auch er sich erkundigen und nach einer Lösung suchen, aber diese Sache fällt nun mal weder in sein noch im mein Spezialgebiet. Die Stadt wird uns auch alle nötige Unterstützung zukommen lassen, hatte so einen Fall aber auch noch nicht, und da ist jetzt Kreativität gefragt. Klar, keine Bastellösungen, es muss eine saubere Statik geben, etc., damit die Stadt eben auch ihr OK geben kann. Schließlich will von denen (und ich auch nicht) keiner Verantwortung dafür übernehmen, wenn der Mischer mit einigen zig Tonnen Beton für die Bodenplatte (da entfällt der Vorschlag mit dem Umladen leider) durchbricht. Mal sehen, ob hier jemand noch einen guten Tipp zu Spezialfirmen / Ausrüstung für solche Fälle hat?
Gruß vom Wiz
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ja ja, da kenn ich auch welche von. Das sind dann die, die hier im Forum immer so laut HILFE schreien und noch nicht mal wissen wie man nen Baum umschubst
die Sache mit den Minipontons fällt zwar wohl aus, da die ja wohl eher etwas für Fälle wären, in denen es gar keine Brücke gibt, aber die Sache mit dem Stahgitterwerk klingt interessant. Wie hoch ist denn so eine Konstruktion? Kann man die mit kleiner Rampe oder abgeschrängten Kanthölzern o.ä. über eine vorhandene Brücke legen? Es gibt leider keinen Platz für eine Parallelkonstruktion zur vorhandenen Brücke. Es müsste etwas sein, was man auf die vorhandene Fahrbahn legt. Wenn Du Dich da mal umhören könntest?
Mein Bauunternehmer bemüht sich natürlich auch, er ist aber kein Spezialist auf dem Gebiet weil er nur Einfamilienhäuser in normalerweise gut erschlossenen Baugebieten baut. Die Stadt wird sich auch noch mal umhören, schließlich braucht man ja auch Zufahrt für schwerere Feuerwehrfahrzeuge / Müllabfuhr. Wenn jemand eine mit Statik versehene und genehmigungsfähige Variante findet, bekommen wir von da sicher alle nötige Unterstützung. Bislang fehlt es aber einfach noch an einem sinnigen Ansatz.
Gruß vom Wiz
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so schlimm sieht es nun auch wieder nicht aus. Es gibt sicherlich technische Lösungen für solche Probleme, die statisch sauber berechenbar und damit dann auch genehmigungsfähig sind. Weiter unten ist eine entsprechende Konstruktion ja schon angesprochen worden. Die Stadt wird uns selbstverständlcih unterstützen, weil man ja auch für Feuerwehr und Müllabfuhr eine Lösung sucht (wenn man denen ein genehmigungsfähiges Konzept gibt, bekommt man auch die Genehmigung, die wollen nur auch keine unkalkulierbaren Risiken eingehen). Die 9t sind ja nur ein schlechter Scherz. Da bekomme ich ja nicht mal den schweren LKW unbeladen drüber um dann an der Brücke umzuladen. Im Übrigen fällt dies natürlich schon beim Beton für die Bodenplatte aus. Den umzupumpen würde einen riesen Aufwand bedeuten und ich muss die schwere Pumpe ja schließlich auch zur Baustelle bekommen. Da ist auch kein Umladen möglich.
Gruß vom Wiz
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Beim vorletzten URL ist auf Bild 6 so ein Ding zu sehen, das ich meinte. Im letzten URL hat das THW eine Brücke für einen 70 Tonnen-Kran fitgemacht, könnte so was auch bei Dir laufen (mit dem THW meine ich, wär doch ne schöne Übung )
hoffentlich hilfts ein wenig
(als Exöcher müßen wir schließlich zusammenhalten)
mir fiel eben noch ein, daß eine Brücke in unserem Kreisgebiet provisorisch verstärkt wurde, indem Bleche (ist leicht untertrieben, die Dinger sind ca. 2 - 3 cm stark) auf die Brücke gelegt wurden, die an den Enden fixiert wurden. Wie genau das gemacht wurde, kann ich nicht sagen, es hält aber inzwischen ettliche Monate, obwohl der Kreis eine sofortige Sanierung zugesagt hatte.
Die Brücke wird recht stark benutzt, allerdings fast nur von Fußgängern und PKW, sowie Traktoren mit Hängern, die allerdings häufig beladen sind.
Na ja, wenn Ihr soviel Zeit habt!
Ansonsten wird Euch kein Mensch die Erlaubnis bzw die Genehmigung geben, die Brücke zu passieren, wenn Ihr da ohne Brückenbauer dran herumbastelt.
Und so sieht es doch eigentlich aus, wenn www schon Eure letzte Rettung ist.
Brückenüberquerung ist ein ganz brisantes Thema und wenn die auch noch öffetlich ist und die Straße „gewidmet“, möchte ich den Sachbearbeiter sehen, der Euch dann, nach Eigenbau, die Erlaubnis gibt.
Brücken werden vor Freigabe getestet!
Grüße Max
Hallo,
eigentlich Schade, daß Cargolifter pleite ist, genau sowas wollten die nämlich mit dem CL75 anbieten. Vielleicht fragst du mal, ob sie den vorhandenen Prototypen bei dir im echten Einsatz testen wollen (bzw. können/dürfen).
die Links sind ja super. Und da habe ich jetzt auch endlich den gesuchten Fachbegriff „Fly over“ gelesen, mit dem man sicher weitere Infos findet. Genau so einen Überbau zur Verstärkunghabe ich gesucht. Mal sehen, ob ich in der Nähe eine passende Firma finden kann. Je nachdem was es kostet soll die Stadt einen Teil mitzahlen, schließlich geht es um die Sicherheit (Feuerwehr) von zwölf Familien. THW wäre natürlich auch nicht schlecht. Aber die sind in letzter Zeit ziemlich zurückhaltend mit „Übungseinsätzen“, habe ich mir jedenfalls sagen lassen. Aber Versuch macht auch da kluch.
Gruß und besten Dank vopm Wiz
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(war deine ViKa nicht schon mal vieeel aussagekräftiger? Oder gibt es inzwischen mehrere 'Wiz’ens?)
Hast du einfach mal im google nach „Behelfsbrücken“ gesucht?
Bei einem flüchtigen Blick habe ich ein paar vielversprechende Links gesehen (aber aus Zeitmangel nicht weiter verfolgt)
Tatsache ist: es gibt solche Behelfsbrücken, die aus einer „Bodenplatte“ (eben der Fahrbahn) und seitlichen Stahlverstrebungen bestehen. Sie werden auch öfters im Straßenbau eingesetzt, wenn eine Brücke erneuert oder saniert werden muß.
Die Frage ist nur: paßt eine solche Brücke auch in die vorhandene Brücke hinein?
Aber du hast schon recht: hier ist die Stadt in der Pflicht - aber eigentlich sollten die Jungs im entsprechenden Amt hierüber bestens Bescheid wissen. Und sie sollten auch in der Lage sein, hier kurzfristig ein Provisorium zu beschaffen! (Es sei denn, dort herrscht gerade Haushaltssperre. Sowas schlägt absonderliche Blüten…)
Ist auf der anderen Seite der Brücke denn schon Bebauung vorhanden? Und wie wird dann zur Zeit dort ver- und entsorgt?
Wenn dort wirklich schon Wohn- oder Geschäftshäuser stehen - was soll dann daraus werden, wenn ein Feuer ausbricht? Lassen sie das Viertel dann abbrennen, weil sie mit dem LF nicht über die Brücke kommen oder was???
Sorry Max, aber hast Du den bisherigen Verlauf hier überhaupt gelesen? Noch mal auch für Dich, es geht um keine Selbstbaulösung o.ä. sondern Stadt, wir und unser Bauunternehmer suchen gemeinsam nach einer professionellen Lösung für das Problem. D.h. Hinweise auf Verfahren und Fachfirmen, die so etwas machen. Da wird nichts gebastelt! Nur haben alle Beteiligten so eine Situation einfach noch nicht gehabt und können daher keine fertigen Lösungen aus dem Ärmel schütteln. Und wenn ich mir da ansehe, was Gandalf für Top-Lösungsansätze gefunden hat, dann bin ich / sind wir alle durch www der Lösung jetzt ein deutliches Stück näher gekommen. Ich habe eine Bestätigung dafür, dass es passende Verfahren gibt, weiß wie diese aussehen und wer u.a. so etwas macht und wie man es bezeichnet. Jetzt können wir uns auf die Suche nach Firmen in der Nähe machen, die so etwas anbieten. Was will ich mehr?
Gruß vom Wiz
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daß du Hilfe suchst, kommt davon, weil ihr drüben nur „Korrhyphäen“ am Bau habt. Ich stell das immer wieder fest.
Kann man diese Entfernung tatsächlich unmöglich mit einer Betonpumpe überbrücken??? Das dürfte wesentlich billiger werden als die bisherigen Vorschläge.
Ich muß zugeben, das ist mir alles zu hoch!
Eine Stadt mit dazugehörigem Bauamt und Bauleiter und Bauhof muß sich den Rat eines Privatmannes holen!.
Du selbst scheinst jetzt Zeit bis in die Puppen zu haben!
Auch wenn die Vorschläge noch so gut sind und die Brücke später mit Panzern befahren werden kann, mußt Du doch zugeben, für den Baustoffhändler wirds ein riesen Risiko. Sollte sein LKW einsacken, wer bezahlt den Verlust?
Die Stadt selbst darf die Brücke erst nach Prüfung durch Experten für den Verkehr freigeben!
Wie lange hast Du denn Zeit??
Das ist mir das Merkwürdige an der Sache!
Eine Brücke wieder in Ordnung bringen, scheint mir kein Problem!
Nur die Zeit läuft Euch doch davon!
die Zeit ist genau die Sache, um die es hier geht. Natürlich kann ich warten, bis die Brücke wieder voll saniert ist, was ohnehin sein muss und auch passieren wird. Es ist eben nur die Frage wann. Zur Zeit ist Haushaltssperre und selbst wenn man das Projekt da jetzt sofort herausnimmt (was durchaus möglich erscheint, da es jetzt nach dem Hochwasser nicht mehr aufschiebbar ist und schließlich 12 Familien betroffen sind), dann dauert es mit der Herausnahme aus der Sperre, Ausschreibungsverfahren und letztendlich vollständiger Sanierung sicher bis Mitte nächsten Jahres. Wenn aber jetzt alternativ alle Interessierten sich mal Gedanken um eine Interimslösung machen und diese dann evtl. für vergleichsweise kleines Geld zu haben ist, und wir bei der Viertelmio. Baukosten unseres Umbaus noch ein paar Euro gönnen um uns hieran mit zu beteiligen, dann könnte der Einsatz einer Standard-Behelfslösung für die es fertige Statiken etc. gibt innerhalb weniger Wochen realisiert werden und unser Bau könnte wie geplant über die Bühne gehen. Und hierfür bin ich dann gerne auch bereit selbst ein paar Stunden Zeit für die Recherche zu opfern. Das Tiefbauamt unserer 50.000 Einwohner Gemeinde hat mit solchen Dingen bislang noch nie zu tun gehabt und hat natürlich auch noch anderer, größere Sorgen als unsere Baumaßnahme. Wenn ich denen aber die Sache jetzt mundgerecht präsentieren kann, wären die sicher glücklich und können sich auch nicht mit dem Argument „geht nicht“ aus der Diskussion verabschieden.
Gruß vom Wiz
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Hallo Frank,
nein, geht nicht, weil die Brücke noch recht weit von unserem Grundstück weg ist und auf jeden Fall zunächst mal auf einen anderen LKW umgeladen werden müsste, und der ist ja schon leer zu schwer für die Brücke. Außerdem brauche ich an der Baustelle auch eine Betonpumpe und die muss ja auch da hin kommen (sprich über die Brücke, die ein so schweres Fahrzeug nicht aushält. Außerdem habe ich drei zu gießende Decken und natürlich auch das ganze restliche Material was immer mal zwischendurch angeliefert werden muss, und da wäre ein einmaliger Auf- und Abbau + Miete der Hilfskonstruktion für die zwei bis drei Monate Rohbauzeit sicher günstiger und nevernschonender als sich für jede LKW-Ladung wieder neue Gedanken machen zu müssen.
Gruß vom Wiz
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