Richtiges Heizen der Wohnung?

Hallo!

Ich würde gerne wissen, wie man eine Wohnung richtig beheizt? Im Sommer ja kein Thema, aber mittlerweile rückt ja die kalte Jahreszeit an…

Wir haben eine ca. 80qm große Wohnung mit etlichen Heizkörpern. Geheizt wird mit einer neuen Brennwerttherme und Wohnungsthermostat.

Bisher haben wir es immer so geahlten, dass das (der?) Thermostat auf 22 Grad steht. Morgens stellt er sich dann auf 20 Grad und um 16h wieder auf 22 Grad. Während dieser Zeit ist halt keiner zu Hause.

Ich frage mich jetzt aber, ob das überhaupt Sinn macht?! Ist es besser die Temperatur konstant zu halten?

Danke für Tipps!
Jens

Hallo Jens,

Bisher haben wir es immer so geahlten, dass das (der?)
Thermostat auf 22 Grad steht. Morgens stellt er sich dann auf
20 Grad und um 16h wieder auf 22 Grad. Während dieser Zeit ist
halt keiner zu Hause.

Ich frage mich jetzt aber, ob das überhaupt Sinn macht?! Ist
es besser die Temperatur konstant zu halten?

Ist es den ganzen Tag warm in der Wohnung, dann besteht den ganzen Tag ein größeres Temperaturgefälle zwischen innen und außen und dementsprechend geht mehr Energie durch die Wände verloren.
Andererseits benötigst Du bei konstanter Heizung eine geringere Raumtemperatur, weil die Umgebungswände wärmer sind und durch die Strahlungswärme dieser großen Flächen empfindest Du eine geringere Raumtemperatur bereits als warm.
Vermutlich ist es energetisch gesehen egal, die zweite Variante ist aber bequemer und die Luftfeuchtigkeit ist geringer. Dichte Fenster und bei fehlender Lüftungsanlage viel zu geringe Luftaustauschraten führen zu Feuchtigkeit (Im Extremfall Schimmelbildung) und erhöhter Schadstoffkonzentration in der Luft. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt mit fallender Temperatur. Zu den Tageszeiten mit abgesenktem Heizbetrieb kann es deshalb bei zu geringer Lüftung bzw. unsinnig dichten Fenstern zu Kondensatbildung vor allem in Ecken von Außenwänden kommen.
Das alles ist stark von Deiner Wohnung abhängig und lässt sich kaum verallgemeinern.
Meine Meinung: Durchheizen, dabei um 1 bis 2 Grad geringere Raumtemperatur und häufige kurze Stoßlüftung (ca. 3-5 mal täglich), wenn keine Lüftungsanlage eingebaut ist.
Für alle Neubauten gilt: Unbedingt kontrollierte Wohnungsbe- und entlüftung einbauen. Immer Frischluft, keine Schadstoffaufkonzentration, auch bei gleich nach dem Bau bezogenen Häusern keinerlei Feuchtigkeitsprobleme.
Nachteil: An kalten Tagen ist eine Luftbefeuchtung notwendig, die sich aber mit einem Zimmerspringbrunnen gut erledigen läßt.

Gruß
Tilo

Hallo !

Das zeigt eigentlich nur ein praktischer Versuch!

Man muß, gleiches Wetter vorausgesetzt, mal eine Woche den einen Zustand ausprobieren und in der nächsten den anderen.
Dabei immer den Gaszählerstand aufschreiben.

Alles andere ist Theorie!

Gruß max