Selbstverlegen von Netzwerk in Rohbau

Guten Tag!

Ich möchte in unserem Rohbau die Verkabelung für ein Computer-Netzwerk selbstverlegen.
Könnst ihr mir das Tipps geben?
Der Estrich ist noch nicht vorhanden, die Leerrohre für die Elektroinstallation sind verlegt (also werde ich wohl die leerrohre daneben verlegen, oder?)
Das Reihenhaus ist in einer Leichtbauweise gebaucht (Rigipswände). Wo möglich und nötig kann man also wohl in diesen Wänden verlegen. Ansonsten: Verlegt man die Leerrohre auf dem Rohboden (auf den dann der Estrich kommt)?
Was ist dabei überhaupt zu beachten?

Danke.

b…

Hallo auch,

die Leerrohre müssen stark genug sein (doppelt so stark wie der Stecker ist empfehlenswert), nicht unterbrochen und ziehe dir vorab einen Draht lang genug ins Leerrohr. Alles andere kannst du nach dem betonieren verlegen.

Gruß
Frank

Hi,

Ich möchte in unserem Rohbau die Verkabelung für ein
Computer-Netzwerk selbstverlegen.
Könnst ihr mir das Tipps geben?

Was Kabelmaterial, Dosen, Patchpanels angeht - jede Menge! (Vor allem, dass man natürlich in Kabelkanäle keine Kabel mit Steckern einzieht… :wink: ). Wenn Du willst, kann ich Dir dazu einen Text zumailen.

Für Kabelkanäle bin ich nicht der Fachmann. Da diese der VDE genügen müssen, solltest/musst Du hier auch jemanden ins Haus holen, der sich damit auskennt und die Sache für Dich plant. Hier sind dem Selbermachen gesetzliche Grenzen gesetzt.

Wichtig ist z.B., dass möglichst wenig Biegungen drin sind, da LAN-Kabel sehr empfindlich auf Zug reagiert.

Gruß
Stefan

Hi Stefan,

Was Kabelmaterial, Dosen, Patchpanels angeht - jede Menge!
(Vor allem, dass man natürlich in Kabelkanäle keine Kabel mit
Steckern einzieht…

Ist unnötig. Kabelkanäle haben eine Abdeckung. Somit kannst du sie mit den dicksten und fettesten Steckern verlegen. Außerdem lassen sich die diversen Stecker bescheiden selbst ans Kabelende bringen, wenn man kein Spezialwerkzeug hat.

Für Kabelkanäle bin ich nicht der Fachmann. Da diese der VDE
genügen müssen, solltest/musst Du hier auch jemanden ins Haus
holen, der sich damit auskennt und die Sache für Dich plant.
Hier sind dem Selbermachen gesetzliche Grenzen gesetzt.

Da es sich hierbei um ein privates Netzwerk handelt und ich davon ausgehe, daß ausschließlich Adern für Spannungen unter 42V DC oder 110V AC verlegt werden, braucht man nix zu beachten.
Werden auch 220V AC mit fertigen Kabeln mit verlegt, reicht es, diese nicht im selben Kanal wie Datenleitungen zu verlegen.

Wichtig ist z.B., dass möglichst wenig Biegungen drin sind, da
LAN-Kabel sehr empfindlich auf Zug reagiert.

Versteh ich nicht. Was haben Biegungen mit Zug zu tun? Knicken sollte man sie tatsächlich nicht. Auf alle Fälle kein BNC-Netzwerk aufbauen. Nimm RJ 45-Stecker.

Gruß
Frank

Hi,

Ist unnötig. Kabelkanäle haben eine Abdeckung. Somit kannst du
sie mit den dicksten und fettesten Steckern verlegen. Außerdem
lassen sich die diversen Stecker bescheiden selbst ans
Kabelende bringen, wenn man kein Spezialwerkzeug hat.

Sorry, ich meinte natürlich nicht Kabelkanäle sondern Leerrohre - und die haben (leider) keine Abdeckung. Was die Stecker betrifft: Leider sind die fertig konfektionierten Kabel von einem anderen Typ als das, was man als Verlegekabel in der Wand verschwinden lässt. Zudem: bei einer Hausverkabelung kommen an die Enden sowieso keine Stecker sondern Dosen bzw. Patchfelder.

Da es sich hierbei um ein privates Netzwerk handelt und ich
davon ausgehe, daß ausschließlich Adern für Spannungen unter
42V DC oder 110V AC verlegt werden, braucht man nix zu
beachten.

So pauschal ist das ist falsch. Wobei es allerdings andere Normen/Gesetze gibt, die mehr Einfluss haben als die VDE, da gebe ich Dir recht. Erwähnt sei hier das EMVG. Das gilt auch für Privatleute.

Werden auch 220V AC mit fertigen Kabeln mit verlegt, reicht
es, diese nicht im selben Kanal wie Datenleitungen zu
verlegen.

Abgesehen davon, dass es 230V sind :wink: , ist das schonmal eine wichtige Voraussetzung, da hast Du recht.

Versteh ich nicht. Was haben Biegungen mit Zug zu tun? Knicken
sollte man sie tatsächlich nicht.

Je mehr Biegungen ein Leerrohr hat, desto höher wird die Kraft, die man braucht um das Kabel durchzuziehen. Irgendwann (relativ schnell!) ist dann die maximale Zugbelastung des Kabels überschritten und man kann es im Prinzip wegwerfen.

Auf alle Fälle kein
BNC-Netzwerk aufbauen. Nimm RJ 45-Stecker.

Naja, wer verkabelt denn noch mit Coax?!? Ich bin jetzt mal fest von TP ausgegangen…

Gruß
Stefan

Guten Tag!

ich möchte mal ernsthaft andenken ob powerline oder Wlan nicht mittlerweile billiger als kabelvernetzung ist …

Danke.

b…

ciao norbert

Hallo Norbert,

Es hat sich ausgepowerlined, leider. D.h. diese Alternative fällt schon mal weg. Und WLAN ist bei nachträglicher Installation natürlich schon eine Alternative bzw. auch im Neubaubereich kann man es natürlich zusätzlich einsetzen. Auf eine feste Verkabelung der Stellen, an denen klar ist, dass dort PC stehen werden würde ich aber im Neubau nicht verzichten wollen, da die Übertragungsgeschwindigkeiten erheblich höher sind und die Störanfälligkeit im Vergleich zu WLAN verschwindend gering ist. Außerdem spart man sich vermeidbaren E-Smog und vermindert das Risiko abgehörter Daten. Und was man auch nicht vergessen sollte sind die Möglichkeiten weiterer Nutzungen einer stukturierten Verkabelung für Telefon, Sprechanlagen, etc. Da hilft Dir WLAN auch nicht weiter.

Gruß vom Wiz, der in Kürze auch endlich an den Neubau geht und alle Räume erstmal mit mindestens einer Doppeldose versehen wird. Ein WLAN Accesspoint kommt dann noch in den Bereich der Arbeitszimmer und des Wohnzimmers.

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Hallo Norbert,

moin

Es hat sich ausgepowerlined, leider.

mitneffen aeh -nichten …

powerline als internet medium ist out, aber zur LOKALEN vernetzung zwischen rechnerinseln eine alternative zu wlan und kabeln.
In der aktuellen c’t hams grad wieder nen powerline modem neu vorgestellt…

ciao norbert