irgendwann wird jeder mal alt und klapperig und hüpft dann nicht mehr wie ein 50-jähriger junger Gott die Treppen rauf und runter. Für diesen Fall möchte ich vorsorgen und einen Aufzug einplanen, der aber schon aus Kostengründen jetzt noch nicht eingebaut werden soll. Treppenlifte sehe ich aus mehreren Gründen nicht als ideale Lösung an. Es soll also ein Senkrechtaufzug sein. Auf diversen Internetseiten von Aufzugsherstellern sehe ich nur recht altbackene Konstruktionen mit Schacht und Maschinenraum sowie für die Anwendung völlig nebensächlichen Eigenschaften, etwa hohe Fördergeschwindigkeit oder hoher Wirkungsgrad des Antriebs. Das interessiert alles nicht für einen Aufzug mit nur 3 Stationen, in einem Haus, in dem nur eine, höchstens zwei Personen leben.
Ich stelle mir eine Säule vor, an der an einem Linearlager die Kabine geführt wird. Oder auch 2 Säulen, zwischen denen die Kabine läuft. In der Säule oder in den beiden Säulen sind Antrieb, Seile, Gegengewicht und Bremse untergebracht. Die ganze Konstruktion wird auf den Fußboden gestellt und die Säulen oben am Gebäude verankert. Fertig. Kein Schacht, kein Maschinenraum, kein Raum unter oder über dem Lift. Die Kabine z. B. aus Glas und das Ganze gerade so groß, daß ein Rollstuhl hinein paßt. Hubhöhe insgesamt ca. 7 m.
Die mir bekannten Anbieter kommen immer wieder auf klotzige Konstruktionen, die preislich den Rahmen sprengen (um 40.000 €), aber insbesondere die Forderung nach einer grazilen Lösung nicht erfüllen.
Kennt jemand einen Anbieter, der die beschriebene Lösung bieten könnte?
Ich stelle mir eine Säule vor, an der an einem Linearlager die
Kabine geführt wird. Oder auch 2 Säulen, zwischen denen die
Kabine läuft. In der Säule oder in den beiden Säulen sind
Antrieb, Seile, Gegengewicht und Bremse untergebracht. Die
ganze Konstruktion wird auf den Fußboden gestellt und die
Säulen oben am Gebäude verankert. Fertig. Kein Schacht, kein
Maschinenraum, kein Raum unter oder über dem Lift. Die Kabine
z. B. aus Glas und das Ganze gerade so groß, daß ein Rollstuhl
hinein paßt. Hubhöhe insgesamt ca. 7 m.
Ich vermute mal, dass eine so „luftige“ Konstruktion in D nicht zugelassen ist - Stichwort Unfallgefahr. Im Prinzip ist das hier http://www.domuslift.com das was Du willst - wenn Du den Schacht drumherum weglässt.
Gleich vornweg: von den technischen Details habe ich keine Ahnung. Aber ich weiss, dass alle Personenaufzüge - auch die in Privathäusern vom TÜV abgenommen werden müssen und dass es für Bau & Konstruktion derselben technische Vorgaben gibt, die alle einschlägigen Hersteller natürlich in ihren Angeboten bereits mit berücksichtigen.
Vielleicht fragst Du erst mal bei der Behörde nach, die können Dir sicherlich die Mindestanforderungen nennen, wie ein Aufzug den Vorschriften entsprechend aussehen muß. Ich fürchte nur, so richtig filigran wird keine Konstruktion.
als ich deine Frage gelesen habe, sind mir spontan diese kleinen Aufzüge mit Glaswänden aus Einkaufszentren, Möbelmärkten usw. eingefallen. Vielleicht kennst du ja auch solche? Dann einfach mal beim Hersteller dieser Aufzüge nachfragen.
Ahnung. Aber ich weiss, dass alle Personenaufzüge - auch die
in Privathäusern vom TÜV abgenommen werden müssen und dass es
für Bau & Konstruktion derselben technische Vorgaben gibt, die
Vorschriften gibt es viele…
(aber in meinen eigenen vier Wänden mache ich dann doch was ich will)
Hallo Wolfgang
Gut sowas gleich mit einzuplanen,denn merke,meist werden Vorsorgen nicht gebraucht.
Aber Spaß beiseite;ich hab gleiches mal für einen behinderten Kumpel gebaut.Und zwar ganz einfach mit einem Demag Kettenzug,
gebraucht gekauft mit 9m Kette,Tragkraft 4 to.Die ablaufende Kette geht in einen am Zug befestigten „Bunker“,so daß nur die Tragseite abgeht.Befestigt wurde dieser an einem auf dem Dachboden verlegten T-Träger.Die Gondel wurde aus Rechteckrohr
geschweißt und wegen der blöden Lage der Räume nur einseitig mit Holz verkleidet.Für das Steuerungskabel habe ich so was ähnliches wie einen federbelasteten Flaschenzug gebaut.
Das ganze hat alles in allem (nur die reinen Materialkosten fielen an)rund 3500,-DM gekostet und funktioniert,bisher ohne
Störung,seit nahezu 20 Jahren.Und nix mit TÜV und so;der Junge
kann damit umgehen und er ist der einzige,der den Lift benutzt.
Gruß
Lenz