Wieviele Tsd Liter Warmwasser zum Heizen?

Hallo Leute,

ich mache mir Gedanken um eine neue Heizung. In den nächsten paar Jahren ist die alte fällig. Was nehmen als Ersatz?

Natürlich eine moderne Öl- oder Gasheizung, wie mir von allen Seiten geraten wird. Ist auch keine Frage für mich.

Nur ist Öl und Gas irgendwann mal alle, und da wird mir von allen Seiten gesagt, komm Mensch spinn nicht rum, das ham wir vor 30 Jahren schon gehört, es wird ständig neues Öl gefunden.

Ich habe nun viele Quellen ausgewertet und glaube, daß Öl oder Gas in 7 - 12 Jahren knapp werden (nicht verssiegen, aber knapp reicht schon, daß Du und ich nichts mehr kriegen).

Nun haben wir einen riesigen ungenutzten Keller unter unserem alten Haus, wo ich locker 100 cbm Wasser speichern könnte. Wenn das leidlich isoliert wäre und ich es im Sommer durch Solarkollektoren auf 60 Grad kriege, wie lange reicht das zum Heizen?

Ich dachte, wenn die Heizung sowieso erneuert werden muß, und wir steigen dann um auf Fußboden- oder Wandheizung, wo es mit niedrigen Wassertemperaturen geht, wäre das vielleicht eine Möglichkeit.

Ich habe es inzwischen eingesehen, daß die Fachleute recht haben, und sich Solarheizung nicht lohnt, oder frühestens für meine Enkel, aber wenn ich sowieso die Heizung erneuern muß und nun diesem Irrglauben verfallen bin :smile: daß das Öl mal alle ist, dann muß ich da mal drüber nachdenken, auch wenn ich immer als verrückt bezeichnet werde.

Also wenn mir jemand sagen kann, wie lange 100 cbm mit 60 Grad über Fußbodenheizung reichen, ob bis zum November oder bis zum nächsten März, das würde mich schon mal sehr interessieren.
Danke für Eure Meinung
Herb

Hallo !

Die Frage wird Dir keiner beantworten können. Niemand weiß, wie Dein Haus isoliert ist, wie groß es ist, wie Eure Heizgewohnheiten sind.

Einen Keller isolieren und wasserdicht machen! Das schlag Dir lieber aus dem Kopf.
Das Würde bedeuten, an die Kellerwände innen Isolierung und dann einen Stahltopf in das Ganze setzen.
Du wirst nicht die alten Kellermauern isolieren können und gleichzeitig wasserdicht machen können. Und wenn, dann so kostenaufwendig, dass Du es schnell vergißt!
Eine Außenisolierung müßte ebenfalls wasserdicht sein (Grundwasser und Regenwasser) und das wird schon sehr schwierig, vor allem unter dem Haus. Sobald Wasser in die Isolierpakete gerät, ist die Isolierung gleich Null.

Nun mal eine Frage : Stell Dir vor, Du hast ein Schwimmbad im Keller von 100 cbm Volumen. Also 2x5x10m. Temperatur des Wassers 60 Grad. Alles so gut isoliert, dass keine Wärme verloren geht. Du schließt dieses Wasser mit dem Wasserkreislauf der Heizung kurz und heizt damit das Haus.
Was glaubst Du, ab welchem Tag Du kalte Füße bekommst? Schon nach ein paar Stunden sackt die Temperatur im Schwimmbecken ab und wenn Du keine Sonne hast, wovon Du ausgehen mußt, wünscht Du Dir ganz schnell eine Gas- oder Ölheizung.

Jetzt noch mal zu Deinem Kellertank:
Von den 60 Grad bleiben Dir zum Heizen nur 35. Ab 25 Grad Restwärme heizt es sich nicht mehr so gut.
Ich weiß nicht, ob ich das noch so richtig im Kopf habe (nicht bin!!!), aber bei 100 000 kg Wasser und einem Gefälle von 35 Grad, stehen Dir mit dem gespeicherten Wasser 100 000 x 35 = 3 500 000 kcal zur Verfügung. Und wenn ich noch nicht alles vergessen habe, besitzt ein Liter Heizöl 10 000 kcal. Also stünden den 100 000 kg Wasser 350 kg Heizöl gegenüber. Und mit 350 kg Heizöl kommst Du nicht über die Heizperiode.

Ich hoffe, meine Rechnung stimmt so ungefähr! Bin aber sehr sicher, Experten werden alles genauestens kontrollieren! Ist natürlich alles ca (cirka!!!).

Das sagt Dir sicher nichts, aber ich glaube, bis hier ist meine Rechnung noch ziemlich richtig. Alles andere hängt vom Haus ab.
Dann, nicht zu vergessen, Duschen und Euch waschen wollt Ihr sicher auch noch. Allein das frißt große Mengen an Energie!

Gruß max

Natürlich eine moderne Öl- oder Gasheizung, wie mir von allen
Seiten geraten wird. Ist auch keine Frage für mich.
Ich habe nun viele Quellen ausgewertet und glaube, daß Öl oder
Gas in 7 - 12 Jahren knapp werden (nicht verssiegen, aber
knapp reicht schon, daß Du und ich nichts mehr kriegen).

Hallo Herbert,

in diese Überlegungen habe ich wegen meines sehr großen Hauses viel Zeit investiert und ich stelle das Ergebnis etwas verkürzt dar (soll aber keine Missionierung sein):

Wann genau Öl und Gas knapp werden, weiß ich nicht. Aber ich halte mindestens einen stetigen Anstieg der Kosten für Öl und Gas für sicher. Auch wenn es bestritten wird, um das Öl werden Kriege geführt und ich rechne sogar mit dem Explodieren der Ölpreise über kurz oder lang. Wer 50 qm zu beheizen hat, kann sich zur Not einen Ofen hinstellen und mit was auch immer beheizen. Dafür sind zumindest heute noch keine großen Sorgen gerechtfertigt. Wer aber ein größeres Gebäude besitzt, das irgendwann so hohe Heizkosten verursachen könnte, wie der Rest der privaten Lebenshaltungskosten, sollte sich ernsthafte Sorgen machen.

Ein Blick aus dem Fenster sagt mir ohne viel Rechnerei, daß Solarenergie in unseren Breiten nicht ernsthaft in Betracht kommt, wenn man neben dem Umweltschutzgedanken auch noch die Wirtschaftlichkeit bei angemessener Amortisation im Sinn hat. Hier wird es seit über einer Woche nicht richtig hell, es nieselt bei 5°C Außentemperatur. Pro qm Kollektorfläche erhält man theoretisch unter optimalen Bedingungen zur Mittagszeit im Sommer 700 W. Praktisch realisierbar sind 500 W/qm. Bei diesem Wetter bringt der qm keine 50 W. Ich brauche aber 30 kW und wenn es noch kälter wird, entsprechend mehr. Speichertank hin oder her, eine Solarheizung kann nur eine Unterstützung liefern, wenn man so arg dringend ohnehin nicht heizen müßte. Das Wort Amortisation sollte man dabei lieber vergessen.

Wärmepumpe: Wasserrechtliche Genehmigung vorausgesetzt, könnte ich das Grundwasser verwenden. Fläche habe ich genug, kann das Wasser also wieder zurück in die Erde geben. Ich könnte auch ein paar hundert qm Wärmetauscher verbuddeln. Der Pferdefuß ist aber, daß dabei ein reichliches Drittel des Heizbedarfs aus elektrischer Energie kommt. Damit wird die Sache finanziell zur Nullnummer, denn elektrische Energie ist pro kW rund um den Faktor 3 teurer als andere Energieträger für Heizzwecke. Daran läßt sich auch nichts ändern, denn der el. Energieversorger erzeugt den Strom mit rd. 35% Wirkungsgrad. Wärmepunpe bringts also auch nicht.

Biomasse: Ich nehme an, daß Du ebenso wie ich keine 100 Kühe im Stall stehen hast. Da ließe sich nämlich wirtschaftlich sehr interessant etwas machen.

Scheitholz: In der Großstadt kann man die Brennstoffversorgung vergessen. Im ländlichen Raum ist es aber eine Alternative. Geeigneten Beschaffungsweg vorausgesetzt, hat man mit modernen Holzvergasern eine Alternative, die auch heute schon günstiger als Öl und Gas ist. Hinsichtlich der Umweltbelastung (Stickoxide) ist eine Holzheizung neutral, denn bei der Verbrennung von Holz wird maximal so viel Stickoxid freigesetzt, wie der Baum per Photosythese während seiner Lebenszeit umgesetzt hat. Leider ist mit Scheitholz keine automatische Bestückung des Kessels möglich. Irgendwann wird man auch alt und klapperig und Haustechnik ist nach meiner Ansicht nur dann zukunftssicher, wenn man auch noch nach einem Unfall oder im Alter damit zurecht kommt. In dieser Hinsicht sind meine Sinne nach einem Unfall, dessen Folgen mich über ein Jahr lang übel einschränkten, geschärft.

Eine Alternative zu Scheitholz sind Holzpellets, ein verdichteter Holzbrennstoff mit hohem, gleichmäßigem Heizwert. Ökologisch neutral wie Scheitholz und für automatische Kesselbeschickung bestens geeignet. Damit hat man den gleichen Komfort wie bei einer Öl- oder Gasheizung. Leider ist diese Heizungsart in Deutschland nur dünn vertreten und in Norddeutschland so gut wie überhaupt nicht. Der Transport der Pellets über große Strecken verteuert den Brennstoff, so daß zumindest heute das Kostenniveau von Öl und Gas überschritten wird.

Hackschnitzel: Wie Holzpellets zur automatischen Kesselbestückung geeignet, jedoch niedrigerer Brennwert. Man braucht also beträchtlichen Lagerraum. Moderne Brenner kommen mit Hackschnitzeln hoher Restfeuchte zurecht, so daß eine Lagerung von 3 Monaten i. d. R. ausreicht. In der Tschechei und in Österreich ist diese Heizungsart schon verbreitet, in D nur im holzverarbeitenden Gewerbe. Dort werden Späne und Produktionsreste verbrannt. Privat genutzte Anlagen sind zumindest in Norddeutschland höchst selten. Mir ist außerhalb von Tischlereien keine privat betriebene Anlage bekannt. Ich lebe in einer waldreichen Gegend und habe mehrere Wege der hier völlig unüblichen Hackschnitzelversorgung gefunden, die dauerhaft sicher sind. Der sicherste Weg ist mein Weg, nämlich ein eigener Schredder, der ganze Stämme schluckt und die Hackschnitzel sofort in den Lagerraum einbläst. Holz ab Wald ist unschlagbar billig, verteuert sich allerdings durch Lohn- und Transportkosten. Mit den Lohn- und Transportkosten rechne ich, obwohl ich im Moment selbst den Traktor fahren und den Schredder alle paar Monate bedienen kann. Amortisationszeit der Mehrkosten für die Technik gegenüber einer Ölheizung: Etwa 3 Jahre. Komfort und Regeleigenschaften entsprechen den gewohnten Eigenschaften einer Ölheizung. Die Anlage ist genau so gut regelbar, arbeitet immer unter Vollast, weil sie die in den Brennraum per Schnecke geförderte Hackschnitzelmenge verbrennt. Dann wird nachgefördert oder auch nicht, wenn der Regler sagt, daß es warm genug ist. Neues Anheizen und Zündung erfolgt ebenso automatisch wie die Entsorgung der Asche. Zu entsorgender Abfall entsteht nicht. Reine Holzasche kommt in den Garten.

Insgesamt hat man einen Haufen Technik in Betrieb, der sich aber schnell rechnet, weil der Brennstoff so billig ist. Allerdings hüte man sich davor, meine Aussagen auf jedes Gebäude und die verschiedenen Regionen Deutschlands unkritisch zu übertragen. Holz muß am Ort vorhanden sein und die Heizungsanlage muß groß genug sein. Fehlende Hackschnitzel-Lagermöglichkeiten, lange Transportwege und eine zu kleine Anlage (die aber den gleichen Sockel an Technik benötigt), können die Rechnung schnell kippen lassen. Ich warne auch davor, den oft euphorisch gefärbten und von wenig technischem Verständnis gekennzeichneten Aussagen in Zeitschriften und einschlägigen Büchern unbesehen Glauben zu schenken. Vom Schilfbeet für die Fäkalien-Entsorgung, über Solaranlagen bis zur Hackschnitzelheizung helfen nur eigenes Nachdenken, eigene Beurteilung und eigene Berechnung. Sonst sitzt man schnell Spinnern und Bastlern auf, die für den Alltagsbetrieb unter allen Witterungsbedingungen untaugliches Zeug propagieren. Auch meine Entscheidung für eine Hackschnitzelheizung mit ihrem hohen technischen Aufwand, den Investitionen und dem erforderlichen Lagerraum wird zur finanziellen Fehlentscheidung, wenn morgen der Ölpreis dauerhaft drastisch fällt.

Gruß
Wolfgang

Hallo !

Die Frage wird Dir keiner beantworten können. Niemand weiß,
wie Dein Haus isoliert ist, wie groß es ist, wie Eure
Heizgewohnheiten sind.

Einen Keller isolieren und wasserdicht machen! Das schlag Dir
lieber aus dem Kopf.
Das Würde bedeuten, an die Kellerwände innen Isolierung und
dann einen Stahltopf in das Ganze setzen.
Du wirst nicht die alten Kellermauern isolieren können und
gleichzeitig wasserdicht machen können. Und wenn, dann so
kostenaufwendig, dass Du es schnell vergißt!
Eine Außenisolierung müßte ebenfalls wasserdicht sein
(Grundwasser und Regenwasser) und das wird schon sehr
schwierig, vor allem unter dem Haus. Sobald Wasser in die
Isolierpakete gerät, ist die Isolierung gleich Null.

Nun mal eine Frage : Stell Dir vor, Du hast ein Schwimmbad im
Keller von 100 cbm Volumen. Also 2x5x10m. Temperatur des
Wassers 60 Grad. Alles so gut isoliert, dass keine Wärme
verloren geht. Du schließt dieses Wasser mit dem
Wasserkreislauf der Heizung kurz und heizt damit das Haus.
Was glaubst Du, ab welchem Tag Du kalte Füße bekommst? Schon
nach ein paar Stunden sackt die Temperatur im Schwimmbecken ab
und wenn Du keine Sonne hast, wovon Du ausgehen mußt, wünscht
Du Dir ganz schnell eine Gas- oder Ölheizung.

Jetzt noch mal zu Deinem Kellertank:
Von den 60 Grad bleiben Dir zum Heizen nur 35. Ab 25 Grad
Restwärme heizt es sich nicht mehr so gut.
Ich weiß nicht, ob ich das noch so richtig im Kopf habe (nicht
bin!!!), aber bei 100 000 kg Wasser und einem Gefälle von 35
Grad, stehen Dir mit dem gespeicherten Wasser 100 000 x 35 =
3 500 000 kcal zur Verfügung. Und wenn ich noch nicht alles
vergessen habe, besitzt ein Liter Heizöl 10 000 kcal. Also
stünden den 100 000 kg Wasser 350 kg Heizöl gegenüber. Und
mit 350 kg Heizöl kommst Du nicht über die Heizperiode.

Sind 3500 kg Heizöl,
mußt aber noch die Verluste abziehen!
Gruss Helmut

Ich hoffe, meine Rechnung stimmt so ungefähr! Bin aber sehr
sicher, Experten werden alles genauestens kontrollieren! Ist
natürlich alles ca (cirka!!!).

Das sagt Dir sicher nichts, aber ich glaube, bis hier ist
meine Rechnung noch ziemlich richtig. Alles andere hängt vom
Haus ab.
Dann, nicht zu vergessen, Duschen und Euch waschen wollt Ihr
sicher auch noch. Allein das frißt große Mengen an Energie!

Gruß max

Also, bei mir sind 3.500.000 : 10.000 immer noch 350 !.

Wenn es 3.500 wären, würde sein Wasserspeicher wohl reichen!

Gruß max

Also, bei mir sind 3.500.000 : 10.000 immer noch 350 !.

Wenn es 3.500 wären, würde sein Wasserspeicher wohl reichen!

Gruß max

Sorrx, hast recht

Gruss

Hallo Herb !

Wie kommst du auf den Gedanken, dass auch Gas demnächst zu Ende gehen soll ?
Bei Öl stimmt es wahrscheinlich, dass es in den nächsten Jahrzehnten zu Ende geht (nicht einmal das ist sicher), die Erdgas- und Kohlevorkommen dagegen reichen noch für mindest ein Jahrhundert, wahrscheinlich deutlich länger.

mfg
Christof

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wie kommst du auf den Gedanken, dass auch Gas demnächst zu
Ende gehen soll ?
Bei Öl stimmt es wahrscheinlich, dass es in den nächsten
Jahrzehnten zu Ende geht (nicht einmal das ist sicher), die
Erdgas- und Kohlevorkommen dagegen reichen noch für mindest
ein Jahrhundert, wahrscheinlich deutlich länger.

Hallo Christof,

klar ist nur, daß die Öl- und Gasvorkommen endlich sind. Auch bei Öl ist mit keinem abrupten Ende der Versorgung zu rechnen. Die Erschöpfung der Ölvorkommen ist zunächst auch nur eine Frage der Kosten. Ölvorkommen, deren Ausbeutung sich heute noch nicht lohnt, lassen sich bei steigenden Preisen wirtschaftlich sinnvoll nutzen. Sobald aber ein Energieträger knapp und/oder teuer wird, werden andere Energieträger zwangsläufig preislich mitgezogen. Öl ist als Treib- und Brennstoff in vielen Fällen mit technischem Aufwand durch Gas substituierbar. Die Folge ist eine höhere Gasnachfrage, was den Preis nach oben treibt. Wird Heizöl knapp und teuer, wird deshalb Gas vom Preisanstieg in gleicher Weise betroffen sein. Gasversorger erzählen gerne etwas anderes. Ich halte das bestenfalls für blauäugig, vermutlich aber für eine bewußt gestreute Unwahrheit.

Sobald eine Verknappung von Öl auch nur in Sicht kommt, wird man Öl UND Gas für private Heizzwecke nicht mehr bezahlen können.

Gruß
Wolfgang

Hallo !

Nur - wir werden es nicht mehr erleben, dass Öl knapp wird! Die Ölfirmen brauchen nur eine winzige Bemerkung machen, dass Öl knapp wird, dann baut niemand mehr Ölheizungen ein! Und dann hätten wir Öl bis in die fernste Zukunft!.

Wer heute seine Heizung nach der Zukunft plant, glaubt sicher, er und sie wird 150 Jahre alt! Heute kann man getrost das einbauen, was einem am besten gefällt. Sie, die heizung, ist sowieso in 15 Jahren Schrott und dann gibt es vielleicht ganz andere Möglichkeiten.

Gruß max

Natürlich eine moderne Öl- oder Gasheizung, wie mir von allen
Seiten geraten wird. Ist auch keine Frage für mich.

Hallo Herbert,

Du musst nicht unbedingt Öl oder Gas verheizen.
Es gibt intelligente Methoden z.B. Holz zu verheizen.
Arbeitet CO2- neutral und wird teilweise sogar Bezuschußt.

Solaranlagen machen Sinn wenn man sich ansieht wie mit Energiepreisen Politik gemacht werden kann. Bei richtiger Auslegung der Anlage, brauchst Du im Sommer keinen Brennstoff zur WW-Bereitung.

Dann gibts da noch die Wärmepumpe. Die sind garnicht so schlecht wie ihr Ruf.Du kannst damit die Betriebskosten so herunterfahren, daß Du Ökostrom kaufen kannst und auch so mit gutem Gewissen den Strom (teilweise) verheizen kannst.

Die Idee mit dem Pufferspeicher ist echt gut, Du könntest im Sommer solar einheizen und im Winter mit der Wärmepumpe abgreifen :smile:

Schöne Grüße

Andreas

Hallo Wolfgang

Wie kommst du auf den Gedanken, dass auch Gas demnächst zu
Ende gehen soll ?

Kanada sucht schon jetzt verzweifelt nach Möglichkeiten, seine Verpflichtungen zur Gaslieferung an die USA loszuwerden. Den ersten Kanadiern schwant nämlich schon, daß sie im Winter nicht mir US-Dollars heizen können.

klar ist nur, daß die Öl- und Gasvorkommen endlich sind. Auch
bei Öl ist mit keinem abrupten Ende der Versorgung zu rechnen.
Die Erschöpfung der Ölvorkommen ist zunächst auch nur eine
Frage der Kosten. :Sobald eine Verknappung von Öl auch nur in Sicht kommt, wird
man Öl UND Gas für private Heizzwecke nicht mehr bezahlen
können.

DAs stimmt. Das Öl wird zwar nicht abrupt zu Ende gehen, aber es wird abrupt nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn die Leute glauben, es sei knapp.

Es ist auch nicht nur eine Frage der Kosten, sondern des Energieaufwandes für die Förderung. Wenn Du zum fördern eines Liters Öl einen Liter Öl brauchst, nützt es auch nicht, wenn die Verbraucher bereit wären 100 Euro pro Liter zu zahlen.

Dieses Problem stellt sich bei alle Ölfeldern früher oder später, egal ob Ölsand oder Tiefsee.

Gruß
Herbert