ich möchte meine Kellertreppe (Innen), aus gegossenem Beton, belegen.
Naheliegend sind Fliesen, nicht wahr?
Allerdings scheue ich mich ein wenig davor, weil die Treppe nicht gerade ist, sonder zweimal 90° geschwungen.
Mal abgesehen vom Verschnitt wäre das ziemlich kompliziert.
Daher die Idee auf den Beton eine dünne Spanplatte zu dübeln und anschließend Laminat vollflächig zu verkleben (Baukleber).
ich möchte meine Kellertreppe (Innen), aus gegossenem Beton,
belegen. Naheliegend sind Fliesen, nicht wahr?
Ja!
Allerdings scheue ich mich ein wenig davor, weil die Treppe
nicht gerade ist, sonder zweimal 90° geschwungen.
Mal abgesehen vom Verschnitt wäre das ziemlich kompliziert.
Ach was! Das ist überhaupt nicht schlimm. Glatte Schnitte sind mit einem Fliesenschneider eh ein Kinderspiel. Anritzen, Brechen - fertig. Bei komplizierteren Schnitten hilft ein Winkelschleifer mit einem Trennblatt für Steingut und dann schneiden sich Fliesen fast wie Gurken. Du brauchst ferner: Eine Schutzbrille, Edding oder Bleistift, Zentimetermaß, einen Hocker mit planer Fläche und Gummiauflage sowie Sicherheitsschuhe und einen Raum, wo der entstehende Staub nicht stört. Dann geht’s los: Schnitt(e) auf der Fliese anzeichnen. Du brauchst beide Hände, um den Winkelschleifer sicher zu halten. Um die Fliese auf der Gummiunterlage festzuhalten, nimmst Du einen Fuß zu Hilfe (daher Sicherheitsschuhe, denn Deine Zehen sind vermutlich abgezählt). Weil das Ganze auf einem Tisch üblicher Höhe ergonomisch ungünstig ist, legst Du die zu schneidende Fliese auf einen Hocker. Es gibt auch Schneidemaschinen, die ein wassergekühltes Blatt haben, aber für so eine kleine Treppe kann man darauf noch verzichten.
Daher die Idee auf den Beton eine dünne Spanplatte zu dübeln
und anschließend Laminat vollflächig zu verkleben (Baukleber).
Sollte funktionieren, oder?
Mit Verlaub, das halte ich für eine Schnapsidee. Laminat würde ich im eigenen Haus nie verarbeiten. Spanplatte mit Fotofolie - Schüttel! Damit lassen sich allenfalls Mietobjekte kurzfristig aufmotzen, ansonsten ist es einfach nur minderwertiger Mist. Auf einer Treppe hält das Zeuchs ohnehin nur von zwölf bis Mittag. Und überhaupt: Was machst Du mit den Stirnseiten? Da kommen dann vermutlich Holz- oder Gummileisten drauf und an den Wandabschlüssen sehe ich schon die Acryl- oder Silikonmumpe - das wird unbrauchbarer Stolperpfusch!
Ich würde einigermaßen rutschsicher erscheinendes Steingut nehmen. Für Treppen muß das Material abriebfest sein. Eine dünne Glasur reicht nicht. Geeignetes Material kann man an der Stufen-Vorderseite leicht anfasen, um scharfe Kanten mit Verletzungsgefahr zu vermeiden. Wenn sich die Trittflächen danach für Ledersohlen als zu glatt erweisen, gibt es in Fachgeschäften für Arbeitssicherheit rutschhemmende Streifen zu kaufen, die auch feuchtes Abwischen vertragen.
eine solche Kellertreppe gefliest habe ich vor ein paar Monaten. Die war so richtig krumm und schief betoniert, und es war meine erste Treppe und meine ersten rauhen, überharten Steingutfliesen.
Bei dieser Fliesenqualität kam ich mit dem Glasschneider nicht mehr zurecht und kaufte mir eine elektrische Fliesensäge mit im Wasserbad laufender Scheibe. Ich nahm die zweitbilligste im Baumarkt; preislich sind diese Maschinen ohnehin nur die Diamantscheibe plus ein bisserl Blech und Elektrozeugsel.
Aber hei, was für ein schönes Arbeiten mit einer solchen Fliesensäge! Leiser als die Flex, und macht keinen Staub; Kleinserien gleichen Maßes sind schnipp-schnapp im Nu; schräge Schnittflächen, mit genau 45°, ja! - bittesehr, sofort, sogleich - und natürlich gern auch mal bloß 3 Millimeterchen herunterschneiden.
Öhm, ja, und man kann auf so eine Treppe, wenn der Beton richtig gespachtelt ist, auch Teppichboden kleben. Man muß dann nur das richtige Material nehmen.
mit 117,35%-iger Wahrscheinlichkeit bringt Wolgang bei solchen
Keller-Sünden Gebetsmülenartig einen guten Ratschlag )
Aber er weiss wovon er spricht, man sollte auf Ihn hören !!!
Gruß Uwi
Du scheinst schlechte Erfahrungen mit Laminat gemacht zu haben.
Nun, das von Dir beschriebene Gerät habe ich bereits. Auch habe ich schon so manchen qm gefliest.
Das Problem ist, man kann nicht einfach so eine geschwungene Treppe fliesen. Da gibt es Regeln bzgl. der Aufteilung, und die kenne ich nicht.
Daher die Idee auf den Beton eine dünne Spanplatte zu dübeln
und anschließend Laminat vollflächig zu verkleben (Baukleber).
Sollte funktionieren, oder?
Wenn ich nur wüßte wo ich das gesehen habe. War es die Zeitschrift ‚Selbermachen‘ oder ‚Selbst ist der Mann‘?
Soviel zum Thema Schnapsidee.
Mit Verlaub, das halte ich für eine Schnapsidee. Laminat würde
ich im eigenen Haus nie verarbeiten. Spanplatte mit Fotofolie
Es gibt auch Laminat auf MDF oder HDF!
Schüttel! Damit lassen sich allenfalls Mietobjekte
kurzfristig aufmotzen, ansonsten ist es einfach nur
minderwertiger Mist. Auf einer Treppe hält das Zeuchs ohnehin
nur von zwölf bis Mittag. Und überhaupt: Was machst Du mit den
Stirnseiten? Da kommen dann vermutlich Holz- oder Gummileisten
drauf und an den Wandabschlüssen sehe ich schon die Acryl-
oder Silikonmumpe - das wird unbrauchbarer Stolperpfusch!
Hier gebe ich Dir recht. Die Stirnseiten sind ein Problem.