Hallo,
ich habe ein Problem mit einer Fußbodenheizung aus diffusionsoffenem Kunststoffrohr und Stahlheizkörpern im gleichen Heizkreis. Da eine Systemtrennung nicht möglich ist, überlege ich den Einsatz von Inhibitoren, also korrosinshemmenden Zusätzen. Hat von Euch schon jemand positive oder negative Erfahrunen damit gemacht? Eine Anfrage bei Herstellern dieser Mittel wird wohl kaum ein neutrales Ergebnis bringen.
Ele
Hallo !
Willst Du damit die Schlammwirkung verhüten und das Absetzen des Schlammes in den Rohren und damit das Verstopfen ganzer Kreisläufe?
Für diesen Zweck haben wir eine Chemikalie von Cilit eingefüllt, diese hält den Dreck in der Schwebe. Den Namen weiß ich nicht mehr, weiß sicher Dein Heizungsbauer.
Oder :
Willst Du verhindern, dass die Eisenteile rosten, weil die Kunststoffrohre Luft ansaugen? Damit werdet ihr wohl leben müßen, obwohl kaum noch Stahlteile eingebaut werden, die rosten können.
Es gibt bei den Ölfirmen ein Rostschutzmittel, welches zugesetzt werden kann. Ähnlich dem Bohröl, welches das Wasser dann weiß/milchig färbt. Aber, ich denke, kein Heizungsbauer wird dafür die Hand ins Feuer legen. Dieses Öl könnte Klumpen bilden und sich in den Kesselecken festsetzen und damit den Kessel überhitzen und zerstören.
Eine Gefahr des Rostens besteht nur an den oberen Verteilern oder Heizkörpern, wenn sich dort Luftsäcke bilden. Hier müssen auf jeden Fall funktionierende automatische Entlüfter eingebaut sein. Damit kann dann der Anlage nichts passieren.
Gruß max