da der Kauf eines neuen Staubsaugers ansteht: ich wüsste gerne, ob jemand von Euch Erfahrungen mit einem sogenannten Wasch/Staubsauger hat. Also der Typ, der den Müll nicht in einen Beutel, sondern in Wasser hineinsaugt.
Wie funktioniert das? Sprüht das Gerät Wasser und saugt es wieder auf, oder pumpt es die Saugluft sozusagen nur durch Wasser?
Es gibt aber bestimmt noch andere Hersteller solcher Geräte.
man bekommt sie sogar schon über den allgmeinen Versandhandel. Aber nach den Nachteilen, die Leo in seinem Beitrag aufführt - besonders was das „Verschimmeln“ angeht, werde ich wohl vom Kauf Abstand nehmen. Trotzdem vielen Dank
daß die Teile so Sporenschleudern sind war auch neu für mich. Ich habe mir nur überlegt…einen Staubsaugerbeutel werfe ich einfach weg und den Wassersauger muß man immer zus. sauber machen, also nochmal Arbeit. Das alleine wäre bei mir ein KO Kriterium…ich will doch nicht noch im Matsch rumfingern…
aber auch da Vorsicht
Hallo,
es gibt bei Staubsaugern mehrere Parameter, die für die
Leistungbewertung von Bedeutung sind.
Unter anderem der Abscheidegrad und gerade da wäre ich bei
reiner Zyklon-Technologie skeptisch. Zuggeben, die haben den
Vorteil der konstanten Saugkraft aber auch Nachteile.
Die Filtertüten von herkömmlichen Saugern sind nicht umsonst
so teuer. In dem Material steckt viel Know-How und
der Abscheidegrad ist bei hochwertigen Modellen mit aus-
gefeilter Konstruktion sehr gut. Dagegen haben Zyklone
prinzipiell den Nachteil, daß sehr kleine Partikel, die
gerade auch lungengängig sind, schlechter abgeschieden
werden.
Das liegt daran, daß die Masse von kleinen Partikeln ja
gegenüber der Größe (Durchmesser) mit der 3 Potenz abnimmt.
Dann wirkt die Zentrifugalkraft kaum noch. Die Partikel verhalten sich fast wie Gas und können deshalb durch den
Zyklon einfach durchfliegen. Für Allergiker kann das sehr
negativ sein.
Ideal wäre deshalb eher die Kombination aus beiden Verfahren
mit Zyklon als Vorabscheider und sehr guter Filtertüte als
Reinstfilter.
Gruß Uwi
ich kann dir nur sagen dass ich sehr zufrieden bin. Der schlechte Oekotest beruht meiner Ansicht nach darauf dass das Geraet taeglich getestet wurde. Ich vermute, dass es da nie austrocknen konnte und finde es logisch wenn das Probleme gibt. Wir saugen aber nur einmal in der Woche, und da ist das Ding wieder strohtrocken.
Ich kann nur sagen, erst seit wir den Wassersauger haben, sauge ich gern und mit einem guten Gefühl. Kein Geruch, kein Gestank wie mit anderen Saugern - das allein schon ist für mich ein sehr gutes Zeichen. Ich würde ohne Zögern die nach hinten rausgeblasene Luft einatmen… bei einem „normalen“ Sauger unvorstellbar. Es gibt übrigens auch einen neueren Test des Fraunhofer Instituts der belegt, dass die Negativergebnisse aus dem Ökotest nicht richtig sind. Ich bin mit solchen Tests generell inzwischen sehr vorsichtig geworden und vertraue lieber meinem Gefuehl (gute Luft, kein Gestank) und meinen Erfahrungen (gute Saugwirkung, weniger Staub in der Wohnung).
kleine Anmerkung
sowohl bei der zyklon- wie auch bei der herkömmlichen Technik
sollte, vor allem bei einem Allergiker im Haushalt, ein
Mikrofilter (auch HEPA-Filter genannt) nachgeschaltet sein.
Dieser, zugegeben nicht billige (ca. 15 - 30 Euro; mind 1x im
Jahr wechseln!), Filter ist laut Stand der Technik zur Zeit das
Beste für den Haushaltsgebrauch.
ferner sollte in einem Allergiker-Haushalt immer dann gesaugt
werden, wenn der Allergiker nicht im Zimmer ist und so schnell
nicht wieder kommt (zB bei Schulkindern um 8 Uhr saugen).