Kaminsanierung oder was *hilfeeee*

Hallo, hab da mal eine blöööööde Frage:

Wir haben ein Fachwerkhaus gekauft, da ist ein alter Kamin aus Backsteinen drin, an dem wir einen Kaminofen (mit Holz) anschließen möchten. Schornsteinfeger war da und hat uns „beauftragt“, den Kaminkopf mit solchen Formsteinen zu erneuern, dann käme er wieder.

Jetzt wollen wir natürlich noch eine Gasheizung. Unsere Idee war, die im Keller unterzubringen, also auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses von dem eben beschriebenen Kamin und dort extra ein konzentrisches Abgasrohr bis ins Dachgeschoss zu legen und das Rohr mit Heraktlitplatten zu verkleiden.

Unsere Architektin meinte, dass es die billigere Lösung wäre, anstatt beim Backsteinkamin den Kopf zu erneuern den ganz abzureissen und dort einen zweizügigen Kamin hinzubauen, auch aus dem Grund, da der Kamin aus einem Material bestehen müsse (was aber der Kaminfegermeister nicht gesagt hat).

Ich hingegen vertrete die Meinung, das das teurer ist, denn Backsteinkamin abzureissen, denn dann kämen m. E. ja noch folgende Kosten auf uns zu:

  • Abriss und Entsorgung
  • Gerüst
  • ein Mensch, der uns das wieder baut
  • Material
  • und was weiss ich nicht noch alles
    ausserdem hätten wir dann ein Loch im Haus… *heul*

Was könnt Ihr mir/uns denn raten? - Die Firmen, die die Schornsteine bauen/sanieren sind alle 50 km weit weg von da, wo unser Haus steht und die kommen nicht extra wegen so einer Kleinigkeit vorbei (erst, wenn wir beauftragt haben - leider, ich habs probiert!).

Was ist von den Kosten her günstiger? Ich hab doch Recht, oder???

Grüße Annette

PS: Unser Haus hat Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss.

Hallo !

Bei Änderungen und Erneuerungen am Schornstein kann Euch nur der zuständige Schornsteinfeger helfen!
Nur er allein bestimmt, was Recht und richtig ist! Kein Bauunternehmer, kein Architekt wagt, es sich mit ihm anzulegen.
Also hol Dir so viel Tips wie mögich, das letzte Wort hat nur ER!!

Gruß max

Hallo Netti,

Wir haben ein Fachwerkhaus gekauft, da ist ein alter Kamin aus
Backsteinen drin, an dem wir einen Kaminofen (mit Holz)
anschließen möchten. Schornsteinfeger war da und hat uns
„beauftragt“, den Kaminkopf mit solchen Formsteinen zu
erneuern, dann käme er wieder.

Der Essenkehrer hat zwar viel zu sagen, aber nicht alles. Ihr könnt natürlich den Schornsteinkopf auch mit Klinkern erneuern.

Jetzt wollen wir natürlich noch eine Gasheizung. Unsere Idee
war, die im Keller unterzubringen, also auf der
gegenüberliegenden Seite des Hauses von dem eben beschriebenen
Kamin und dort extra ein konzentrisches Abgasrohr bis ins
Dachgeschoss zu legen und das Rohr mit Heraktlitplatten zu
verkleiden.

Ist aufwendig. Wenn möglich, eine Brennwerttherme (ich empfehle immer Remeha, falls eine Firma in der Nähe damit Erfahrung hat) im Dachgeschoß installieren, dann kann der zweite Zug entfallen, denn da ist dann nur ein kurzes doppelwandiges Rohr (innen Abgas, außen Frischluft, als Zubehör preiswert erhältlich)

Unsere Architektin meinte, dass es die billigere Lösung wäre,
anstatt beim Backsteinkamin den Kopf zu erneuern den ganz
abzureissen und dort einen zweizügigen Kamin hinzubauen, auch
aus dem Grund, da der Kamin aus einem Material bestehen müsse
(was aber der Kaminfegermeister nicht gesagt hat).

Dazu gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Vorschriften. Der Essenkehrer kennt die meistens. Wir haben den Essenkehrer aber auch schon mit einer Verfügung des Bauamtes ausgehebelt. Wenn möglich, solltet ihr euer Vorgehen aber mit dem Essenkehrer absprechen, weil der prinzipiell ziemlich mächtig ist.

Ich hingegen vertrete die Meinung, das das teurer ist, denn
Backsteinkamin abzureissen, denn dann kämen m. E. ja noch
folgende Kosten auf uns zu:

  • Abriss und Entsorgung
  • Gerüst
  • ein Mensch, der uns das wieder baut
  • Material
  • und was weiss ich nicht noch alles
    ausserdem hätten wir dann ein Loch im Haus… *heul*

Wenn der Kamin o.k. ist kann er stehenbleiben, aber die Lösung der Architektin ergibt natürlich einen Kamin wie bei einem Neubau, was auch Vorteile hat. Wenn die Heizung unbedingt in den Keller soll, dann würde ich der Architektin folgen, wenn sie auf den Dachboden kann, dann so, wie ich es oben beschrieben habe.

Was könnt Ihr mir/uns denn raten? - Die Firmen, die die
Schornsteine bauen/sanieren sind alle 50 km weit weg von da,
wo unser Haus steht und die kommen nicht extra wegen so einer
Kleinigkeit vorbei (erst, wenn wir beauftragt haben - leider,
ich habs probiert!).

Den Schornsteinkopf mauert euch jeder arbeitslose Maurer, wenn die Firmen keine Lust haben oder sonst irgendwie zu faul sind.

Was ist von den Kosten her günstiger? Ich hab doch Recht,
oder???

Von den Kosten am günstigsten ist eine Brennwerttherme im Dachgeschoss und die Kaminkopferneuerung mit Klinkern durch einen arbeitslosen Maurer aus dem Osten (Der fährt auch 300 km und ist immernoch günstiger, bei meist besserem handwerklichen Geschick, weil er es gewöhnt ist mit schlechterem Material gute Arbeit zu leisten und in richtiger Handarbeit noch Übung hat)

PS: Große Heizflächen mit dadurch niedrigerer Heizungstemperatur spart Heizkosten.

Gruß
Tilo

Warum empfiehlst Du Remeha?
;

Moin,
ja super ,4 Million Arbeitslose und den vorschlag unterbreiten den Kopf doch schwarz mauern zu lassen.
Das ist mit abstand die Dümmste und schlechteste Antwort die ich je bei WWW gelesen hab.

Gruss Roger

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Moin,
ja super ,4 Million Arbeitslose und den vorschlag unterbreiten
den Kopf doch schwarz mauern zu lassen.

Wer hat was von schwarz mauern gesagt, kannst auch rote Ziegel nehmen.
Spaß beiseite: Von Schwarzarbeit habe ich nichts geschrieben. Ist doch klar, das man dem Maurer so viel zahlen muß, dass der davon seiner Abgabenpflicht nachkommen kann.
Es ging ausserdem darum, dass die Vor-Ort-Firmen keine rechte Lust haben, wozu also betteln.

Das ist mit abstand die Dümmste und schlechteste Antwort die
ich je bei WWW gelesen hab.

Hallo Ernst,

grundsätzlich erst einmal deshalb, weil ich Dipl-Ing. auf diesem Gebiet bin und deren Technik mich überzeugt (mittelständischer deutscher Hersteller mit außergewöhnlich hohem Qualitäts-und Kundenbewusstsein). In einer internen und nicht der Öffentlichkeit zugänglichen representativen Studie unter deutschen Heizungsbauern hat übrigens Remeha insgesamt Platz 1 unter allen Herstellern von Heizgeräten erreicht. Besonders gut waren die in den Bereichen Kulanz, Wartungsfreundlichkeit, Ersatzteilbereitstellung, Defektanfälligkeit, Energieverbrauch. Was willst du mehr?

Wichtig ist aber auch, einen guten Heizungsbauer in der Nähe zu haben, der die Geräte warten kann, wegen evtl. Anfahrtskosten. Die Geräte sind aber so aufgebaut, dass jeder intelligente Wartungsmonteur auf Anhieb damit klarkommt.

Mittlerweile hatt Remeha auch eine Internetseite unter www.remeha.de.

Ich habe mit Remeha keine Geschäftsbeziehungen, ist also keine Werbung in eigener Sache

Falls du Interesse hast, kannst du auf irgendeiner Messe (z.B. ISH Frankfurt) den Remeha-Stand auch mal besuchen.

Gruß
Tilo

Hallo Tilo,

kein mensch darf so mirnix dir nix Maurerarbeiten ausführen.
Grundvorrausstzung ist erstmal ein gewerbe anzumelden und wer wird das schon machen wenn er arbeitslos ist für einen kleinen auftrag? Die verwaltungskosten übersteigen bei weitem den Verdienst der dabei rausspringen würde.
Um wiederrum ein baugewerbe anmelden bzw Bauarbeiten ausführen zu können muss auch noch der Meisterbrief vorhanden sein, denn ohne Brief wäre (selbst wenn er selbständig wäre)dies Schwarzarbeit.

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Hallo Roger,

kein mensch darf so mirnix dir nix Maurerarbeiten ausführen.
Grundvorrausstzung ist erstmal ein gewerbe anzumelden und wer
wird das schon machen wenn er arbeitslos ist für einen kleinen
auftrag? Die verwaltungskosten übersteigen bei weitem den
Verdienst der dabei rausspringen würde.
Um wiederrum ein baugewerbe anmelden bzw Bauarbeiten ausführen
zu können muss auch noch der Meisterbrief vorhanden sein, denn
ohne Brief wäre (selbst wenn er selbständig wäre)dies
Schwarzarbeit.

Jeder kann was dazuverdienen. Solange du das auf deine Steuererklärung schreibst und es keine gewerbsmäßigen Ausmaße annimmt, ist das kein Problem, hab ich selbst schon gemacht.
Willst du mehr machen, meldest du einfach ein Gewerbe als Montageservice an. Dazu brauchst du keinen Meister und kannst allen möglichen Kleinkram für Geld erledigen und kein Mensch fragt danach, wenn da mal ein Schornsteinkopf dabei ist. Ein Gewerbeschein dürfte nicht mehr als 20 Euro kosten.
Du darfst nicht alles so eng sehen, solche Beamten haben wir genug. Da geht es nämlich nie vorwärts.

Gruß
Tilo