ich habe mir im Asienladen einen Schleifstein fuer Messer gekauft, der zwei Seiten hat. Eine hellere eine dunklere.
Wie schleife ich meine Messer richtig? Ich habe schonmal gehoert, dass man bei falscher Handhabe das Messer sogar stumpfer machen kann.
Hallo, Jima,
das kommt sehr darauf an, welche Art von Messer Du schärfen möchtest.
Wie das mit Küchenmessern geht siehst Du hier http://www.dreizack.de/de/index.asp?s=http://www.dre…
Aber dazu benutzt man einen Wetzstahl! Mit dem Wetzstein solltest Du wirklich nur Sensen und Sicheln schärfen, ein gutes Messer machst Du damit eher kaputt.
Geht es darum, Deine Besteckmesser zu schärfen, dann sollte Dir ein guter Haushaltwarenladen diesen Service für kleines Geld anbieten. Das lohnt nicht, es selbst (und eventuell falsch) zu machen.
Hallo,
wenn es ein richtiger Abziehstein für Küchenmesser ist,
dann hat der auf einer Seite eine etwas gröbere Körnung
und auf der anderen Seite eben eine feinere.
Mit der gröberen Seite wird zuerst solange gearbeitet,
bis auf der Schneide ein leichter Grat entstanden ist.
Dazu den Stein feucht machen (Spucke geht am besten).
Dieser Grat kann dann mit der feinen Seite wieder
„abgezogen“ werden. Dazu immer abwechselnt das Messer von
rechts und links mit kreisenden Bewegungen über den
Stein bewegen. Das erfodert etwas Übung. Dabei ist zu
beachten, daß der Winkel zwischen Klinge und Stein nicht
zu spitz und auch nicht zu stumpf ist.
Bei zu spitzen Winkel wird die Schneide zu dünn und das
Messer wird schnell wieder stumpf oder bekommt leicht
Scharten oder kann ausbrechen.
Auf diese Weise kann man jedes einigermaßen vernüftige Messer
zur Rasierklinge umarbeiten (Abziehen mit einem Lederriemen,
wie beim Frisör bringt dann auch das letzte I-Tüpfelchen).
Noch was zur Benutzung des Stahls. Diese dient nicht zum
„Schleifen“ der Klinge an sich (dazu wird eben der Stein
genutzt). Wenn aber nach einiger Benutzung das Messer wieder
stumpf erscheint, wird es paar mal wechselseitig über den
Stahl gezogen. Dabei wird auf der Schneide wieder ein
leichter Grat erzeugt, der dann vor allem bei Fleisch
hervorragend scneidet. Da bringt aber eben nur was, solange
die Form der Schneide auch wie bei einem Messer aussieht.
Oft ist es auch so, daß der fast immer vorhandene leichte
Grat auf der Schneide umgebogen ist. Das kann mit dem Stahl
auch wieder gerichtet werden.
Wenn man aber mit bloßem Auge statt der Schneide eher eine
Rundung sieht, dann ist es wieder Zeit zur Benutzung des Steins.
Gruß Uwi
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die Steine aus dem Asialaden sind üblicherweise Nass-Schleifsteine und müssen vor Gebrauch gut gewässert werden. Dann ein richtig stumpfes Messer zunächst mit der groben Seite wie schon beschrieben vorschleifen und dann auf der feinen Seite fertig schleifen. Dabei auf jeden Fall beachten, dass asiatische Messer oft nur einseitig geschliffen sind und auch nur so nachgeschliffen werden dürfen. Für Anfänger ist diese Sache recht heikel, es gibt aber glücklicherweise Keile als Hilfsmittel, um den richtigen Winkel zu erreichen.
Abziehen mit dem Wetzstahl ist übrigens nichts für traditinelle asiatische Messer, da dies zum Funken und Ausglühen der Klingen führen kann. Den Stahl also nur bei unseren gängigen Messern aus rostfreiem Edelstahl einsetzen.
Gruß vom Wiz
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Abziehen mit dem Wetzstahl ist übrigens nichts für
traditinelle asiatische Messer, da dies zum Funken und
Ausglühen der Klingen führen kann. Den Stahl also nur bei
unseren gängigen Messern aus rostfreiem Edelstahl einsetzen.
das mit den asiatischen Messern weiss ich nicht, aber
der Stahl kann natürlich auch für Messer genutzt werden,
die nicht aus Edelstahl hergestellt sind (die sind
natürlich heute nicht mehr die gängigen).
Der Stahl ist eine ziehlich alte Erfindung, die schon
genutzt wurde, lange bevor Messer aus Edelstahl bekannt
waren.
Gruß Uwi
die Warnung bezieht sich hauptsächlich wohl auf die asiatischen Carbonstähle. Habe sie in diesem Zusammenhang jedenfalls immer wieder gelesen. Sowohl bei meinem Schleifstein, als auch bei einigen asiatischen Messern wurde immer wieder ausdrücklich im Beipackzettel darauf hingewiesen, dass man sich diese Messer mit einem Abziehstahl kaputt machen würde. Was die Sache mit dem rostfreien Edelstahl angeht, so hatte ich diesen eher als Gegenstück und heute gängiges Material genannt. Bei uns werden natürlich auch Schwiegermutters alte Lieblingsmesser aus allen möglichen Materialien am Stahl abgezogen.
Gruß vom Wiz, der aber nie auch nur im Ansatz seine teuren asiatischen Messer gefährden würde
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