Milchige Gläser nach dem Geschirrspüler

Hallo liebe Community,

immer wieder kommt es vor, dass Gläser (egal ob teure oder billige) nach einigen Spülvorgängen im Geschirrspüler milchig werden, es sieht wie ein Belag aus.
Weiß jemand warum?
Und wie man es vermeidet?
Und wie sich die Gläser retten lassen? (Ich dachte, es ist Kalkbelag und habe in heiße Essiglösung eingelegt, aber das half nichts)

Danke für eure Hilfe

Claudia

Salz
Hallo Claudia,

ist denn genug Salz in der Spülmaschine?

Grüße
Swony

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn du regelmäßig Salz einfüllst, ist es vermutlich kein (Kalk-)Belag. Wäre es einer, ginge er mit Säure wieder weg.

Deine Gläser sind ein Fall für den Abfall, oder noch besser: Für eine Reklamation beim Hersteller und/oder Händler, wenn sie nämlich als Spülmaschinenfest verkauft wurden. Durch die in Spülmaschinen üblichen Chemikalien und Temperaturen wird jedes Glas angegriffen, und je billiger und mieser es produziert wurde, desto schneller. Mit dem Verkaufspreis der Gläser hat das nichts zu tun.

Wechsle mal das Spülmittel (welches nimmst du jetzt?), und benutze in Zukunft möglichst Programme mit niedrigeren Temperaturen. Das sollte helfen, neue Gläser länger in gutem Zustand zu halten. Bleikristall darf nicht in die GS, aber das ist wohl klar.

Pop

da gib’s so eine spezielle Gläserpflege, „calgonit protector“, hängt man in den Geschirrspülerkorb, hält ca. 6 Wochen - da werden alle Gläser superklar - sogar die teuersten Riedelgläser … Gruss, Daniela

da hab ich’s gefunden: www.calgonit.at

Schluss mit dauerhaft trüben Gläsern!
Ihre Gläser können durch häufiges Spülen in der Maschine dauerhaft milchig-trüb werden. Was das Auge als Trübung wahrnimmt, ist tatsächlich eine feine Schädigung der Glasoberfläche. Diese Trübung kann nicht mehr entfernt werden – der Glanz Ihrer Gläser ist für immer verloren. Das ist Glaskorrosion.

Frage…
Hallo!

da gib’s so eine spezielle Gläserpflege, „calgonit protector“,
hängt man in den Geschirrspülerkorb, hält ca. 6 Wochen - da
werden alle Gläser superklar - sogar die teuersten
Riedelgläser …

Klar, die penetrante Werbung kennt wohl jeder - aber HILFT das Zeug denn WIRKLICH???

da hab ich’s gefunden: www.calgonit.at

Schluss mit dauerhaft trüben Gläsern!
Ihre Gläser können durch häufiges Spülen in der Maschine
dauerhaft milchig-trüb werden. Was das Auge als Trübung
wahrnimmt, ist tatsächlich eine feine Schädigung der
Glasoberfläche. Diese Trübung kann nicht mehr entfernt werden
– der Glanz Ihrer Gläser ist für immer verloren. Das ist
Glaskorrosion.

Natürlich, das sind die Werbesprüche des Herstellers.
Ich kann dir Werbetexte für Magnetmatratzenunterlagen (nie wieder schlaflose Nächte), Spritsparmodule fürs Auto (einfach um die Kraftstoffleitung geclipst und der Verbrauch sinkt garantiert um min. 15%), Lackpolituren (auf diesen Lack können Sie sogar mit Luftgewehren schießen ohne Schäden zu verursachen) und jede Menge weiteren Sperrmüll nennen.
Was haben diese Produkte alle gemeinsam?
Richtig: sie KÖNNEN gar nicht funktionieren!
Also wäre ich mit solchen Zitaten „eher vorsichtig“.

Wohlgemerkt: ich will NICHT behaupten, daß diese „Protektoren“ nicht funktionieren würden - aber vom Gegenteil hat mich auch noch niemand überzeugt.
Und so lange ich keinen glaubhaften (neutralen) Erfahrungsbericht gehört habe, bleibe ich skeptisch…

Schönen Gruß,
Robert

Hallo,

wie schon gesagt wurde, sind deine Gläser verätzt.

Wir sammeln immer die Gläser und spülen sie in einem getrennten Gang (Stufe „Fein / 40 Grad“) OHNE Spülmittel. Das Spülmittel ist bei Gläsern normalerweise nicht nötig, da die Verschmutzung iA gut wasserlöslich ist. Richtig teure Gläser spülen wir von Hand.

Gruss, Niels

Hallo,

und je billiger und mieser es
produziert wurde, desto schneller.

Also bei uns halten die „Senfgläser“ am längsten durch.

Gruss, Niels

… ja tatsächlich, es wurden alle IKEA-Gläser wieder schön, es blieben die teuren RIEDEL Gläser schön … ich kann’s empfehlen! (sonst bin ich nicht immer für alles und jedes Mittel zu haben)
Lb. Gruss, Daniela