Hi!
Da ich immer mehr Zuhause selber mache, mir einen Akkuschrauber zulegen!
Was würdet ihr erfahrene Handwerker mir da empfehlen!
Auf was muss ich beim Kauf achten???
Tschööö
Hi!
Da ich immer mehr Zuhause selber mache, mir einen Akkuschrauber zulegen!
Was würdet ihr erfahrene Handwerker mir da empfehlen!
Auf was muss ich beim Kauf achten???
Tschööö
Hallo,
wenn du mehrmals im Monat das Ding benutzt und über Jahre hinweg deine Freude damit haben willst, dann sollte es schon ein Markengerät sein (Metabo, Bosch, AEG…). Mit 2 Akkus ca. 170 Euro, mit einem Akku ca. 110 Euro. Alles nur Richtwerte. Der Vorteil ist, dass man nur einmal kaufen gehen muss, und die Geräte angenehm zu bedienen sind, einfach gut in der Hand liegen. Da kommt richtig Freude auf, und man sieht sich irgendwann in der Situation, dass man ohne Akkuschrauber eigentlich gar nichts mehr machen möchte und kann.
Ob Bosch, Metabo, AEG oder was auch immer ist eigentlich egal. Am Besten alle mal in die Hand nehmen.
Wichtig: Die zur Zeit in Mode gekommene T-Form ist zwar nett anzuschauen, aber auf Dauer unpraktisch. Man merkt das leider erst wenn man mal richtig ran muss.
Die herkömmliche Pistolenform ist wesentlich praktischer.
Vor billigem Zeug von diversen Versandhäusern bzw. Massenangeboten in den Baumärkten rate ich sehr ab. Ein vernünftiger Akku allein zB. kostet schon ca. 50 Euro.
Ein Akku hält bei intensivem gEBRAUCH ca. 1 Stunde, und ist in derselben Zeit wieder aufgeladen (Markengeräte, wohl gemerkt)
Eine Kompromissstellung hinsichtlich Preis und Qualität nimmt Black&Decker ein.
Als Universalgerät sind 12V am besten. Schlagwerk ist nicht erforderlich, weil man eine Schlagbohrmaschine sowieso hat.
Gruss,
Hi DarkAngel,
ein Akkuschrauber hat nicht nur Vorteile: Er ist schwer, und Akkus sind immer dann leer, wenn man sie braucht. Mein Schwager hat so ein Ding; hin und wieder sehe ich, wie er im Zorn eine Schraube mit dem Hammer hineinwichst (Schrauber sprach gerade: Ööörmmagguuleeeeer). Wenn du also vor allem zuhause arbeitest, dann empfehle ich einen Schrauber mit einem Schuko-Kabel.
Akkuschrauber sind was für Profis auf der Baustelle, die keine Kabel hinter sich herziehen möchten oder können und immer auf einen geladenen Akku (besser zwei oder drei) Zugriff haben.
Gruß Ralf
Auch hi,
Was würdet ihr erfahrene Handwerker mir da empfehlen!
Auf was muss ich beim Kauf achten???
Das hängt stark davon ab, was und wieviel Du damit machen willst. Für den durchschnittlichen Heimwerker, der ab und zu mal ein paar Schrauben versenken will, tut es eigentlich jedes Gerät.
Hast Du öfter größeres vor, dann sollte schon eine Marke dahinter stehen. Qualitätskriterium ist natürlich als erstes der Akku. Wieviel Kapazität hat er? Wie schnell ist er nachgeladen? Ersatzakku dabei?
Ich hatte mir auch mal ein NoName-Geräte vom Baumarkt-Grabbeltisch besorgt. Damit war ich recht zufrieden, bis ich kürzlich 9 Schrauben mit 10cm Länge in Langdübel drehen wollte. Nach der 7ten Schraube stieg Rauch aus dem Motor auf.
Jetzt werde ich mit einen Atlas-Copco LokTor S 14.4 T NiMH bestellen. Das ist absolute Profi-Qualität (kriegt man auch nicht im Baumarkt). Den kann ich wahrscheinlich noch an meine Enkel vererben. Frag aber bitte nicht nach dem Preis - bin froh wenn den meine Frau nie erfährt!
Gruß
Stefan
Hi Engelchen,
wie Helge und Stefan schon schrieben, es hängt davon ab, was und vor allen Dingen wieviel Du damit machst.
Cih für meinen Teil arbeite regelmäßig und dann auch recht intensiv mit den Dingern (hab zwei, vorbohren einschrauben). Meine sind grün und es steht Bosch drauf. Bisher haben die keine Macken gezeigt, wenn neue fällig sind, wird da aber sicher wieder ein Markenname drauf stehen (Bosch, ev. dann blau, Makita, Metabo, Atlas und was es da noch so gibt).
Wenn Du nur alle Jubeljahre eine 6er-Schraube in einen Dübel drehen willst, kommst Du wohl mit einem Ding klar, das es ala Hausmarke im Baumarkt gibt.
Noch was: auf keinen Fall bei den Bits sparen, auch wenn der Schrauber dahinter billig ist, sonst ist Fluchen vorprogrammiert.
Ich hab mal von einem Freund eine Zigarrenkiste voll mmit Schrottbits geschenkt gekriegt. Einige sind nach der Zweiten Schraube kaputt gegangen. Hier wirkt nur gutes Material, denn wenn Du eine Schraube dolldrehst, nur weil das Bit sch… ist, macht das ziemlichen Ärger.
Gandalf
Hi,
ich hatte schon so einige 
aber meine Makita gebe ich nie wieder her.
Bis auf den Preis stimmt da alles.
Vor allem, das wird übrigens nie verglichen, ist es die Ergonomie
und Handlichkeit, die ich so schätze.
Viel Glück beim Aussuchen.
Gruß
Tom
Hallo,
ich hatte einen billigen, der war nach 2 Jahren hinüber. Bei dem war vor allem lästig, dass er beim Loslassen des Schalters noch ein paar Sekunden nachgelaufen ist. Das ruiniert die Schrauben.
Jetzt habe ich seit ca 5 Jahren einen grünen von Bosch (immer noch mit erstem Akku) und bin voll zufrieden. Das Teil hat mal 140 DM gekostet.
Von einem Gerät mit Kabel, wie es drambeldier empfiehlt kann ich nur abraten. Beim Herumlaufen ist ständig das Kabel im Weg oder zu kurz, du musst immer andere Steckdosen suchen etc. So ein Teil ist was für die Werkbank aber nicht für den Haushalt.
Der Akku bei meinem Schrauber hat zB für das Zusammenschrauben des Gewächshauses gereicht (ca 100 Spax-Schrauben zwischen 16 und 50 mm Länge, 3 bis 4,5 mm Gewinde, zT mit demselben Schrauber auch noch vorgebohrt). Wieviel Reserve danach noch im Akku war weiss ich nicht, er hat bis zum Schluss durchgehalten.
Ein zweiter Akku ist aber empfehlenswert, wenn du immer sehr viel am Stück schrauben musst. Normalerweise ist der erste nachgeladen bevor der zweite leer ist.
Gruss, Niels
Hallo!
Ich habe derer auch mehrere. Einen Atlas-Compco, einen Black&Decker und einen billigen von Alphatools.
Der Atlas hat auch ein Schlagwerk, das ist recht praktisch, wenn man außen am Haus oder im steckdosenlosen Keller bohren möchte.
Der Black&Decker ist mein ältester mit 6 Jahren, und er wurde sehr viel benutzt. Da zwei Akkus beilagen, konnte aber gute Akkupflege betrieben werden, und erst seit einem halben Jahr zeigen sich Ermüdungserscheinungen.
Der dritte von Alphatools, einer Baumarkt-Billigmarke, wurde beschafft für ein Himmelfahrtskommando, nämlich Kulissenbau im Außenbereich. Das wollt ich meinen guten Geräten(die es natürlich ausgehalten hätten) nicht antun. Das Gerät marschierte tapfer, schraubte pro Tag mehrere hundert Spax fest, und das zwei Wochen lang, und liegt seitdem im Auto für kleinere Reparaturarbeiten an Stall, Weidezaun oder Ähnlichem. Manchmal hat ihn auch Schwiegervater, und in dem Jahr, das er nun alt ist, gabs daran nie etwas auszusetzen.
Immerhin hat auch der
2 Jahre Herstellergarantie und weitere drei Jahre Bauhausgarantie. 5 Jahre Garantie sind also ganz ordentlich für unter 50 EUR.
Würde für den Hausgebrauch total genügen.
Alles in allem würde ich aber nur ein Gerät ab 14 Volt nehmen.
Außerdem sei Dir das Lied von Reinhard Mey ans Herz gelegt: irgendein Depp bohrt irgendwo immer"
Viel Spaß dabei,
Marcus
von wechen der Spannung
Hallo Marcus,
Alles in allem würde ich aber nur ein Gerät ab 14 Volt nehmen.
diese Angabe allein sagt nicht allzuviel aus.
Folgende Spielszene:
Ein Freund baut seinen Wintergarten aus und ettliche Leutchen sind gekommen um zu helfen. U.a. einer mit einem gar niedlich anzusehenden Schrauber von Makita mit sagenhaften 9,6 V.
Mitleidige Blicke (wächst der noch), der Mensch aber nimmt eine 6X120er Schraube und dreht sie ohne Probleme ins volle Holz; ohne Vorbohren (macht man eigentlich nicht, ich weiß, aber es ging um den Effekt). Die anderen die einen Huntertausendundundeinen-V-Schrauber hatten, hatten da z.T. weit mehr Probleme. Es kommt also auch(!) auf einen vernünftig konstruierten Moter und ein ebensolches Getriebe an.
Gandalf
dermit12Veigentlichimmerklarkommt
Solche Makitas haben wir zur Küchenmontage. Klein und leicht genug daß man keine Krämpfe davon bekommt, und trotzdem mehr als kräftig genug für alles, inklusive Haken für die Hängeschränke in die Dübel drehen und ähnliches. Die Baumarktdinger mit ihren protzigen Akkus machen viel früher schlapp.
Pop
Hallo,
Alles in allem würde ich aber nur ein Gerät ab 14 Volt nehmen.
die Leistungsfähigkeit eines Schraubers hat zunächst mal wenig mit der Spannung des Geräts zu tun. Bei geringerer Spannung werden eben höhere Ströme fließen. Solange sich das im Rahmen hält, sind auch niedrige Spannungen ausreichend.
Die Laufzeit hängt wiederum von Kapazität (in mAh) multipliziert mit der Spannung (V) ab (mAh * V = mWh). Bei gleichem Akkutyp und Akkugewicht hast du aber bei doppelter Spannung nur halbe Kapazität, so dass ein gleich schwerer Akku unabhängig von der Spannung auch nur die gleiche Gesamtenergie liefern kann.
Entscheidender für die Laufzeit ist die Qualität des Akkus (Speichervermögen pro kg Akkugewicht) und der Wirkungsgrad von Motor und Getriebe.
Diese „Unser Schrauber hat xx Volt“-Protzerei erinnert an die Computerbranche „jetzt mit 3 GHz-Prozessor“ bei der andere Einflüsse völlig ausser acht gelassen werden.
Gruss, Niels
Tach,
wir schrauben schon seit Jahren mit einem blauen Bosch.
Superzufrieden.
Meine Devise: Bei Werkzeug muss was Gutes her sonst ärger ich mich danach doppelt. Auch wenn ich du das Ding momentan vielleicht nicht so viel benutzt.
Du hast es halt einige Jahre(Jahrzehnte).
Gruss
Harry
P.S. Und nie denn Akku im Winter im Auto vergessen (-: