Frosttiefe ja oder nein?

Ich will ums Haus Natursteilplatten legen.
Nun gibt es zwei Meinungen:

(1) unbedingt auf Frosttiefe aufgraben,
Schotter einfüllen, vedichten,
Betonplatte, Steine.
Das sagen alle Baufirmen. Händereib. Rechnungschreib.

(2) 35 ch tief graben, weil der Boden schon
verfestigt ist (Haus ist 40 Jahre alt),
jedenfalls aber Humus weggraben,
15 cm Schotterbett aus Kies, verdichten
10 - 12 cm Betonplatte ohne Stahlarmierung, mit Dehnfugen
darauf die Natursteine.
Das sagt der Steinelieferant.

Wer hat Erfahrungen? Vor allem mit Methode (2)

Gruß

Harald

Ich will ums Haus Natursteilplatten
legen.
Nun gibt es zwei Meinungen:

(1) unbedingt auf Frosttiefe aufgraben,
Schotter einfüllen, vedichten,
Betonplatte, Steine.
Das sagen alle Baufirmen. Händereib.
Rechnungschreib.

Natürlich hat das mit Händereib +
Rechnungschreib zu tun – aber auch mit den
Regeln für eine ordentliche Arbeit nach VOB.
Und danach müssen diese Unternehmen
arbeiten, um nicht später
Schdensersatzforderungen zu bekommen. Das
hab’ ich gerade gelernt, als mir ein
Gartenbau-Ingenieur eben solch ein
frostsicheres Fundament für ein
5-qm-Holzhüttchen bauen wollte!

(2) 35 ch tief graben, weil der Boden
schon
verfestigt ist (Haus ist 40 Jahre
alt),
jedenfalls aber Humus weggraben,
15 cm Schotterbett aus Kies,
verdichten
10 - 12 cm Betonplatte ohne
Stahlarmierung, mit Dehnfugen
darauf die Natursteine.
Das sagt der Steinelieferant.

Wer hat Erfahrungen? Vor allem mit
Methode (2)

Mit Methode 2 habe ich überhaupt keine
Erfahrungen. Ich würde es aber mal nach
Methode 3 probieren: 25-30 cm tief ausheben,
Splitt einrütteln, Platten drauf verlegen
mit wasserdurchlässigen Sandfugen. Wenn es
Dir im Winter trotzdem mal die eine oder
andere Platte hebt, kannst Du die im
Frühjahr immer nochmal rausheben und den
Untergrund wieder nivellieren. Ist doch viel
billiger und einfacher, oder? Kann man sogar
selber machen! Gruß R.B.

Splitt einrütteln, Platten drauf verlegen
mit wasserdurchlässigen Sandfugen. Wenn
es
Dir im Winter trotzdem mal die eine oder
andere Platte hebt, kannst Du die im
Frühjahr immer nochmal rausheben und den
Untergrund wieder nivellieren. Ist doch
viel
billiger und einfacher, oder? Kann man
sogar
selber machen! Gruß R.B.

genau richtig !!

musste wegen rollstuhlfahrendem Enkel
um das Schrebergartenhaus, ca. 1.50 m breit mit Granitplatten belegen.
habe den Rasen entfernt ohne den Unterboden zu lockern, ( flach wegstechen )
nur 10 cm Splitt, teilweise Gartenkies, aufgetragen und die Platten verlegt.
Splitt od. Gartenkies eignet sich besser zum Verlegen,durch bewegen kann die Platte auf die richtige Höhe gesetzt werden, mit Sand muss die Platte immer wieder abgehoben werden.Wegen der Ameisen hab ich seit vielen Jahren Erfolg, wenn ich beim Plattenverlegen eine Handvoll Zement/m2
einmische.Fugen mit ungewaschenem Sand einschwemmen, dadurch verfestigen sich noch wackelnde Platten.
Granitplatten bekommt man vielmals grattis, da seit einiger Zeit solche mit Verbundsteinen ersetzt werden. Weniger Arbeit für den Hauswart! „hi“

Gruss Fritz