Frosttiefe ja oder nein?

Von: , Frage gestellt am So, 16. Apr 2000

Ich will ums Haus Natursteilplatten legen.
Nun gibt es zwei Meinungen:

(1) unbedingt auf Frosttiefe aufgraben,
Schotter einfüllen, vedichten,
Betonplatte, Steine.
Das sagen alle Baufirmen. Händereib. Rechnungschreib.

(2) 35 ch tief graben, weil der Boden schon
verfestigt ist (Haus ist 40 Jahre alt),
jedenfalls aber Humus weggraben,
15 cm Schotterbett aus Kies, verdichten
10 - 12 cm Betonplatte ohne Stahlarmierung, mit Dehnfugen
darauf die Natursteine.
Das sagt der Steinelieferant.

Wer hat Erfahrungen? Vor allem mit Methode (2)

Gruß

Harald

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
    Re: Frosttiefe ja oder nein?

    Ich will ums Haus Natursteilplatten
    legen.
    Nun gibt es zwei Meinungen:

    (1) unbedingt auf Frosttiefe aufgraben,
    Schotter einfüllen, vedichten,
    Betonplatte, Steine.
    Das sagen alle Baufirmen. Händereib.
    Rechnungschreib.
    Natürlich hat das mit Händereib +
    Rechnungschreib zu tun – aber auch mit den
    Regeln für eine ordentliche Arbeit nach VOB.
    Und danach müssen diese Unternehmen
    arbeiten, um nicht später
    Schdensersatzforderungen zu bekommen. Das
    hab' ich gerade gelernt, als mir ein
    Gartenbau-Ingenieur eben solch ein
    frostsicheres Fundament für ein
    5-qm-Holzhüttchen bauen wollte!
    (2) 35 ch tief graben, weil der Boden
    schon
    verfestigt ist (Haus ist 40 Jahre
    alt),
    jedenfalls aber Humus weggraben,
    15 cm Schotterbett aus Kies,
    verdichten
    10 - 12 cm Betonplatte ohne
    Stahlarmierung, mit Dehnfugen
    darauf die Natursteine.
    Das sagt der Steinelieferant.

    Wer hat Erfahrungen? Vor allem mit
    Methode (2)

    Mit Methode 2 habe ich überhaupt keine
    Erfahrungen. Ich würde es aber mal nach
    Methode 3 probieren: 25-30 cm tief ausheben,
    Splitt einrütteln, Platten drauf verlegen
    mit wasserdurchlässigen Sandfugen. Wenn es
    Dir im Winter trotzdem mal die eine oder
    andere Platte hebt, kannst Du die im
    Frühjahr immer nochmal rausheben und den
    Untergrund wieder nivellieren. Ist doch viel
    billiger und einfacher, oder? Kann man sogar
    selber machen! Gruß R.B.

    • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
      Re^2: Splitt sehr gut !

      Splitt einrütteln, Platten drauf verlegen
      mit wasserdurchlässigen Sandfugen. Wenn
      es
      Dir im Winter trotzdem mal die eine oder
      andere Platte hebt, kannst Du die im
      Frühjahr immer nochmal rausheben und den
      Untergrund wieder nivellieren. Ist doch
      viel
      billiger und einfacher, oder? Kann man
      sogar
      selber machen! Gruß R.B.
      genau richtig !!

      musste wegen rollstuhlfahrendem Enkel
      um das Schrebergartenhaus, ca. 1.50 m breit mit Granitplatten belegen.
      habe den Rasen entfernt ohne den Unterboden zu lockern, ( flach wegstechen )
      nur 10 cm Splitt, teilweise Gartenkies, aufgetragen und die Platten verlegt.
      Splitt od. Gartenkies eignet sich besser zum Verlegen,durch bewegen kann die Platte auf die richtige Höhe gesetzt werden, mit Sand muss die Platte immer wieder abgehoben werden.Wegen der Ameisen hab ich seit vielen Jahren Erfolg, wenn ich beim Plattenverlegen eine Handvoll Zement/m2
      einmische.Fugen mit ungewaschenem Sand einschwemmen, dadurch verfestigen sich noch wackelnde Platten.
      Granitplatten bekommt man vielmals grattis, da seit einiger Zeit solche mit Verbundsteinen ersetzt werden. Weniger Arbeit für den Hauswart! "hi"

      Gruss Fritz

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