Ich hab diese dicken Stumpenkerzen so gerne, aber beim Brennen geht entweder der Rand kaputt oder das flüssige Wachs rinnt auch so herunter und verursacht einen wahren Wachssee auf dem Tisch… :-/
Suche nun (Haushalts-/Oma’s-)Tipps, wie man das vermeiden kann.
Salz reinstreuen bringt leider nix (oder ich machs falsch…).
Und es passiert sowohl bei billigen wie auch bei guten Kerzen.
Hi
ich hab oft das gefühl das die Produzenten nicht so weit denken, dass ev.ihre kerzen tatsächlich verwendet werden. auch die Hersteller irgendwelcher Windlichter und Kerzenhalter mit Glasröhren, die so eng sind das darin Temperaturen entstehen die die Kerze in 3 Minuten zu nem nackten Docht umwandeln… Schwimmkerzen, deren Docht sich voll saugt, Kerzen die scheinbar feuchte unbrennbare Dochte haben (damit tritt dein Problem nicht auf) - schlimm was einem da so verkauft wird
HH
Ich hab diese dicken Stumpenkerzen so gerne, aber beim Brennen
geht entweder der Rand kaputt oder das flüssige Wachs rinnt
auch so herunter und verursacht einen wahren Wachssee auf dem
Tisch… :-/
Bessere Kerzen werden am Schluss einaml in eine Wachssorte mit einem höheren Schmelzpunkt getaucht. Dadurch wird erreicht, dass der Mantel etwas langsamer als das restliche Wachs schmilzt und du keine Seenlandschaft auf deinem Tischtuch hast.
Suche nun (Haushalts-/Oma’s-)Tipps, wie man das vermeiden
kann.
Salz reinstreuen bringt leider nix (oder ich machs falsch…).
Und es passiert sowohl bei billigen wie auch bei guten Kerzen.
Ich kenne das nur so, dass man die Kerze über Nacht in Salzwasser einlegt. Dadurch lagert sich etwas Salz an der Aussenseite ab, was dann das Schmelzen etwas verzögert.
Ich hab diese dicken Stumpenkerzen so gerne, aber beim Brennen
geht entweder der Rand kaputt oder das flüssige Wachs rinnt
auch so herunter und verursacht einen wahren Wachssee auf dem
Tisch… :-/
Salz reinstreuen bringt leider nix (oder ich machs falsch…).
Und es passiert sowohl bei billigen wie auch bei guten Kerzen.
Zum Salz-in-die-Kerze-streuen habe ich schon einmal was geschrieben, ich zitiere:
Hallo!
Stimmt es, dass eine Kerze langsamer brennt wenn man Kochsalz
reinstreut? Wenn ja, wie funktioniert das?
Liebe Jojo,
ich kann mir nicht vorstellen, daß das stimmt.
Analysieren wir einmal:
Die Kerze besteht aus Wachs, sprich langkettigen Kohlenwasserstoffen die wenig chemische Aktivität zeigen.
Was da brennt sind die Dämpfe des Wachses das flüssig vom Docht nach oben gesogen wird und in der Hitze der Flamme verdampft.
Kochsalz ist eine anorganische Verbindung aus Ionen mit vergleichsweise hohem Schmelzpunkt die sich im unpolaren Wachs nicht löst. NaCl ist in diesem Kontext sehr reaktionsträge.
Wenn man nun NaCl in das flüssige Wachs streut, so sinkt es in der Flüssigkeit zu Boden und liegt da „wei ein toter Hund“ - sprich: es löst sich nicht auf und reagiert auch nicht mit dem Wachs. Brennt die Kerze weiter runter so sinkt das NaCl mit ab, sonst nichts. Was soll es also bewirken ?
Würde es sich wenistens lösen um dann am Docht wieder zu kristallisieren (NaCl ist unbrennbar und verdampft auch nicht in einer Kerzenflamme) so könnte ich mir ja noch vorstellen, daß es so Kapillaren im Docht zusetzt und damit weniger Wachs transportiert wird, aber genau das tut NaCl in Wachs nicht.
Also: Meiner Meinung nach ein Gerücht.
Zum abbrennen: Könnte Zugluft der Grund sein ? Dann würde die Flamme und die heißen Gase ans Wachs gedrückt und es würde mehr abschmelzen als verbrennt.
Mal beobachten: Wenn immer der gleiche Rand (im Sinne von Ausrichtung im Raum) wegschmilzt, dann ist das als Ursache wahrscheinlich.
oft ist auch ein schlechter Docht die Ursache. Der brennt dann langsamer als die Kerze ab und wird dadurch länger. Dadurch neigt er sich und kommt irgendwo zu nah an den Rand, wodurch dieser durchschmilzt -> also ab und zu den Docht etwas einkürzen.
Zum Salz-in-die-Kerze-streuen habe ich schon einmal was
geschrieben, ich zitiere:
Jupp, hast du und ich habs auch im Archiv gelesen
drum hab ichs ja auch ausprobiert…
Zum abbrennen: Könnte Zugluft der Grund sein ? Dann würde die
Flamme und die heißen Gase ans Wachs gedrückt und es würde
mehr abschmelzen als verbrennt.
Nee, eigentlich nicht. Mein Fenster ist zwar dauernd offen, aber das auch nur, weil kein Lüftchen reinweht - die zerfließende Randseite ist davon unabhängig. Scheint daran nicht zu liegen…
Bessere Kerzen werden am Schluss einaml in eine Wachssorte mit
einem höheren Schmelzpunkt getaucht. Dadurch wird erreicht,
dass der Mantel etwas langsamer als das restliche Wachs
schmilzt und du keine Seenlandschaft auf deinem Tischtuch
hast.
Wie gesagt, kein besonders auffallender Unterschied… wahrscheinlich sind meine billigsten nicht die billigsten, die es auf dem Markt zu kaufen gibt
Ich kenne das nur so, dass man die Kerze über Nacht in
Salzwasser einlegt. Dadurch lagert sich etwas Salz an der
Aussenseite ab, was dann das Schmelzen etwas verzögert.
Cool, das kannte ich noch gar nicht!
Ich werds mal bei der nächsten ausprobieren! Danke!
oft ist auch ein schlechter Docht die Ursache. Der brennt dann
langsamer als die Kerze ab und wird dadurch länger. Dadurch
neigt er sich und kommt irgendwo zu nah an den Rand, wodurch
dieser durchschmilzt -> also ab und zu den Docht etwas
einkürzen.
Ist mir noch nicht aufgefallen, daß der sich beugt, ich werd mal drauf achten - Kerzen beobachten soll ja auch eine gute Konzentrationsübung sein
Kerzen beobachten soll ja auch eine gute
Konzentrationsübung sein
und dann noch ein andächtig hingezogenes „Ommmmmm“ anstimmen…
(Kleiner Scherz am Rande)
Ich verfolge Deine Frage sehr interessiert, habe mal auf einem franzöischen Flohmarkt alte z.T. „angebrannte“ dicke fette wunderbare Kerzen aus Kirchenbeständen gekauft, da lief erstaunlicherweise nix weg. Entsprechende Kerzen aus deutschen Spezialgeschäften lieferten dann das von Dir benannte Phänomen auf der Tischplatte: Wachsseen…
Gruß,
Anja