Hallo Inselchen,
Beim Studium haben wir mal eine Berechnung gemacht, was Vollwärmeschutz kosten, wieviel man einspart, Zinsen usw… Als optimale Dämstärke für Fassaden kam dabei 140mm raus. Alles ab dem 141en mm war teurer als die Einsparung an Energie. Inzwischen sind die Energiepreise schneller gestiegen als die Dämmstoffpreise.
Die Ausführung muss bauphysikalisch so erfolgen, dass keine Schäden durch Nässe entstehen. Eine diffusionsoffene (Mineralwolle) Dämmung mit Hinterlüftung dürfte keinerlei Probleme bereiten.
Lüften wird durch viel zu dichte Fenster bedingt. Pro Stunde sollte mindestens die Hälfte der Luft ausgetauscht werden. Ich habe dazu eine Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 96%. Damit erübrigt sich jedes Lüften. Das Problem besteht jetzt darin, dass ich zu trockene Luft habe. Mit einem Wassernebler (regelmäßig reinigen!) und massivem Zimmerpflanzeneinsatz (10 -15 Liter Giesswasser allein im Wohnzimmer) habe ich das ganz gut im Griff.
Gruß
Tilo
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