unser Gartenzaun hat einen neuen Anstrich nötig. Es ist ein einfacher Lattenzaun, 12 Elemente á 3m Länge. Aufgehängt sind sie zwischen Natursteinsäulen, um sie auszuhängen, muss man nur zwei Muttern lösen.
Das letzte Mal haben wir ihn per Pinsel gestichen, das hat mehrere Tage gedauert.
Da die Elemente aber so leicht aushängbar sind, könnte ich sie problemlos woanders hintragen, wo ich sie spritzen könnte, ohne den Natursteinsockel und die Säulen abdecken zu müssen.
Mich wundert nur, dass bei Nachbarn, die ähnliche Zäune haben, und die die Arbeit von Firmen haben machen lassen, gestrichen wurde. Spritzen, denke ich, geht doch schneller als Streichen? Und bei Firmen muss doch normalerweise immer alles schnell schnell gehen.
Falls ich spritze, ich habe wenig Erfahrung damit: Elektro- oder Druckluft? Die Elektrospritzen sind billiger, die Druckuftversion aber wohl professioneller. Von Versuchen, die ich vor vielen Jahren mal gemacht habe, habe ich die Erinnerung, dass man als wenig geübter Spritzer mit Druckluft eher Tränen erzeugt, weil der Strahl härter ist.
Was empfehlen erfahrene Gartenzaunoberflächenveredler?
leih dir ein ordentliches Airless-Gerät und kauf vernünftigen Lack, dann spritz die Elemente. Geht als Laie schneller und spätestens nach dem 3. Element hast du raus, wie es geht. Die machst du dann am Schluss einfach nochmal.
Wenn man eine Firma nach Stunden bezahlt, kommt es übrigens nicht so drauf an, wie lange es dauer (zumindest für die Firma)…
Arbeite Dich von unten an die richtige Dosierung ran,dh. erst mal bewußt zu dünn auftragen. Bei zu starkem Lackauftrag bilden sich Nasen u.ä, die Du mühsam entfernen musst. Bei zu dünnem Auftrag musst du maximal noch mal dicker drübergehen, damit der Lack ordentlich verläuft.
Was heißt denn „airless“? Die ersten zwei sind
Kompressorgeräte, das dritte kompressorlos, was ich in meiner
Anfrage „elektrisch“ genannt habe.
Airless bedeutet ohne Luft.
Die Farbe wird nicht von einem Luftstrahl zerstäubt, sondern direkt per Kompressor durch eine feine Düse gedrückt und zerstäubt dabei.
Hat unter anderem den Vorteil, das die Farbe nicht schon in dem Moment Lösemittel verdunstet, wo die Luft darüber streicht, sondern erst, wenn sie aus der Düse kommt. Gibt ein viel feineres Spritzbild, weil die Farbtröpfchen dann noch mal zusammenlaufen können, die Oberfläche wird viel schöner.
Solche Geräte kann man auch leihen, das ist einiges günstiger, als neu oder gebraucht kaufen.
Mich wundert nur, dass bei Nachbarn, die ähnliche Zäune haben,
und die die Arbeit von Firmen haben machen lassen, gestrichen
wurde. Spritzen, denke ich, geht doch schneller als Streichen?
Und bei Firmen muss doch normalerweise immer alles schnell
schnell gehen.
Vielleicht streichen die Nachbarn einfach gerne
Ich jedenfalls mache sowas gern…
Und auf eine solche Idee mit dem Spritzen wäre ich gar nicht gekommen, dass es sowas gibt…
Spritzen hat den Nachteil, das die Schichten sehr dünn sind. Außerdem wird die Oberfläche nur abgedeckt. Beim Streichen pinselst du auch die Farbe in die Unebenheiten hinein, die Dicke der Schicht ist mehr (besserer Verwitterungsschutz). Du kannst beim Streichen der Sache bestimmte „Muster“ geben, also durch die Streichrichtung optische Effekte erziehlen. Nur „ansprühen“ ist doch öde
Gruß
André
PS: gegen Sonnenbrand beim Streichen hilft ein Strohhut )
mitm Schwamm
Hallo
Ich hab meinen Zaun mit einem Schwamm gestrichen . Die Felder rausgenommen ,auf Böcke gelegt und einen halben normalen Spülschwamm genommen . Geht prima und warscheinlich auch (warum auch nicht ) beim montierten Zaun.