Hilferuf an Heizungsfachleute

Leckortungsfirma hat im OG meines Neubaus Feuchtigkeit fetsgestellt. Der Mitarbeiter der Fa. sowie die anwesende Heizungsfirma favorisieren das Abdichten mittels Dichtungsmittel von innen. Ich habe da so meine Bedenken, was die Haltbarkeit von solchen Mitteln angeht. Gibt es da Erfahrungen / Seiten im Internet oder Empfehlunge, Erfahrungen von Euch. Sollte ich lieber aufstemmen und den Schaden an der Basis beseitigen lassen?
Gruß
Michael

Hallo Michael!

Leckortungsfirma hat im OG :meines Neubaus Feuchtigkeit
fetsgestellt. Der Mitarbeiter :der Fa. sowie die anwesende
Heizungsfirma favorisieren :das Abdichten mittels
Dichtungsmittel von innen.

Habe ich richtig verstanden, eine neue Heizungsanlage hat eine Leckage und jetzt soll mit einem Mittel, das dem Wasser zugesetzt wird, unter Wärme oder wie auch immer aushärtet, abgedichtet werden? Als Ersatz für mühsames Suchen und Finden der Undichtigkeit?
Ich bin zwar kein Heizungsfachmann, aber wenn es so wie von mir angedeutet passieren soll, halte ich das für schlicht und ergreifend Pfusch.

Jedes Rohrsystem - und das hat mit Heizung zunächst nichts zu tun - muß mit Überdruck „abgedrückt“ werden. Das zu prüfende System wird also unter Druck gesetzt und dabei wird geprüft, ob sich der Überdruck hält oder ob es innerhalb bestimmter Zeit zu einem Druckabfall kommt. Kommt es zu einem Druckabfall, muß die undichte Stelle gefunden werden. Die Sucherei kann sich bei kleinen Leckagen mühsam gestalten. Nötigenfalls müssen einzelne Stränge der Anlage geprüft und der Ort der Leckage eingegrenzt werden.
Pampen und Dichtungsmittel sind nur Notmaßnahmen für kurze Zeit und können Folgeschäden nach sich ziehen. Ein Dichtungsmittel ist dumm, weiß nicht, wo es hinkriechen soll und wohin nicht. So werden u. U. Entlüftungsventile, Thermostatventile und Pumpe verkleistert.

Wie gesagt, bin ich kein Heizungsmensch, lerne gerne dazu, aber die Kenntnis vieler industrieller Systeme sagt mir, daß nachträgliche Abdichtungsversuche mit welchen Mittelchen auch immer im günstigsten Fall für die Katz sind und die Gefahr von Folgeschäden groß ist.

Gruß
Wolfgang

Hallo !

Ich denke, Du solltest uns erstmal sagen ob Ihr die Heizung in Verdacht habt, Wasser zu verlieren!!! Und mit Dichtung von Innen meinst Du den Wasserkreislauf der Heizung??
Muß das Heizwassersystem oft aufgefüllt werden?
Es könnte ja auch die Trinkwasserleitung sein.

Wenn wirklich Heizungswasser verloren geht, würde ich mir vom Heizungsbauer, welcher diese Rohre verlegt hat, die Einbauzeichnung zeigen lassen. Wenn es so etwas gibt. Gute Heizungsbauer haben so etwas!!
Dort könnte man dann ersehen, wo im Verborgenen Rohre zusammengesetzt sind. Also, die Schwachstellen erkennen und sich darauf konzentrieren mit der Suche. Man wird dann sehr schnell fündig. Natürlich mit viel Staub und Dreck.

Das innere Abdichten würde ich nicht empfehlen. Vor allem nicht bei einem Neubau. Noch hast Du es in der Hand!!). Das macht man eigentlich nur für den Kessel selbst und dann auch möglichst nur bis zu Sommer, wo dann der Kessel erneuert wird.
Ansonsten kann es passieren, dass man nicht die Rohrleckage beseitigt, sondern auch schon mal das ganze Rohr, wenn es im System Engstellen gibt.

mfgConrad

Hallo Michael,

du schreibst „Neubau“. Wi eneu denn? Die übliche Gewährleistung nach VOL beträgt 6 Jahre. Zusätzlich zu dem, was andere hier schon sagten, würde ich es dem Installateur während der Gewährleistungsfrist nicht so einfach machen.

Gruß
Peter

Das Leck ist im heizungsrohr und die Stelle/Stellen sind auch schon gronb lokalisiert.
Gruß
Michael

Das Leck ist im heizungsrohr und die Stelle/Stellen sind auch
schon gronb lokalisiert.

Dann gibt es nur eines :

Reparieren lassen! Freilegen und Erneuern!

Auf keinen Fall mit irgendeiner Chemikalie versuchen dicht zu kriegen!!!

mfgConrad

Hallo Michael,

Leckortungsfirma hat im OG meines Neubaus Feuchtigkeit
fetsgestellt. Der Mitarbeiter der Fa. sowie die anwesende
Heizungsfirma favorisieren das Abdichten mittels
Dichtungsmittel von innen.

Ist halt die billigste Variant, und ich nehme an es geht auf Grund der Gewährleistung zu Lasten der Heizungsfirma.

Wenn es zu deinen Lasten geht, wird man wohl sofort empfehlen die Wand aufzustemmen, da alles Andere Pfusch ist :wink:)

MfG Peter(TOO)

Hallo Michael!

Wie sieht´s denn nun mit der Gewährleistung aus?
Hatte Peter auch schon erfragt.

Ich arbeite als Heizungsbauer und Gas-und Wasserinstallateur und ich habe bis jetzt nur erlebt das die Leitungen in alten Häusern so abgedichtet wurden und meist dann wenn es sich um sehr große Gebäude handelte.
Ansosnten würde man eventuell an einer Stelle reparieren und dann ist durch die Arbeit an den faulen Leitung die nächste Stelle undicht.
Aufmachen, Rohr austauschen und Ruhe haben!
Schau mal in den Unterlagen ob die Firma ein Druckprüfprotokoll erstellt hat und diese auch druchgeführt hat, wenn nicht ist ja alles klar!!!
Gruß
Nelsont

Hallo Michael,

lehne das mit dem Dichtungsmittel auf jeden Fall ab. In modernen heizungsanlagen befinden sich empfindliche Geräteteile, wie Magnetventile, Thermostatventile, Pumpen mit Gleitlagern, Druckumschaltventile (evtl in Thermen) u.ä… Diese werden vom Dichtungsmittel in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem ist das mit dem Dichtungsmittel keine Dauerlösung für die nächsten 30 Jahre. Lass es fachgerecht reparieren. Falls du noch Garantie hast und der Anlagenerrichter die fachgerechte Reparatur ablehnt, dann nimm eine andere Firma und stelle es dem Anlagenerrichter in Rechnung.
KEINE KOMPROMISSE IM GARATIEFALL! Falls Du selbst den Hut aufhast, dann schädige dir nicht die ganze Anlage mit Dichtungsmitteln.

Gruß
Tilo