Billige Energiesparlampen genauso gut?

Hallo,
sind billige „No Name“ Energiesparlampen genauso gut wie Markenlampen? Oder ist davon eher abzuraten?

Gruß
Nelly

Hallo,

Noname aus dem Baumarkt habe ich nicht mehr, sind alle kaputt gegangen. NARVA und OSRAM sind gut, andere Marken kenne ich nicht. NARVA produziert ausschließlich in Deutschland und ist dazu noch preiswert.

Gruß
Tilo

Hi,

Das ist ein nicht so einfaches Thema. Also bei diesen Lampen gibt es zum einen das Problem, dass diese nach wie vor (leider) Quecksilber enthalten - da sie nach der ‚herkömmlichen‘ Leuchtstofflampentechnik arbeiten. Andere Stoffe sind in Erprobung - aber aktuell ist wohl nur das Quecksilber richtig effektiv. Weiterhin gibt es das Problem, dass zwar nur ein noch wesentlich geringerer Teil giese ‚Hg‘ zum eigentlichen Leuchten benötigt wird, eine grosse Menge des enthaltenen Quecksilbers jedoch in die inneren Lampen-Metallteile + das umgebende Glas ‚hineindiffundiert‘, und somit nicht mehr für den ‚Leuchtprozess‘ zur Verfügung steht.

Diese Diffusion des Quecksilbers kann man zwar durch die Verwendung von geeigneten (und meist teuren) diffusions-hämmenden Materialien (spezielle Glaslegierungen) stark unterdrücken. Anscheinend kaufen aber nicht genügend Leute diese besseren Lampen/Leuchten. Leider ist die Hg-Diffusions-Problematik nach wie vor (meines Wissens) der wesentlich Faktor für die Lebensdauer + Preis.

teures Glas/Material -> hoher Preis -> wesentlich längere Lebensdauer.

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich entsprechende Energiesparlampen mit 12.000 Stunden mittlerer zu erwartender Leucht-Lebensdauer mal im Laden gesehen. Nach dieser Zeit sind die Lampen wohl dennoch nicht ‚defekt‘ sondern haben nur noch 80 % (oder ähnlich) der anfänglichen Leuchtleistung.

Also ich würde mir nur die Lampen mit der längsten zu erwartenden Leuchtdauer zulegen (derzeit die schon erwähnten 12000 h - oder gibts schon bessere (höhere) Werte ??). Meines Wissens waren diese aktuellen ‚guten‘ Lampen gar nicht mal signifikant teurer.

  • wurzel

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Hallo,
sind billige „No Name“ Energiesparlampen genauso gut wie
Markenlampen? Oder ist davon eher abzuraten?

Nein - sind sie auf keinen Fall. Gehen schnell kaputt und sind im Vergleich viel dünkler.
Euf jeden Fall solltest Du eine mit elektronischem Vorschaltgerät nehmen - erkennbar am geringeren Gewicht, die Teile mit Drossel sind ihr Geld meist nicht wert.

LG
Stuffi

hab ich ganz vergessen:

Die Ansteuer-Elektronik in der Lampe ist natürlich auch sehr wichtig, allerdings erkennt man das von aussen (und meist auch von innen) eigentlich nicht, was wirklich verbaut ist und wie gut das funktioniert.

Weiss jemand, woran man eine ‚gute‘ eingebaute Ansteuerelektronik ‚von Aussen‘ erkennt ?

Als allgemeine Regel kann man aus meiner Sicht trotzem annehmen: Lange Leucht-Lebensdauer ‚enspricht‘ eine höherwertigen Lampe. Andererseits muss aber ‚billig‘ nicht gleich ‚schlecht‘ sein…

Andere Vorschläge ?

VG,
-wurzel

Hallo Nelly,

wir haben im Treppenhaus eine Energiesparfunzel mit 7 Watt als Dauer-Durchgangsbeleuchtung (wir bei Dämmerung eingeschaltet und der letzte macht sie aus wenn er ins Bett geht). Die erste Energiesparlampe war eine Noname. Diese hat aber nach ca. einem halben Jahr nur noch sehrsehr trübe vor sich hin gefunzelt. Ok, man konnte noch erkennen ob sie an- oder ausgeschaltet war, aber die Leuchtkraft hat gaaaaaanz gewaltig nachgelassen. Danach wurde sie von einer Markenlampe ersetzt. Diese ist allerdings noch nicht so lange drin um einen direkten Vergleich in diesem Fall zu haben. Aber die anderen bei uns im Einsatz befindlichen Energiesparlampen (Markenware) haben bisher keinerlei merkbare Leuchtkraftminderung gezeigt.

Mein persönliches Fazit:
Bei häufiger gebrauchten Lichtern nur noch Markenware.

Grüße von
Tinchen

Hallo,

die älteste ESL, die wir haben ist eine hässliche (aus der Anfangszeit) Megaman. ca 9 Jahre alt. Eingesetzt im Arbeitszimmer mindestens 2-3 Stunden Brenndauer pro Tag, ca. 10 mal ein- und ausgeschaltet / Tag. Also ungefähr 7-10.000 Stunden. Einige zig-tausend Schaltvorgänge.

Die kürzeste Lebensdauer hatte eine Osram Dulux. Nicht mal ganz ein Jahr Lebensdauer. Für deren Preis hätte ich ein paar No-Namer bekommen.

In unserer Dunstabzugshaube haben wir No-Name-ESL drin. Die halten jeweils so 4-5 Jahre. Glühbirnen machen da wegen der Vibrationen nach 1 Monat schlapp.

Mit den paar No-Namern, die wir haben, habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Gruss, Niels

Hallo,

eine gute Ansteuerelektronik und eine gute Lampe kannst du von außen nicht erkennen. Da nimmt sich Markenware von No-Name nichts. Ich sehe eine gute Lampe in deren Temperatureigenschaften, was bei 0°C noch ganz sicher und relativ schnell angeht, ist schon gut. Darunter (bis -10°C) ist mit ziemlicher Wartezeit zu rechnen beim Einschalten. Aber gehen muß es. Einige Lampen machen das nicht, ich habe da auch schon Markenexemplare gehabt.

Allgemein ist es nicht vom Preis abhängig, ob die Lampen was taugen. Leider.

Gruß
André

Hallo,
sind billige „No Name“ Energiesparlampen genauso gut wie
Markenlampen? Oder ist davon eher abzuraten?

Ich habe vor 4-5 Jahren eine Beleuchtungsanlage (64 Leuchtmittel) auf Sparlampen umgestellt und bis vor einigen Monaten auch noch betreut.

Dabei habe ich die Philips Prof EOC-87192310 mit 12’000h Lebenserwartung eingesetzt (ist etwa 15% teurer als die „normale“ Phlips Ambiance, mit nur 6’000h). Die Ausfälle blieben in dem mit 12’000h berechneten Rahmen.

MfG Peter(TOO)