Da ich gerade neue Stromkabel in den dafür ausgestemmten Mauerschlitzen verlegen will, interessiert es mich brennend wie die Profis verhindern, dass sich da Kabel beim „zugipsen“ (mit Goldband) wieder aus den Schlitzen drückt.
wer auf eine solche Frage keine Antwort weiß, sollte die Finger von Elektroleitungen lassen! Für Segleitung werden spezielle Nägel mit Pappscheibe eingesetzt, für NYM-Leitungen verwendet mal gewöhnliche Kabelschellen. Wo das nicht funktionieren will, behilft man sich mit Gipspflastern, d.h. man drückt das Kabel an den kritischen Stellen in ein Gipsbett und lässt dieses anziehen. Danach kann man problemlos die längeren Strecken verputzen.
Gruß vom Wiz
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je nachdem, wie groß die Schlitze sind, empfielt es sich, sie mit Streckmetall zu versehen.
Das hat zum einen den Vorteil, daß man nicht so dicke Schichten Putz hat, die entsprechend schneller trocknen und zum anderen hat man weiterhin einen Kanal, durch den man ggf. mit einem Durchzieher weitere Kabel ziehen kann.
Streckmetall kannst Du hier sehen http://images.google.de/images?hl=de&lr=&ie=ISO-8859…
Bei genug Platz und ausreichender Tiefe setzt Du - wie schon erwähnt - Nagelschellen ein.
Wenn der Schlitz nur eben so tief und breit ist, daß die Leitung knapp darin verschwindet, wird es mit Kabelschellen reichlich schwierig. Dann nimmst Du ein paar Nägel, schlägst sie mit ein wenig „Press“ an der Leitung schräg in den Schlitz ein und klemmst sie damit provisorisch fest. Die Nägel nicht zu tief versenken, weil sie natürlich hinterher wieder gezogen werden müssen. Es soll ja nur für den Augenblick halten. Damit wird die Leitung zumindest stabil genug fixiert, bis der Putz anzieht. Dann kommen die Nägel wieder raus. Hinterher noch einmal Putz über die kleinen Löcher ziehen.
Bei genug Platz und ausreichender Tiefe setzt Du - wie schon
erwähnt - Nagelschellen ein.
Wenn der Schlitz nur eben so tief und breit ist, daß die
Leitung knapp darin verschwindet, wird es mit Kabelschellen
reichlich schwierig. Dann nimmst Du ein paar Nägel, schlägst
sie mit ein wenig „Press“ an der Leitung schräg in den Schlitz
ein und klemmst sie damit provisorisch fest. Die Nägel nicht
zu tief versenken, weil sie natürlich hinterher wieder gezogen
werden müssen. Es soll ja nur für den Augenblick halten. Damit
wird die Leitung zumindest stabil genug fixiert, bis der Putz
anzieht. Dann kommen die Nägel wieder raus. Hinterher noch
einmal Putz über die kleinen Löcher ziehen.
Sternchen und…
Das ist es !!
1000 Dank, das ist genial einfach!!
je nachdem, wie groß die Schlitze sind, empfielt es sich, sie
mit Streckmetall zu versehen.
Das hat zum einen den Vorteil, daß man nicht so dicke
Schichten Putz hat, die entsprechend schneller trocknen und
zum anderen hat man weiterhin einen Kanal, durch den man ggf.
mit einem Durchzieher weitere Kabel ziehen kann.
Streckmetall kannst Du hier sehen http://images.google.de/images?hl=de&lr=&ie=ISO-8859…
Nicht schlecht der Tipp, habe ich mir auf alle Fälle mal abgespeichert.
Für so ne Einfachverkabelung wie die die ich gerade mache aber vermutlich zu aufwändig.
Herzlichen Dank aber
wer auf eine solche Frage keine Antwort weiß, sollte die
Finger von Elektroleitungen lassen!
Das ist jetzt meine dritte Wohnungsverkabelung, die ersten beiden waren absolut erfolgreich (normgerecht und mit Abnahme durch den Elektriker)
und jetzt soll ich die Finger davon lassen ??
Für Segleitung werden
spezielle Nägel mit Pappscheibe eingesetzt,
Ich nehme mal an du meinst Stegleitungen ??
Darf man die denn noch verwenden ??
das mit den Nägeln mit Pappscheiben kannte ich sogar…riskante Sache…einmal "vernagelt und du hast den Fehlstrom durch die Wand
für NYM-Leitungen
verwendet mal gewöhnliche Kabelschellen.
Darf man das auch ??
Wo das nicht
funktionieren will, behilft man sich mit Gipspflastern, d.h.
man drückt das Kabel an den kritischen Stellen in ein Gipsbett
und lässt dieses anziehen. Danach kann man problemlos die
längeren Strecken verputzen.
Das mit den Gips war das eigentliche Problem…man hängt ewig in der Wand und wartet bis der Gips anzieht während einem der Rest im Anrührtopf hart wird.
Gruß vom Wiz
Auch Gruss
Stefan
Hallo,
Da ich gerade neue Stromkabel in den dafür ausgestemmten
Mauerschlitzen verlegen will, interessiert es mich brennend
wie die Profis verhindern, dass sich da Kabel beim „zugipsen“
(mit Goldband) wieder aus den Schlitzen drückt.
Wo das nicht
funktionieren will, behilft man sich mit Gipspflastern, d.h.
man drückt das Kabel an den kritischen Stellen in ein Gipsbett
und lässt dieses anziehen. Danach kann man problemlos die
längeren Strecken verputzen.
Das mit den Gips war das eigentliche Problem…man hängt ewig
in der Wand und wartet bis der Gips anzieht während einem der
Rest im Anrührtopf hart wird.
Wiz hat schon recht.
Nimm zum Fixieren der Kabel kein Goldband sondern Elektrikergips. Aber Achtung! Der ist genau für den Anwendungsfall konzipiert: zieht in null-komma-nichts an! Also immer nur Miniportiönchen anrühren!
Und als Zusatz, wenn der Schlitz ein wenig breiter ist, oder wenn später noch ein paar Leitungen mit in den Schlitz sollen, oder an einem Abzweig, oder…
nimmt man ein Stück einer Dachlatte, die ja wohl auf einer Baustelle rumliegen uns schlägt sie mit zwei Nägel über dem Schlitz an die Wand, nicht zu tief natürlich, vor dem Verputzen soll die Latte ja schließlich wieder weg
Wo das nicht
funktionieren will, behilft man sich mit Gipspflastern, d.h.
man drückt das Kabel an den kritischen Stellen in ein Gipsbett
und lässt dieses anziehen. Danach kann man problemlos die
längeren Strecken verputzen.
Das mit den Gips war das eigentliche Problem…man hängt ewig
in der Wand und wartet bis der Gips anzieht während einem der
Rest im Anrührtopf hart wird.
Wiz hat schon recht.
Klar, hat er (lieber einmal zuviel gewarnt als ein Stromtoter…hätte nur etwas moderater ausfallen können)
Nimm zum Fixieren der Kabel kein Goldband sondern
Elektrikergips. Aber Achtung! Der ist genau für den
Anwendungsfall konzipiert: zieht in null-komma-nichts an! Also
immer nur Miniportiönchen anrühren!
Danke für den Tipp, ich schau mal obs das Zeug auch im Baumarkt gibt.
Und als Zusatz, wenn der Schlitz ein wenig breiter ist, oder
wenn später noch ein paar Leitungen mit in den Schlitz sollen,
oder an einem Abzweig, oder…
nimmt man ein Stück einer Dachlatte, die ja wohl auf einer
Baustelle rumliegen uns schlägt sie mit zwei Nägel über dem
Schlitz an die Wand, nicht zu tief natürlich, vor dem
Verputzen soll die Latte ja schließlich wieder weg
auch ne prima Idee…könnte man auch noch ausbauen und hinter die Dachlatte noch n kleines Holzklötzchen kleben das das (die) Kabel in den Schlitz drückt … oder sogar als (2)meterlanges Dachlatte_Kabelfestklemm_mit_zugipsöffnungen_werkzeug konstruieren.
Dank und Stern auch dir