Re^2: Nachträgliche Dachdämmung
Danke für die Antwort!
Hi, zuerst musst Du schauen, was der vorhandene dachstuhl
anzusätzlicher Last verträgt.
Kannst Du mir sagen, wie ich das herausfinde? Ich glaube, ein Statiker würde da jetzt schon eine Krise kriegen...
Dann muss das Dach absolut dicht
gemacht werden. denn die Dämmung darf nicht feucht werden.
Nortmalerweise kommt erst mal eine Folieauf die Dachlattung,
Kann man das auch nachträglich machen? Man müsste doch dann zwischen den Ziegeln und den Sparren durch, oder habe ich da was falsch verstanden?
dann ein Dämmstoffkeil zwischen die Sparren. Anschließend
folgt eine Dampfsperre, die verhindert dass die Dämmung von
innen durch Kondenswasser feucht wird (z.t. bereits an den
Dämmkeilen vorhanden oder extra verklebte Foliebahnen). Dann
kommen Trockenbauplatten an die Sparren. Jegliche Löcher und
Kältebrücken durch die Dämmung (Betonelemente, Stahl) sind zu
vermeiden oder extra zu dämmen.
Da der Raum erst später ausgebaut werden soll, ist das vielleicht noch nicht sofort nötig, oder?
Wenn Du den Boden nicht beheizen möchtest, ist eine
nachträgliche Dämmung der obersten Decke (von der Oberseite
aus mit Dämmplatten oder einer Dämmschüttung) viel billiger
und einfacher. Das Dach kannst du dann mit an den Sparren
angetackerten Gewebeplanen Wind- und wasserdicht machen. Das
reicht für einen Speicher für lagerzwecke voll aus.
Gute Idee, darüber werde ich mal nachdenken. Was für Gewebeplanen sind da geeignet?
Viele Grüße und einen guten Rutsch schon mal,
Andy