Wie öle ich die Türscharniere??

Von: , Frage gestellt am Fr, 14. Jan 2005

Hallo Leute,

ich möchte meine Tür ölen, da sie schrecklich knarrt. Nun habe ich an den Scharnieren Schrauben gelockert und etwas Maschinenöl in eine Ritze gegeben.
Leider knarrt es dadurch nur noch lauter!!
Habt ihr vielleicht eine Idee? Notfalls die Tür aus den Angeln heben?

Liebe Dank für eure Hilfe!

Patrick

23 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Minuten 1 hilfreich
    Re: Wie öle ich die Türscharniere??

    Hallo!
    Du mußt die Tür am besten Aushängen,die Bolzen rausmachen(wenn es geht)bei neueren Türen sind keine Bolzen mehr drin,da ist der Bolzen am Türblatt befestigt.Also am besten den Bolzen mit einem Stück Küchenkrepp o.ä. sauberwischen,dann nimmst du kein Öl sondern Staucherfett(oder Fett aus der Tube),das hält länger und trocknet nicht so schnell,sonst knarrt es wieder so schnell.Nach dem einhängen ein wenig gängig machen,so das das Fett sich gut verteilen kann.Und dann knarrt die Tür nicht mehr.

    Gruß Frank [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 34 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Wie öle ich die Türscharniere??

      Hi
      heisst das nich Stauferfett? Ansonsten richtig, Bolzen raus, bisserl fett in das Gegenstück, nicht zu viel.

      HH

      • Antwort von nach 44 Minuten 0 hilfreich
        Re^3: Wie öle ich die Türscharniere??

        Hi
        heisst das nich Stauferfett? Ansonsten richtig, Bolzen raus,
        bisserl fett in das Gegenstück, nicht zu viel.

        HH
        Hallo!
        Ja hast recht,den Fehler darfst du behalten! ;-)

        Gruß Frank

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Wie öle ich die Türscharniere??

          Moin!

          Egal, wie das Fett heißt.

          Nur verkleben und verharzen darf es nicht.
          Sonst hast Du nach einiger richtig Freude am reinigen.

          Ich würde WD40 oder ähnliches Öl nehmen.
          Ist um einiges besser als Fett. Und die Tür ist leichtgängiger.

          Gruß Gerrit [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Wie öle ich die Türscharniere??

            Hallo Gerrit,

            WD40 ist was für Leute, die auf regelmäßige Wartungen stehen, denn es ist ein Kriechmittel, was bedeutet, daß es leichtflüchtige Komponenten enthält, die beim Verdunsten im Schmierfilm fehlen. Danach verharzt es dann auch noch umso schneller.
            Sowas kann man am Fahrrad benutzen, was man sowieso regelmäßig schmieren muss, aber für eine Tür empfehle ich haltbarere Schmiermittel.

            Gruß
            Daniel

            • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Wie öle ich die Türscharniere??

              Hallo Daniel,

              ich muß Gerrit schon wieder zustimmen, gerade bei Problemfällen ist WD 40 optimal. Ist schon komisch, daß die Profis damit arbeiten und gute Erfahrungen haben, vielleicht solltest Du nicht nur theoretisch, sondern auch mal praktisch solche Dinge ausprobieren?

              Viele Grüße
              Tom

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^7: Wie öle ich die Türscharniere??

              Hallo Tom,

              Ich sehe schon, du wirst persönlich?
              Damit hast du dich ja schon disqualifiziert, bevor du auch nur einen sinnvollen Satz geschrieben hast. ich muß Gerrit schon wieder zustimmen, gerade bei
              Problemfällen ist WD 40 optimal.
              Ja, genau, Problemfälle..da habe ich ja auch nirgens widersprochen.
              Seit wann ist aber die Reibung Metall auf Metall in einer Türangel ein Problemfall?
              Ein Problemfall ist ein festgefressenes Gewinde, wo man Kriechöl benötigt, nicht eine Türangel, die nach einer Dauerschmierung verlangt. Ist schon komisch, daß die
              Profis damit arbeiten und gute Erfahrungen haben, vielleicht
              solltest Du nicht nur theoretisch, sondern auch mal praktisch
              solche Dinge ausprobieren?
              Jaja, blahblubb..so Profis wie dich kenne ich zur Genüge. Das ist die Sorte, die alles in ihrer Ausbildung gelernt hat und dann darauf beharrt, daß es keinen technologischen Fortschritt geben kann.


              Lies doch erst mal, was der Hersteller dazu schreibt..
              http://www.wd40.de/index.cfm?articleid=137
              Selbst der Hersteller deines ach so hochgelobten WD40 gibt für innen nur eine begrenzte "Wirkung"(die nebenbei bemerkt noch nicht mal definiert wird) an.. da sich nämlich diverse Substanzen des Schmierfilmes von alleine verflüchtigen, selbst ein stinknormales Teflonfett fürs Fahrrad hält da länger, zieht aber auch Staub an.
              Bei dem von mir genannten Wachs ist die Wirkung des Schmierfilmes ein Vielfaches länger, die tatsächlich auch dann anhält, wenn man mit Lösemitteln das Wachs wieder entfernt, dies liegt an dem Zusatzstoff Krytox, der darin enthalten ist.
              http://www.dupont.com/lubricants/en/index.html
              Wird selbst in hochbelasteten Maschinen wie Spritzgußmaschinen benutzt, um Führungshülsen und ähnlich heisse Teile dauerhaft abzuschmieren.
              Aber du als "Profi" wirst da ja schon so manche Erfahrung gemacht haben.
              Erzähl doch einfach mal aus deinem reichhaltigen Erfahrungsschatz, was den Umgang mit technischen Schmiermitteln angeht..

              Meine persönliche Erfahrung dazu:
              Haltbarkeit Schmierung Fahrradkette
              WD40 keine 10km Regenfahrt(Kette knirscht und schaltet von alleine), Wachs lockere 200km Regenfahrt und die Kette läuft wie frisch geschmiert.

              Um es deutlicher zu formulieren:
              WD40 ist okay als Kriechmittel, aber keinesfalls geeignet um dauerhafte Schmierungen aufrechtzuerhalten. Das Produkt ist vor über 50
              Jahren entwickelt worden und ganz einfach nicht mehr auf dem technisch möglichen Stand der Dinge, was die Dauerschmierung angeht.

              Gruß
              Daniel

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^8: Wie öle ich die Türscharniere??

              Moin! Hallo Tom,

              Ich sehe schon, du wirst persönlich?
              Damit hast du dich ja schon disqualifiziert, bevor du auch nur
              einen sinnvollen Satz geschrieben hast. ich muß Gerrit schon wieder zustimmen, gerade bei
              Problemfällen ist WD 40 optimal.
              Ja, genau, Problemfälle..da habe ich ja auch nirgens
              widersprochen.
              Seit wann ist aber die Reibung Metall auf Metall in einer
              Türangel ein Problemfall?
              Und weil es kein Problemfall ist, kann unbesorgt WD40 verwenden.
              Selbst ins Knie geschossen. Ein Problemfall ist ein festgefressenes Gewinde, wo man
              Kriechöl benötigt, nicht eine Türangel, die nach einer
              Dauerschmierung verlangt. Ist schon komisch, daß die
              Profis damit arbeiten und gute Erfahrungen haben, vielleicht
              solltest Du nicht nur theoretisch, sondern auch mal praktisch
              solche Dinge ausprobieren?
              Jaja, blahblubb..so Profis wie dich kenne ich zur Genüge. Das
              ist die Sorte, die alles in ihrer Ausbildung gelernt hat und
              dann darauf beharrt, daß es keinen technologischen Fortschritt
              geben kann.
              Ich habe auch nie behauptet, daß es ein Wundermittel ist. Aber die richtig guten Sachen kennt nun mal kaum jemand.
              Z.B. Neoval.
              Außerdem habe ich auch geschrieben..."oder ähnliches..."

              Lies doch erst ma
              l, was der Hersteller dazu schreibt.. http://www.wd40.de/index.cfm?articleid=137
              Selbst der Hersteller deines ach so hochgelobten WD40 gibt für
              Hochgelobt? Wer hat den sowas gemacht?
              Es war lediglich eine Empfehlung.
              Es gibt soviele Produkte. Klar, daß da jeder seine Favoriten hat.
              WD40 gehört nicht zu meinen, aber es ist bekannt und gut erhältlich.
              Und für eine Tür allemal ausreichend. innen nur eine begrenzte "Wirkung"(die nebenbei bemerkt noch
              nicht mal definiert wird) an.. da sich nämlich diverse
              Substanzen des Schmierfilmes von alleine verflüchtigen, selbst
              ein stinknormales Teflonfett fürs Fahrrad hält da länger,
              zieht aber auch Staub an.
              Bei dem von mir genannten Wachs ist die Wirkung des
              Schmierfilmes ein Vielfaches länger, die tatsächlich auch dann
              anhält, wenn man mit Lösemitteln das Wachs wieder entfernt,
              dies liegt an dem Zusatzstoff Krytox, der darin enthalten ist.
              http://www.dupont.com/lubricants/en/index.html
              Wird selbst in hochbelasteten Maschinen wie Spritzgußmaschinen
              benutzt, um Führungshülsen und ähnlich heisse Teile dauerhaft
              abzuschmieren.
              Aber du als "Profi" wirst da ja schon so manche Erfahrung
              gemacht haben.
              Erzähl doch einfach mal aus deinem reichhaltigen
              Erfahrungsschatz, was den Umgang mit technischen
              Schmiermitteln angeht..

              Meine persönliche Erfahrung dazu:
              Haltbarkeit Schmierung Fahrradkette
              WD40 keine 10km Regenfahrt(Kette knirscht und schaltet von
              alleine), Wachs lockere 200km Regenfahrt und die Kette läuft
              wie frisch geschmiert.
              Für eine Fahrradkette ist es auch nicht vorgesehen.
              Da gibt es spezielle Haftfette.
              Um es deutlicher zu formulieren:
              WD40 ist okay als Kriechmittel, aber keinesfalls geeignet um
              dauerhafte Schmierungen aufrechtzuerhalten. Das Produkt ist
              vor über 50
              Jahren entwickelt worden und ganz einfach nicht mehr auf dem
              technisch möglichen Stand der Dinge, was die Dauerschmierung
              angeht.
              Wobei Türbänder nicht sonderlich anspruchsvoll sein dürften.

              Nochwas: Bei Deinem ganzen Roman hast Du wohl vergessen, ein Produkt für die Bänder zu empfehlen.



              Gruß
              Daniel
              Gruß Gerrit

              Wir benutzen in unsrer Fa. kein WD40. Nur mal so am Rande.
              Abe schlecht ist es nicht.

        • Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
          Wenn schon, dann richtig! :-))

          Hallo, heisst das nich Stauferfett?
          Ja hast recht, den Fehler darfst du behalten! ;-)
          nee, den kriegt ihr beide zurück! :-)

          also, zunächst mal Asche über mein Haupt: Auch ich habe bisher Staucherfett gesagt. Habe das irgendwann in meiner Jugend gehört, schon vielfach gekauft, niemals hat mir jemand widersprochen.

          Aber Stauferfett? Das hat mich aufgeweckt! Google ergibt:

          Staucherfett: 83 Meldungen
          Stauferfett : 28 Meldungen
          Staufferfett: 149 Meldungen

          Ob das was mit den Hohenstauffen zu tun hat? Wohl kaum. Hieß der Erfinder oder Entdecker so? Auch Fehlanzeige: Es gibt zwar lexikalisch auffindbar mehrere Personen, die "Stauffer" mit Nachnamen hießen, aber keiner hat mit Chemie oder Technik zu tun.

          Mehrere der o. a. Meldungen führen zu anderen Foren, wo Leute ebenfalls überlegen, welche Schreibweise richtig ist. Zu einer Lösung kommt keiner.

          Insgesamt gesehen scheint aber Stauffer richtig zu sein, nicht nur, weil google diese Antwort am meisten gibt. Aus einer Vielzahl von Sites, die das zu bestätigen scheinen, hier nur zwei:
          http://www.high-performer.de/tipps.html
          (etwas runterscrollen oder nach "Stauffer" suchen lassen.
          http://branchenportal-deutschland.aus-stade.de/es15.htm
          (auch runterscrollen oder nach "Stauffer" suchen lassen, dann trifft man auf:
          Stauffer cup=Staufferbuchse=Staufferbüchse
          Stauffer grease=Maschinenfett=Staufferfett
          Stauffer grease cup=Staufferbuchse
          Stauffer lubricator=Staufferbuchse=Staufferbüchse

          Interessieren würde mich trotzdem, warum es nun "Stauffer" heißt.

          Gruß
          Peter

          PS
          Bei allem sprachlichem Interesse am Thema auch etwas Sachliches:
          Wenn Gerrit hier drunter in seinem Beitrag statt "Staufferfett" Motoröl empfiehlt, melde ich Zweifel an.
          Natürlich schmiert das auch. Das tun auch Butter, Margarine, Salatöl und sonst noch was.
          Dass Staufferfett steifer als Motoröl ist, reduziert nicht die Schmiereigenschaft, sondern bewirkt, dass es nicht gleich wieder herausläuft, sondern auch, dass es weniger schnell verdunstet.
          Warum wohl werden die meisten Gelenke im Auto mit Staufferfett abgeschmiert, und nicht mit Motoröl, das man ohnehin zur Hand hat und wesentlich billiger ist?



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