Hallo,
danke für die genauen Ausführungen! Aber noch mehr Fragen:
Eine Treppe aus Sandstein, mit derartig breiten Stufen dürfte
wesendlich älter als 20 Jahre alt sein. Auch die
verlegetechnik deutet auf ein ältere Bauphase hin.
Die Treppe selbst dürfte um die 100 Jahre alt sein, zumindest der Jahreszahl nach, die auf der ausgebuddelden Stufe steht.
Aber egal,
bis aufs verrutschen haben sie sich gut gehalten. Ist doch ein
gutes Zeichen.
Das liegt daran, das unter den Treppenstufen eigentlich gewachsener Boden ist. Ich habe mir das nochmal ganz genau angesehen.
12 Stufen, ich vermute mal mit einem Stell (=Höhe) von 20 cm, dann
wäre das eine gesamthöhe von ca 2,4 m und einer Länge von ca 3 bis
3,5 m
Richtig.
- Ursachen Beseitigen
Das Wegrutschen der Stufen wurde verursacht durch
Oberflächenwasser (gibt es irgendwo in der Nähe eine
Wasserquelle / Regenrohr / versiegelte Fläche, von der das
wasser kommen kann?)
Ich tippe nunmehr auf Wurzeln der Bäume in unmittelbarer Nähe. Wasser glaube ich nicht, allerdings kann Wasser zwischen die Stufen ins Erdreich.
- Konstrukiver Aufbau
Setzte die Stufen auf ein Kiesbett.
Soll ich den wirklich festen gewachsenen Boden ausheben? Du mußt dir das so vorstellen: Haus, daran Terasse (3m breit), dann Stufen nach unten, weil Hang. Dann kommt der Weg.
- Praktischer Aufbau
Abtragen des überschüssigen Erdreiches
Ja eben, wird ne Knochenarbeit, das Zeugs ist fest wie Beton.
Angestrebte Treppenmaße: 35 cm Trittlänge, 20 cm Stellhöhe Ist
fast schon ein wenig Steil!)
Ist aber so richtig.
Die unterste Treppe sollte neben den Kies, wie oben
beschrieben, ein Betonwiederlager bekommen, damit es nicht
nach Vorne wegrutscht (Abmessung 50/60 cm auf die ganze Breite
—Beachten: das alles VOR der ersten Stufe, bis OK
Boden/Erdreich)
Ok, dort also das Fundament buddeln. Dann von unten ein Neuaufbau? geht das auch? Wie gesagt, der Boden ist bombenfest.
Stufen. Die haben mit Sicherheit mehr als 200kg.
Mehr. Ich hatte das Vergnügen die leider durchnässte Stufe auszubuddeln. Wir konnten sie zu zweit nicht sinnvoll bewegen. Zum Glück gibts auf der Baustelle einen Kran.
ps: Zur Optik einer echten alten Sandsteintreppe gehört es,
wenn sie NICHT perfekt ist.
Mmh. Also so lassen? Wackeln tut ja nix. Wenn ich es mir so recht überlege…
Was mache ich mit den Lücken? Ausfüllen mit lockeren Sandsteinbröckchen? Oder Trust-Zement?
Gruß
André