Keller trocknen

Von: , Frage gestellt am Di, 15. Feb 2005

Hallo!

Was haltet ihr von dieser Methode:

http://hometown.aol.de/oertelinka/Baufeucht.html

um einen feuchten Keller in einem alten Haus (kein Ausbau, nur die bloßen Mauern) zu trocknen. Bringt das was?

Gibt es bessere Alternativen?

Danke für eure Hilfe!

Coco

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Feuer machen!

    Hallo Coco! Was haltet ihr von dieser Methode:

    http://hometown.aol.de/oertelinka/Baufeucht.html
    um einen feuchten Keller in :einem alten Haus (kein :Ausbau, nur die bloßen :Mauern) zu trocknen. Bringt :das was?
    Na gut, Du willst es ja unbedingt wissen: Wenn Du das geheimnisvolle Gerät nicht kaufst und mit dem Geld im Keller ein Häufchen schichtest, das Ganze anzündest, wirds trockener als mit dem Gerät.

    Wenn drückendes Wasser durch defekte Feuchtigkeitssperren in den Keller läuft und ins Mauerwerk gelangt oder von unten aufsteigt, ist es völlig egal, welche elektrischen Geräte Du anschließt. Sie werden absolut nichts helfen. Gibt es bessere Alternativen?
    Das Angebot ist sinnfreier Humbug fürs Eso-Brett. Defekte oder fehlende Feuchtigkeitssperren erfordern eine Instandsetzung, aber keine elektrischen Felder. Ganz am Rande: Die Leute, die schon seit vielen Jahren Geld von (zu geizigen) Hauseigentümern abgreifen, haben offenkundig nicht einmal die geringste Vorstellung von Physik, geschweige denn von Bauphysik. Die dubiosen Händler machen sich die Angst der Eigentümer vor hohen Kosten und hohem Arbeitsaufwand für eine sachgerechte Sanierung nutzbar. Tatsächlich führt kein Weg daran vorbei.

    Jede im Erdreich stehende Wand hat 2 Feuchtigkeitssperren, nämlich ganz unten über den ersten Steinschichten eine Horizontalsperre zumeist aus Teerpappe gegen aufsteigendes Wasser sowie eine Außenbeschichtung gegen drückendes Wasser. Bei Gebäuden neueren Baujahrs gibts noch weitere Schutzmaßnahmen, die von vornherein verhindern, daß Wasser an Fundament oder Kellersohle gelangt.

    Zur Sanierung ist es i. d. R. erforderlich, das Gebäude rundherum freizulegen, um die Außenwände und die Feuchtigkeitssperre instand zu setzen. Bei der Gelegenheit kann man für eine Drainage sorgen und die Aufgrabung anschließend mit Kies verfüllen. Das alles kann mit hohem Aufwand einher gehen, weil evtl. Außentreppen neu zu bauen sind, neue Lichtschächte mit Entwässerung erforderlich werden usf.. Je nach den baulichen Voraussetzungen ist auch eine chemische Abdichtung (Verkieselung) des Mauerwerks möglich. Auch dabei ist der Aufwand beträchtlich.

    Es führt kein Weg an diesen Methoden vorbei, die sich übrigens auch in Eigenarbeit ausführen lassen. Dann hat man zwar viel Arbeit, aber niedrige Kosten. Vor allen Dingen hat man bei sorgfältiger Ausführung sicheren Erfolg. Bei den im angegebenen Link angepriesenen Sachen ist nur sicher, daß sie keinen Tropfen Wasser daran hindern werden, in die Wände Deines Hauses zu sickern.

    Gruß
    Wolfgang

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Keller trocknen

    Hallo.
    Ich muss hier meinen Vorredner leider wiedersprechen.

    Diese Geräte funktionieren sehr wohl. Mann muss aber beachten, wofür man diese benötigt.
    Diese Geräte funktionieren nur gegen Steigwasser (Das heißt, wenn es sich um Grundwasser von unten Handelt. Nicht gegen Seitlich drückendes Wasser. (z.B. Bach, unterirdische Quelle..)
    (Obwohl es sich komisch anhört, gibt es hier unterschiede)
    Wenn man z.B. einen Neubau hat und man merkt das Wasser eintritt, währe es sehr klug dieses direkt zu bekämpfen. Das heißt, aufgraben und die Wand noch mal abdichten.
    Bei alte Gebäude (Schloss, Villa, Haus mit Erdkellern) bringt es nicht viel , das das Wasser von allen Seiten von unten eindringen können (Und es sehr schwierig wird, das ganze Haus von unten her abzudichten. Also hier eignen sich diese Geräte am besten.
    Man muss aber auch beachten, das diese Geräte immer eingesteckt sein müssen. (Sobald man diese Geräte wieder entfernt, ist das Wasser wieder in den Gemäuern.)

    Vor den Strahlungen braucht man keine Angst haben, da diese nur im Wasser die Pole umkehren, und somit das Eindringen verhindert.

    • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Oh, ein Spezialist für Bauphysik

      Hallo, Ich muss hier meinen Vorredner leider wiedersprechen.
      ah ja, jetzt wird's interessant :-) Diese Geräte funktionieren sehr wohl. Mann muss aber
      beachten, wofür man diese benötigt.
      Na, zum trocken legen von Mauern soll's dienen! Diese Geräte funktionieren nur gegen Steigwasser (Das heißt,
      wenn es sich um Grundwasser von unten Handelt. Nicht gegen
      Seitlich drückendes Wasser. (z.B. Bach, unterirdische
      Quelle..)
      LOL, Bach fließt am Mauerwerk vorbei - ist dann wohl
      eine Wassermühle oder?

      Naja, das steht so zwar nicht in der Werbung. Aber gut,
      woll'n mal weiterhören. (Obwohl es sich komisch anhört, gibt es hier unterschiede)
      Genau, komisch ! Wenn man z.B. einen Neubau hat und man merkt das Wasser
      eintritt, währe es sehr klug dieses direkt zu bekämpfen. Das
      heißt, aufgraben und die Wand noch mal abdichten.
      Ja, das ist der Stand der Technik. Bei alte Gebäude (Schloss, Villa, Haus mit Erdkellern) bringt
      es nicht viel , das das Wasser von allen Seiten von unten
      eindringen können (Und es sehr schwierig wird, das ganze Haus
      von unten her abzudichten. Also hier eignen sich diese Geräte
      am besten.
      Das ist nun aber schon starker Tobak. Wie soll das denn
      gehen. Wenn man in einer Flüssigkeit mit Ionen ein
      elektr. Feld hat, so bewegen sich auch nur die Ionen
      aber doch nicht die ganze Flüssigkeit.

      Nun mögest Du behaupten, daß die Wassermoleküle von den
      Ionen mitgezogen werden .... oder sowas in der Art (das
      funktioniert zwar auch nicht aber ....... )
      Wie ist das dann aber mit den anderen Ionen (es gibt das
      pos. und neg. geladene Ionen), die also quasi gegen
      den gewünschten Strom schwimmen? Man muss aber auch beachten, das diese Geräte immer
      eingesteckt sein müssen. (Sobald man diese Geräte wieder
      entfernt, ist das Wasser wieder in den Gemäuern.)
      Keine Sorge, ob eingesteckt oder nicht. Es macht keinen
      Unterschied. Vor den Strahlungen braucht man keine Angst haben,
      Hä, wo und wie entstehen da Strahlungen? da diese nur im Wasser die Pole umkehren, und somit das
      Eindringen verhindert.
      Wie, die Stahlung polt das Wasser um?
      Hoffentlich ist "umgepoltes Wasser" nicht gesundheits-
      schädlich ! Ob der Herr Grander was dazu sagen kann?

      Aber nun würde mich doch schon noch interessieren,
      wie das Wasser durch elektr. Spannung "umgepolt" wird.

      Ach ja, noch was.
      Wasser ist so für sich alleine übrigens nichtleitend!

      Gruß Uwi

  3. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Birne weich

    Hi Coco,

    ein Zitat aus http://hometown.aol.de/oertelinka/Baufeuchte2.htm

    Wasser und Feuchtigkeit bewegt sich im elektrischen Feld immer vom Plus Pol zum Minus Pol.

    entlarvt das Ganze als Unfug:

    - Wasser denkt gar nicht dran, sich im elektrischen Feld zu bewegen.
    - Da fließt vielleicht ein Strom, aber daraus wird gewiss elektrisches kein Feld.

    Gruß Ralf

    ps: Hast Du schon mal Unterlagen angefordert? Am Ende der AGB versteckt sich hinter dem "Ingenieurbüro G. Lersow" ein niedlicher Link: http://hometown.aol.de/gunnarlersow/Depressionen.html

  4. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: Keller trocknen

    Toll was es alles gibt bin beeindruckt werde mal alle Pumpen in den Müll werfen und das wasser umpohlen .
    nur hoffentlich weiss das Wasser das dann auch das es in eine andere richtung laufen muss . Also mit bespechen und hand auflegen hat es noch nicht funktioniert aber anscheinend hab ich hir auch falsches Wasser . das hört sicher nicht mal auf so einen Ingeneur . Son Schitt aba auch . Ach ja bevor ich es vergesse aber ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann und die Erde is auch keine Scheibe sondern ne Kugel nur ob die menschen in oder auf der Kugel leben da bin ich nicht so sicher . aber das Gerät wäre was für einen bestimmten Handelskonzern . Last euch doch verarschen sag ich nur dazu . [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  5. Antwort von nach 13 Stunden 2 hilfreich
    Ausgraben!!

    Hallo!
    Das Problem hatten wir zu Hause auch schon.
    Es gibt m. W. nach 4 Methoden, die man uns (mir) einreden wollte.

    1. Horizontal Durchschneiden über der Erdoberfläche, da hat man aber immer noch einen feuchten Keller.
    2. Diese ganzen Kieselsäure-Aktionen, aber das ist auch etwas unrealistisch, wenn man damit die ganzen Kellerwände trocken bekommen will.
    3. Diese elektrischen Sachen, gegen aufsteigendes Wasser mag das ev. schon helfen, aber wenn das Wasser seitlich in die Grundmauern eindringt ist das auch sinnlos.

    Ich hab dann die ganzen Halsabschneider zum Teufel gejagt, (die sind in der Wendezeit wie die Zeitungsverkäufer von Haus zu Haus gegangen).

    Hab mir einen alten Bagger und einen kleinen LKW gekauft,
    und Methode 4 gemacht:
    Ausgraben bis unter die Grundmauern, (bis 3,5 m, !!)
    einschalen, mit wasserundurchlässigen Beton einen Mantel um das Haus giessen, Drainage legen, Teeren, Noppenbahn ran, und mit dem rundkörnigen Schotter alles wieder aufgefüllt.
    Das hat 2 Jahre gedauert, hat aber vollen Erfolg gebracht.
    3 Jahre später war alles trocken, so dass ich den Keller verputzen konnte, neuen Fussboden eingebaut usw.

    Fazit ist:
    Unmenge Arbeit, den gesamten Garten verwüstet.
    Preislich war es aber noch OK,
    und ich hab auch gleich die ganzen Wasser-und Abwassersachen mit in Ordnung gebracht.

    Grüße, Steffen! [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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