Hallo!
Gestern war der Schornsteinfeger bei uns und hat gesagt, unser Ölkesel müsse gereinigt und ev. repariert werden.
Das ist heute erledigt worden, von einem befreundeten Heizungsbauer.
Derjenige hat den Kessel gereinigt und einen ganzen Eimer! voll Asche rausgeholt, auch noch neue Düsen eingebaut weil die Abgaswerte nicht OK waren.
Auch Abgaswerte gemessen, irgend etwas eingestellt usw…
Er hat mir erklärt und gezeigt, wie ich den Kessel selbst reinigen kann, und mir auch eine entsprechende Bürste gegeben.
Ich wollte gern mal wissen, wie oft ich das tun soll.
Der Heizungsbauer meinte, vor und nach dem Winter.
Was meint Ihr?
Besser nochmal mitten im Winter, oder noch öfter?
Der jährliche Heizölverbrauch ist ca. 4000 Liter.
Hallo !
Laß die Finger vom Kessel während der Heizperiode!!
Wenn Du dann selbst dabei gehst und er springt nicht mehr an, hast Du Probleme. Der Service kommt nicht sofort.
Ansonsten einmal im Jahr einen Heizungsmonteur alles machen lassen.
Du hast kein Meßgerät um eine gute Luft-Kraftstoffmischung einzustellen. Das kann nur der Service mit einem geeichten Meßgerät!
mfgConrad
hallo,
am besten vor dem heizungs-
service reinigen.
auch der kauf von höher-
wertigen heizöl hilft
gegen ruß.
und wie sehen eure
öltanks aus?
sind die innen ver-
schlammt?
mfg
kunde3
Hallo !
Reinigen vor dem Service?! Ist die Reinigung denn nicht Sache des Services?
Was bitte ist „höherwertiges“ Dieselöl??
Ein Brenner rußt, wenn seine Einstellung Luft-Öl nicht stimmt. Wenn zu wenig Luft eingeblasen wird.
mfgConrad
Hallo!
Mal etwas zusammengefasst:
Der Öltank und die gesamte Anlage ist erst 4 Jahre alt, da wird im Tank nichts verschlammt sein.
Es ist auch noch ein Filter vor dem Brenner.
Von „besserem“ Heizöl hab ich auch schon gehört,
aber das würde lt. Aussage eines Heizungsbauers nicht jeder Brenner vertragen, und es ist auch teurer.
Ich will das preisgünstige Öl verwenden, und den Kessel deshalb öfter saubermachen. Durch öfteres Reinigen verspreche ich mir einen höheren Wirkungsgrad. Natürlich werde ich das nicht gerade bei 20 Grad minus machen. Aber im Notfall ist Hilfe durchaus sofort verfügbar.
Das saubermachen ist wirklich kein Problem, man steckt am Brenner 2 Stecker ab, löst paar Muttern, hängt die Tür aus, holt die Asche raus, schraubt die Tür wieder ran und gut ist. Habe wirklich keine Bedenken, dass danach irgend etwas nicht geht.
Als ich gesehen habe, was in den Zügen für eine Menge Asche ist, ist 2 mal im Jahr reinigen das mindeste.
Grüße, Steffen!
Ein Kessel mit sauberer Verbrennung rußt nicht!!
Allein die Einstellung der Brennereinheit bringt die Lösung. Alles andere ist Unsinn!
„Höherwertiges“ Heizöl gibt es nicht. Es gibt Heizöldestillat. Das ist Heizöl zweimal destilliert. Das rußt aber auch, wenn die Einstellung nicht stimmt.
Kaum ein Ölkessel hat die Probleme bei normaler Wartung.
Alles andere, z.B. Zusätze (Additive) sind Unfug und füllen nur die Taschen des Verkäufers.
mfgConrad
Wäre das Öl die Ursache der Verschmutzung, wären sämtliche Kessel, die den gleichen Lieferanten haben, ebenso verdreckt!!
Wäre das Öl die Ursache der Verschmutzung, wären sämtliche
Kessel, die den gleichen Lieferanten haben, ebenso verdreckt!!
Hallo Conrad!
Ruß ist es nicht.
Es sieht fast so aus, wie Holzasche. Der Fachmann meint, es sei überwiegend Schwefel. Das Problem sei bei jedem Kessel.
Von ESSO z. B. würde es schwefelarmes bzw. schwefelfreies Heizöl geben, was aber angeblich nicht jeder Brenner mag.
Das hochwertige Öl würde seiner Aussage die Schmutzmenge etwa zur Hälfte verringern.
Grüße, Steffen!
Das saubermachen ist wirklich kein Problem, man steckt am
Brenner 2 Stecker ab, löst paar Muttern, hängt die Tür aus,
holt die Asche raus, schraubt die Tür wieder ran und gut ist.
Habe wirklich keine Bedenken, dass danach irgend etwas nicht
geht.
Das denkt man immer, wenn man vorher so etwas noch nie gemacht hat!
Aber: Wenn Du das Brennergeschränk (Tür) abbaust, sperrst Du über einen Sicherheitsschalter den Zündvorgang.
Beim Einbau der Tür kann dieser Schalter kaputt gehen und der Kessel springt nicht mehr an.
Es gibt dort Dichtungen, die nach mehrmaliger Reinigung erneuert werden müssen oder die auch beim Ausbau kaputtgehen usw usw.
Wer etwas auseinandernimmt, sollte sich vorher darüber im Klaren sein, alles wieder im besten Zustand zusammenzubauen.
Ein handwerker hat dafür ein Verschleißpäckchen mit. Der heimwerker hat nur das Telefon.
mfgConrad