ich hoffe, ich bin mit meiner Frage im richtigen Brett gelandet…
Ich habe ausnahmsweise mal den umgekehrten Fall: meine Wohnung ist zu
trocken! Ausweislich meines Hygrometers pendelt die relative
Luftfeuchtigkeit um die 30-34 % bei Temperaturen zwischen 20,5 und 23
Grad. Das ist mir nicht nur deshlab zu wenig, weil mein geliebtes
Gerät damit nicht im grünen Bereich ist, sondern weil ich den Zustand
als wirklich unangenehm empfinde (trockene Haut, Augen, Nase).
Zu den Umständen: Altbauwohnung (Schlauch) mit nur einem
Nachtspeicherofen im Wohn-/Arbeitszimmer (ganz rechts). Zwischen
diesem Zimmer und dem angrenzenden Flur-/Küchenbereich ist derzeit
keine Tür, die Türen zu den von dort aus erreichbaren Räume Bad &
Schlafzimmer (ganz links) sind zZ ständig geschlossen. Im
Schlafzimmer hat es zZ entsprechend um die 10-15 Grad.
Auf dem Nachtspeicherofen stehen bereits drei große Schalen mit
Wasser zwecks Verdunstung, die drei Zimmerpflanzen sind auch schon
halb ersäuft. Es nutz aber alles nichts - die relative
Luftfeuchtigkeit steigt nicht über die angegebenen Werte.
Hinzu kommt, dass natürlich mit jedem Lüftungsvorgang zusätzlich die
Luftfeuchtigkeit im Raum abnimmt.
Ich weiss einfach nicht, ob und wenn ja wie ich etwas dagegen tun
kann. Würde es wohl helfen, die Tür zum Flurbereich einzusetzen?
(dieser Bereich ist im Verhältnis zu Wohnung recht klein, aber ich
merke das von dort aus kühle Luft rüberzieht)
Bin für eure Tips und Anregungen dankbar - Jaschiii
ich hoffe, ich bin mit meiner Frage im richtigen Brett
gelandet…
Ich habe ausnahmsweise mal den umgekehrten Fall: meine Wohnung
ist zu
trocken! Ausweislich meines Hygrometers pendelt die relative
Luftfeuchtigkeit um die 30-34 % bei Temperaturen zwischen 20,5
und 23
Grad. Das ist mir nicht nur deshlab zu wenig, weil mein
Das ist der ganz normale Fall im Winter in einer beheizten Wohnung den du da beschreibst.
Das ‚Naturgesetz‘ besteht nun darin, dass die
absFeuchte(drinnen) \similar absFeuchte(draussen) ist. D.h.
Zahl der Wassermoleküle pro m3 stimmen drinnen und draussen annähernd
überein, falls nicht, dann wird das Gleichgewicht annähernd spätestens beim Lüften wieder hergestellt. Dies ergibt zwangläufig die
Danke erstmal für Deine Antwort. Ich hatte mir sowas schon gedacht,
dachte aber das hätte auch mit der Kombi warmer Raum/kalter Raum
nebeneinander zu tun…
Es gibt u.a. die Möglichkeiten:
Fenster weiter abdichten
ne, sind schon diese Doppelglas-Plastikfenster…
z.B. Badewanne mit Wasser füllen (2…4 cm Wasserhöhe reicht
da schon)
habe keine Badewanne, nur ne Duschtasse
und im Bad ist es auch schon gut ein paar Grad kühler als im Wohnraum
(oder ist das für die Aufnahme der Feuchtigkeit egal?)
Hatte tatsächlich schon das Becken in der Küche vollaufen lassen,
wobei ich nicht das Gefühl hatte, dass das viel gebracht hat…
weitere Wasserschalen aufstellen
hmm, na gut, eine geht vielleicht noch
ABER ACHTUNG: Sobald sich eine hinreichend ‚kalte‘ Wand in der
Wohnung befindet (einige Häuse/Wohnungen sind nicht
bautechnisch wärmeisoliert), dann kann dort die Feuchte wieder
kondensieren - und
zu Schimmelbildung führen. Deswegen sollte man im Winter
bei Luft-Nachbefeuchtung nicht wesentlich über 40 % relLF
kommen.
Stimmt, daran hatte ich auch schon gedacht. Aber ich glaube,
subjektiv sind 40 % relLF wesentlich angenehmer als 33%, wesentlich
mehr wäre also auch gar nicht angedacht…
P.S.: Welches tolle Feuchtemessgerät hast du denn ? - Weil
die
niedrigen LF-Werte werden auch von digitalen
LF-Messgeräten
oft nicht befriedigend genau angezeigt.
Ach, bloß so ´ne Wetterstation von Oregon Scientific, also für mich
teuer genug, für Hobby-Kachelmänner wahrscheinlich ein Tütenwitz.
das Problem haben wir auch. Zudem bin ich Asthmatiker, mir macht die trockene Luft sehr zu schaffen.
Seit wir dazu übergegangen sind, nicht mehr unmittelbar vor dem Schlafengehen zum letzten Mal zu lüften, sondern ein, zwei Stunden vorher, und dann einen Luftbefeuchter einschalten, ist es etwas besser. Ich finde auch, dass nur 10 % mehr Feuchtigkeit sich deutlich auswirken.
ich hoffe, ich bin mit meiner Frage im richtigen Brett
gelandet…
Ich habe ausnahmsweise mal den umgekehrten Fall: meine Wohnung
ist zu
trocken! Ausweislich meines Hygrometers pendelt die relative
Luftfeuchtigkeit um die 30-34 % bei Temperaturen zwischen 20,5
und 23
Grad. Das ist mir nicht nur deshlab zu wenig, weil mein
geliebtes
Gerät damit nicht im grünen Bereich ist, sondern weil ich den
Zustand
als wirklich unangenehm empfinde (trockene Haut, Augen, Nase).
Zu den Umständen: Altbauwohnung (Schlauch) mit nur einem
Nachtspeicherofen im Wohn-/Arbeitszimmer (ganz rechts).
Zwischen
diesem Zimmer und dem angrenzenden Flur-/Küchenbereich ist
derzeit
keine Tür, die Türen zu den von dort aus erreichbaren Räume
Bad &
Schlafzimmer (ganz links) sind zZ ständig geschlossen. Im
Schlafzimmer hat es zZ entsprechend um die 10-15 Grad.
Auf dem Nachtspeicherofen stehen bereits drei große Schalen
mit
Wasser zwecks Verdunstung, die drei Zimmerpflanzen sind auch
schon
halb ersäuft. Es nutz aber alles nichts - die relative
Luftfeuchtigkeit steigt nicht über die angegebenen Werte.
Hinzu kommt, dass natürlich mit jedem Lüftungsvorgang
zusätzlich die
Luftfeuchtigkeit im Raum abnimmt.
Ich weiss einfach nicht, ob und wenn ja wie ich etwas dagegen
tun
kann. Würde es wohl helfen, die Tür zum Flurbereich
einzusetzen?
(dieser Bereich ist im Verhältnis zu Wohnung recht klein, aber
ich
merke das von dort aus kühle Luft rüberzieht)
Aha, dies kann wichtig sein. Offenbar ist doch noch
irgendwo was undich, z.B. an der Wohnungseingangstür.
Ein frischer Luftzug kann gut sein, im vorliegenden Fall
kann er aber stark unerwünschterweise die LF senken.
Vorschlag: Die kühlen Luftströme näher erforschen, und gegebenenfalls unterbinden. Evtl. neue (Tür-)Dichtungen einsetzen.
Bin für eure Tips und Anregungen dankbar - Jaschiii
Ich habe ausnahmsweise mal den umgekehrten Fall: meine Wohnung
ist zu
trocken! Ausweislich meines Hygrometers pendelt die relative
Luftfeuchtigkeit um die 30-34 % bei Temperaturen zwischen 20,5
und 23
Wir benutzen für ähnliche Verhältnisse einen Luftbefeuchter. Unser momentanes Gerät ist von LIDL (hat es ab und an mal im Angebot).
Die Wirkungsweise ist einfach aber effektiv: In einem Wassertank (ca. 3l) hängen zwei Metallstäbe, die an die Stromleitung angeschlossen sind. Durch das Wasser zwischen den Stäben fließt Strom; das Wasser wird dadurch abgekocht und verdampft.
In den letzten Tagen, in denen es nachts sehr kalt war, habe ich auf diese Weise im Wohnzimmer(ca. 20-25 qm, aber 3,70m hoch) wo das Gerät steht 2,5-3l (!) Wasser zwischen 18 und 24 Uhr verdampft. Die Luftfeuchtigkeit schaffte es gerade mal auf 42 % Maximum. An normalen Tagen liegt die verdampfte Menge bei 1- 1,5 l. Feuchte dann zwischen 40 und 50%. Das Gerät ist über eine Zeitschaltuhr angeschlossen und läuft pro Stunde 15 Minuten.
Soweit ich das laienhaft beurteilen kann, ist das Prinzip auch sicher. Im „schlimmsten“ Fall läuft das Gerät leer, es ist kein Wasser mehr zwischen den Elektroden und somit fließt auch kein Strom mehr.
Nachteil: Bei stark kalkhaltigem Wasser muß das Gerät ständig geleert und mit neuem Wasser befüllt werden, weil sonst der Kalkgehalt im Wasserr zu hoch wird und das Gerät sehr laut wird. Alle 2-3 Wochen wird das Gerät zerlegt und die Elektroden vom Kalk befreit (dauert insgesamt 15 Minuten). Der Apparat läuft jetzt im 3. Jahr. Die vorherigen Geräte hatten wir von Westfalia (selbes Prinzip). Allerdings waren diese immer nach 2 Wintern kaputt, wurden aber immer umgetauscht. Jtzt hat Westfalia da Gerät aus dem Programm genommen:wink:)). Ohne den Verdampfern wäre ich allerdings aufgeschmissen, weil meine Schleimhäute total austrochnen und ich trockene Ekzeme (oder was auch immer) an die Beine bekommen, die tierisch jucken…