Schimmel und heizkörper

hallo zusammen,

wir werden gerade durch so ziemlich all unsere zimmer mit schimmel
geplagt. das beachten wir eigentlich grundsätzlich, eben weil wir in
der vorgängerwohnung schon mal schimmel hatten: stoßlüften, jeden tag
mehrmals, alle räume ausreichend heizen, stellabstand zur wand
beachten, überall muss luft auch drunter durch zirkulieren können…

jetzt haben wir schimmel knapp über den fußleisten an den außenwänden
der zimmer:
• hinter den gardinen (wie lang dürfen denn die gardinen maximal
sein, dass wir da keine gefahr mehr laufen? derzeit haben sie nur
10cm abstand vom boden.)
• hinter gegenständen, die bis auf 20cm dicht an der wand stehen.

unsere heizkörper sind nicht unter den fenstern und nicht an
außenwänden angebracht (und wir haben super-dichte neue fenster in
einem 1950er bau).

dazu meine eigentliche frage:
hat die position der heizkörper auch etwas mit der
raumluftzirkulation zu tun und begünstigt bei uns die feuchtebildung
an den außenwänden?

hat jemand noch weiter gehende tipps, was wir noch beachten oder
machen sollen?

bin wirklich für jede hilfe dankbar!
verzweifelte grüße
tobias

Hallo Tobias

das beste wäre ausziehen. Die Mietwohnungsbauten der 50er Jahre sind meist derart schlecht isoliert, das im Winter die Oberflächentemperatur der Wandinnenseite niedriger ist als die der Isolierfenster, dh die Feuchtigkeit kondensiert nicht am Fenster sondern im unteren Bereich der Außenwände. Abhilfe schafft nur viel heizen und viel lüften und die Türen zu Räumen in denen es feucht und warm ist(Küche,Bad Waschküche) immer geschlossen halten.

Gruß von Robert, der im Sommer aus einer Wohnung Bj 1957 auszieht und die Probleme gut kennt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Robert hat Recht:AUSZIEHEN, wenns auch Geld kostet
LG, Karin (Beide unsere Kinder waren bereits mit Schimmelwohnungen bestraft, da half auch nur ausziehen)

Hallo Tobias

das beste wäre ausziehen. Die Mietwohnungsbauten der 50er
Jahre sind meist derart schlecht isoliert
Gruß von Robert, der im Sommer aus einer Wohnung Bj 1957
auszieht und die Probleme gut kennt.