Hi Deborah,
Insekten schön und gut. Mir macht es auch nicht viel aus, wenn ‚mal‘ eine Spinne die Wand entlang läuft, und mir ist auch klar, dass Spinnen eigentlich ‚gut‘ sind. Marion hat eine Aversion gegen Spinnen und möchte sie am liebsten alle kurz und klein schlagen.
So extrem ist es bei mir nicht, doch finde ich es schon ein bischen übertrieben, wenn Du davon redest, das Kind solle die Tierchen kennenlernen, damit es nicht naturfremd wird!
Wir gehen da lieber mit dem Kind spazieren, und holen uns ein Kaninchenkasten auf die Wiese, aber Spinnen und Insekten als Haustiere fürs Kind?
PS: was meint Ihr konkret mit Insekten?
Mit Insekten meine ich Kellerasseln, Spinnen, Tausendfüßler, Ameisen und ‚Ohrschlinger‘ (oder wie heißen die hochdeutsch, die mit den 2 Klammern?). Bienen, Wespen und Fliegen sind kein Problem, dafür gibt es ja die Fliegenklatsche (wobei wir Bienen in der Regel hinausbringen). Das Zeug, das wir gestreut haben ist auch nicht giftig, es arbeitet nach dem Prinzip, dass winzige, spitze Kristalle sich beim Kriechen der Tiere in deren Panzer treiben, und die Bauchpanzerung damit zerstören. Die Schmerzen, die ein ‚Tierchen‘ dabei erleidet, tangieren mich dabei recht wenig. Nicht dass ich darauf auch noch hingewiesen werde.
Mit ein paar Insekten leben ist okay. Ich möchte auch nicht in sterilen Laborverhältnissen aufwachsen. Aber mein Kind soll nicht mit Kellerasseln zusammen ins Bett gehen und mit Ameisen frühstücken.
Gerade weil wir uns der Probleme von Giften bewusst sind, fragen wir ja nach anderen Methoden, um die Invasion solcher Viehcher auf niedrigem Level zu halten.
Dass Spinnen im Haus auch Vorteile haben, versuche ich meiner Frau auch ständig beizubringen, aber sie hat nunmal Angst davor. Ich kenne aber mehrere, denen es so geht.
Easy und seine arachnophobische Frau Marion