Hallo,
folgende Überlegung haben wir zu Hause angestellt:
Wir würden uns evtl. einen Wäschetrockner zulegen (Abluft oder Kondensation sei jetzt mal dahin gestellt).
Für meine Frau zählt das Argument, dass man Zeit und Arbeit spart und dass man die Wäsche meist nicht noch zu bügeln braucht. O.k.
Ich mache mir jetzt noch zusätzlich Gedanken über die Energiekosten.
Kann man da sinnvoll Überlegungen anstellen, wonach man die eingesparte Energie des Bügelns der verbrauchten Energie des Wäschetrocknes gegenüber stellen kann?
Will sagen: könnte man durch den Einsatz eines Wäschetrockners ggf. Energie sparen (oder ist das Verhältnis wenigstens einigermassen ausgeglichen)?
Moin
Kann man da sinnvoll Überlegungen anstellen, wonach man die
eingesparte Energie des Bügelns der verbrauchten Energie des
Wäschetrocknes gegenüber stellen kann?
Man kann darüber nachdenken, aber was positives für den Wäschetrockner wird dabei nicht rauskommen. Das Verdampfen des Wassers kostet einfach viel, viel mehr Energie als das Erhitzen von (fast) trockenem Stoff zum Plattmachen von Falten.
Wenn du in die Richtung gehst ist es besser gleich ganz auf’s Bügeln zu verzichten.
cu
Hi,
Du musst Dir halt überlegen was die Zeit Deiner Frau wert ist -
und dass dann gegen die durchschnittlichen Jahreskosten für einen Trockner (wobei ich Dir einen Ablufttrockner empfehle) aufrechnen.
Ich habe so ungefähr 50 bis 70 euronen pro Jahr Stromkosten pro Jahr im Kopf - aber ohne Garantie (
)
Viele Grüße
Sue
Energiebilanz beim Wäschetrocknen
Hi,
Ich mache mir jetzt noch zusätzlich Gedanken über die
Energiekosten.
Soso.
Ich hatte auch mal so ein Problem, habe mich zum Wäschetrockenen
dann für einen Raumluft-Kondenstrockner/Luftentfeuchter entschienden.
ALLES habe ich trocken bekommen, frische Wäsche, Wohnung, Keller, etc.
Folgende ENERGIE-BILANZ ergab sich dabei (ich wollte es dann halt ‚wissen‘):
Je Liter kondensiertem Wasser (wir haben ja hier einen Kondensationstrockner mit
Auffangbehälrt/Abfluss) waren im Mittel so ca. 1.8 kWh_elektrisch aufzuwenden. So siehts aus.
Dieser Wert fällt typischerweise bei ca. 16 °C Raumtemperatur und 60 % rel. LF an.
Mit einem Wäschetrockner incl. (langsam/schnell) rotierender ‚Trommel‘ konnte ich micht nicht anfreunden,
da dort ja die Wäsche bewegt wird, und ich glaube dass mir mal jemand sagte,
dass die sich bei der Trommel-Bewegung so mit der Zeit kaputtfusselt.
In der USA gibt es schlaue (Raumluft-)Trockner, die brauchen wohl nur
0.4 kWh_el/Liter_kondens_H2O. Die physikalische Untergrenze liegt aber
wohl immer noch weit darunter. Hinweis: für die USA gibts ne EnergyStar-Kategorie
für (Raumluft-) Trockner (‚Dehumidifier‘). Dort stehen die jeweiligen Effizienzen EXPLIZIT drin. Musst du aber suchen bei google.
Ich hoffe etwas geholfen zu haben,
-Th
Hi,
Für meine Frau zählt das Argument, dass man Zeit und Arbeit
spart und dass man die Wäsche meist nicht noch zu bügeln
braucht. O.k.
Ein simples „OK“ wird der Mächtigkeit dieses Arguments nicht gerecht.
Ich mache mir jetzt noch zusätzlich Gedanken über die
Energiekosten.
Lass den Trockner 500 Euro kosten, 2mal/Woche trocknen, und das 10 Jahre lang–> 50ct/Trockengang. Bei 4 KW*h/Trockengang fallen ca. 70 ct Stromkosten an.
Macht also zusammen 1,20 Euro/Trockengang.
Reparaturen sind nicht eingerechnet, also sagen wir 2 Euro.
Für diesen kleinen Preis wird eine riesige Menge an Arbeit gespart.
Man muss schon ein verbissener Ökochonder sein, das nicht zu sehen.
Wenn man diese Arbeit (als Mann) selber ein paar Mal gemacht hat, dann taucht die Frage gar nicht mehr auf: Trockner her und gut ist.
könnte man durch den Einsatz eines Wäschetrockners
ggf. Energie sparen (oder ist das Verhältnis wenigstens
einigermassen ausgeglichen)?
In der Form von derzeitig gängigen „Ökobilanzen“ ganz und gar nicht.
Aber das ist ja nur ein Teil der Wahrheit.
Gruss,
Eigene Erfahrung
Hallo,
Ich kann nur für mich schreiben, aber seitdem die „Kinder“ aus dem Haus sind (Stiefsohn mit Freundin)= 1TV, 2PCs, benutzen wir den Trockner nicht mehr. Dadurch sind wir von 100 auf 55 Euro runtergestuft worden (monatlich).
Schöne Grüße
Sticky
Sinnvoll damit umgehen.
Hallo!
Sieh es als Luxus an.
Sparen wirst Du mit dem Trockner nichts.
Aber, auch wenn Du einen Trockner hast, heisst das nicht, dass Du den immer benutzen musst.
Man muss damit sinnvoll umgehen.
Das bedeutet, dass ich auch schwere Decken, Handtücher, Hosen, dicke Jacken usw. oft normal trockne.
Im Winter oder wenn es mal eilig ist, oder ich keine Lust habe (oder meine Freundin… ), nehme ich dann den Trockner.
Ich selbst habe die Arbeit auf mich genommen, eine entsprechende Kernbohrung gemacht, und einen Ablufttrockner installiert.
Die sollen angeblich sparsamer und preiswerter sein, als die Kondensationsteile.
Grüße, Steffen!
Hallo lalle,
dass ein Trockner im wesentlichen zeitsparend ist, wurde ja schon gesagt.
Trockenenergie gegen Bügelenergie aufzurechnen macht eigentlich nur Sinn, wenn man alles, was auch getrocknet wird, auch bügelt. Aber wer bügelt schon Unterhosen und Socken? Dagegen können bei weitem nicht alle zu bügelnden Oberteile vorher oder stattdessen in den Trockner.
Außerdem wird die Wäsche tatsächlich mehr verschlissen als bei normaler Lufttrocknung. Es fallen also auch höhere Kosten für neue Kleidungsstücke an.
Deswegen nutze ich den Trockner hauptsächlich für den ganzen Kleinkram, der beim Aufhängen so zeitraubend ist und sortiere die Wäsche entsprechend vor, um dann auch eine lohnende Menge zusammen zu bekommen.
Es gibt Trockner der Firma Ecodry, die arbeiten sehr effektiv (Energieeffizienzklasse A, im Gegensatz zur ansonsten üblichen C), vielleicht ist das eine Überlegung wert.
Grüße
Ulla
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Hallo,
ich seh das mehr von der praktisch egoistischen seite.
auch aussem WZT mußte bügeln. glatt kommt da nix raus! warum auch ?
aber die zeit die meine frau mit aufhängen abhängen sortieren verbringt, kann se auch mit mir verbringen. ganz locker und entspannt.
der WT arbeitet unbeaufsichtigt sein programm ab.
t.
folgende Überlegung haben wir zu Hause angestellt:
Wir würden uns evtl. einen Wäschetrockner zulegen (Abluft oder
Kondensation sei jetzt mal dahin gestellt).
Für meine Frau zählt das Argument, dass man Zeit und Arbeit
spart und dass man die Wäsche meist nicht noch zu bügeln
braucht. O.k.
Ich mache mir jetzt noch zusätzlich Gedanken über die
Energiekosten.
Kann man da sinnvoll Überlegungen anstellen, wonach man die
eingesparte Energie des Bügelns der verbrauchten Energie des
Wäschetrocknes gegenüber stellen kann?
Will sagen: könnte man durch den Einsatz eines Wäschetrockners
ggf. Energie sparen (oder ist das Verhältnis wenigstens
einigermassen ausgeglichen)?
Will sagen: könnte man durch den Einsatz eines Wäschetrockners
ggf. Energie sparen (oder ist das Verhältnis wenigstens
einigermassen ausgeglichen)?
Vielleicht, vielleicht
Aber, es kostet auch mehr Geld für Textilien.
Sieh Dir mal die Kragen von trocknergetrockneten Hemden an!!
Trockner erhöhen den Verschleiß von jeder Art Textilien.
Die Lebensdauer verringert sich um 20 - 30%.
mfgConrad
Hallo,
aber die zeit die meine frau mit aufhängen abhängen sortieren
verbringt, kann se auch mit mir verbringen. ganz locker und
entspannt.
wow! Wo bekommt man denn so einen sortierenden Trockner her? Der ist sofort gekauft!!
Gruß, Niels
Anmerkungen
Hi
(…)
Es gibt Trockner der Firma Ecodry, die arbeiten sehr effektiv
(Energieeffizienzklasse A, im Gegensatz zur ansonsten üblichen
C), vielleicht ist das eine Überlegung wert.
Das wird einer mit Wärmepumpe sein. Die sind so teuer, dass in normalen Haushalten die Kosten nie wieder hereingeholt werden.
Gruss,
Hallo!
Ja, der hat ne Wärmepumpe und ist tatsächlich sehr teuer. aber wer das Glück hat, einen Gebrauchten zu ergattern, könnte tatsächlich was sparen.
Grüße
Ulla
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
aber die zeit die meine frau mit aufhängen abhängen sortieren
verbringt, kann se auch mit mir verbringen. ganz locker und
entspannt.
Du, vielleicht sogar OHNE dich? NUR mit sich selbst? Rein zum Spaß?!
Mag Mann ja gar nicht drüber nachdenken!
Wo kämen wir denn da hin?!
*sprachlos*
Grußlos!