Da ich seit gestern sowohl eine neue Spüle als auch eine neue Armstur habe, stehe ich jezt vor einem Problem - die Spüle hat kein Anschlußloch für die Armatur.
Da es sich um eine Edelstahlarmatur handelt, sind Versuche mit dem Bohrer erfolglos geblieben.
Darum die Frage: wie kriege ich da die richtigen Löcher rein?
Gibt es spezielle Schneidegeräte für Heimwerker dafür, oder muß das ein Fachmann machen?
Darum die Frage: wie kriege ich da die richtigen Löcher rein?
Das richtige Werkzeug dafür heisst „Rekordlocher“.
Gibt es spezielle Schneidegeräte für Heimwerker dafür, oder
muß das ein Fachmann machen?
Ich würde mir so ein Ding ausleihen: die guten sind recht teuer und die billigen taugen nicht viel (bzw. bei guter Stahlqualität der Spüle muss man zu viel Kraft aufwenden). Versuche es mal beim Maschinenverleih von Baumärkten o.ä.
Umtausch ist ja wegen der Bohrversuche nicht mehr drin…
für einen scharfen Metallbohrer ist eigentlich Edelstahl auch nur etwas schwerer zu bohren als anderer Stahl. Entweder ist es ein Holz-oder Steinbohrer oder er ist stumpf.
Normalerweise braucht man ja für die Armatur ein größeres Loch. Das kann man nicht einfach so reinbohren. Am besten, man legt Holz unter, zeichnet sich das Loch an, und bohrt mit einem scharfen! sagen wir 2mm Bohrer dicht an dicht einen Kreis Löcher (vorher ankörnern) mit ca 0,5mm Abstand zum Anriss (es sollte etwas Platz wegen des nochmaligen Aufbohrens sein, damit man nicht zufällig über den Anriss bohrt). Dann nehme ich einen ca. 2,3mm Bohrer und bohre die Löcher noch mal auf. damit sind viele Stege zwischen den Löchern schon mal durchgebohrt, die restlichen kann man durchmeißeln und dann das ausgebohrte Blechteil raus nehmen. dann kann man das Lochmit einem Turboschleifer oder einer Rundfeile glätten und erweitern, bis das Gewinde der Armatur passt.
GGf. muss noch eine Versträrkung druntergebaut werden, wenn das Blech an der Stelle zu dünn ist.
Auch wenn du diesen Locher ausgeliehen bekommst.
Um ein Loch das du bohren mußt wirst du nicht herum kommen.
Guter Stahlbohrer+Akkuschrauber (keine Schlagbohrmaschine!!) und dann Vorsicht bis du einen ANsatzpunkt hast, sonst wandert der Bohrer über die ganze Spüle und das siehtr nicht schön aus.
Notfalls frag bei einem Installateur nach, der eventuell schon bei dir gearbeitet hat, die leihen dir das Teil mit Sicherheit auch kostenfrei aus.
Warum Akku? Ist nur empfehlenswert, wenn der Bohrort weit von einer Steckdose entfernt oder das Kabel lästig ist. Auch bei kabelgebundenen Maschinen lässt sich das Schlagwerk abstellen.
und dann Vorsicht bis du einen Ansatzpunkt hast, sonst wandert
der Bohrer über die ganze Spüle und das sieht nicht schön aus.
Sicher körn ich vorher an und natürlich geht das mit einer normalen Bohrmaschine.
Als Installateur mach ich das häufig genug.Egal ob Stahl, Holz, Kunststoff, oder Quaryl.
Wenn hier Fragen gestellt werden dann nur weil sie von Nichtfachleuten kommen.
Nun stell dir mal vor, jemand der Probleme hat ein einfaches Loch in ein Stahblech zu bohren macht dies mit einer Bohrmaschine die weit aus mehr Drehzahlen hat als ein Akkuschrauber, und meist auch noch viel unhandlicher ist!
Das dürfte wohl als Erklärung reichen.
Sie kriegen das bestimmt hin und ich auch, aber nicht jemand der nicht häufig genug Werkzeug in der Hand hat und mit solchen Materialien arbeitet.
… mit einer Bohrmaschine die weit aus mehr Drehzahlen hat als ein Akkuschrauber,
Auch bei einem Akkuschrauber wird der Bohrer, wenn nicht vorgekörnt ist, eine Zeitlang auf der Oberfläche herumeiern, bis es ihm beliebt, an einem Ort seiner Wahl ins Material einzudringen.
Sie kriegen das bestimmt hin und ich auch, aber nicht jemand der nicht häufig
genug Werkzeug in der Hand hat und mit solchen Materialien arbeitet.
Na ja, wenn wir davon ausgehen, dass der Frager so bohrunerfahren ist, sollten wir ihm auch erklären, dass Vorkörnen erforderlich ist und wie man das macht:
Es gibt ein Werkzeug, das Körner heißt, sieht ähnlich aus wie ein Meißel, ist aber vorne rund und sehr spitz. Das setzt man auf die gewünschte Stelle, hält es gut fest und haut einmal kurz und kräftig mit dem Hammer drauf. Dann hat man im Material ein kleines Löchlein, in das man die Bohrerspitze einsetzen kann. Am besten ist eine Bohrmaschine mit elektronischer Drehzahlregelung, dann bohrt man langsam an und wird nach und nach schneller.
Mankann statt des Körners auch einen Stahlstift (Stahlnagel) nehmen. Ein normaler Nagel (Drahtstift) verbiegt sich eher als ins Material einzudringen.
der Lochschneider ist wirklich die einzig sinnvolle und praktikable Lösung. Will man keinen kaufen, kann man den auch im Werkzeugverleih oder da, wo man die Spüle/Armatur gekauft hat üblicherweise leihen.
Neulich zappte ich im Fernsehen allerdings über eine hier noch nicht erwähnte Alternative, von der ich allerdings dringend abraten würde. Da wurde ein Kreis markiert und dann über Kreuz mit einer Flex zweimal eingeschnitten. Dann die Viertel ausgebogen und abgesägt. Da hat es mir bald die Fußnägel hochgebogen.
BTW: Es ist ganz üblich, dass Armaturen ohne Bohrung verkauft werden. Schließlich gibt es ja auch die Möglichkeit die Armatur an der Wand hängend oder hinter der Spüle durch die Arbeitsplatte montiert zu haben.
Gruß vom Wiz
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