seit Jahrzahnten immer das gleiche Problem: Man bohrt mit einer normalen ( also nicht Hilti oder Boschhammer) Schlagbohrmaschine in eine Stahlbetonwand und trifft auf ein Eisen, es geht und geht nicht voran. Manchmal schafft man irgendwie doch den Durchbruch, oft nicht, beides mal weiß man nicht, warum.
Gibt es denn kein sonstiegs Hilfsmittel (ich sage mal: Schneidöl, Reiböl, Hilfsflüssigkeit, sonstiger Trick), das den Schlagbohrer in die Lage versetzt, das offenbar verborggene Moniereisen besser zu druchdringen als stures draufhalten und „hoffen“.
Wir dankbar ich für Tips wäre (außer dem, nebendran einen neuen Versuch zu wagen), kann ich gar nicht ausdrücken
Gibt es denn kein sonstiegs Hilfsmittel (ich sage mal:
Schneidöl, Reiböl, Hilfsflüssigkeit, sonstiger Trick),
Metall- und Steinbohrer haben ein völlig anderes Prinzip und keiner kann das andere Material durchdringen. Metallbohrer schneiden wie ein Messer einen (natürlich runden) Streifen aus dem Metall. Steinbohrer hämmern und zerbröseln das Material.
Deine einzige Lösung würde sein:
-mit dem Steinbohrer bis zum Metall
-mit dem Metallbohrer das Metall durchbohren
-Metallbohrer wegschmeißen (der ist durch den Stein nämlich Stumpf geworden)
-wieder Steinboher.
Nebenbei solltest du hoffen, dass die Armierung an dieser Stelle wirklich überflüssig war.
Hallo Antal,
es gibt eine Möglichkeit zum Beispiel mit einem Hiltibohrer (gar nicht so teuer wie man glaubt). Diese haben Bohrkronen die auf den Schaft geschweißt sind (reibgeschweißt). Allerdings schafft man selbst mit einer Hilti ein ordenliches Eisen nicht zentral zu durchbohren (wurde mir von Hilti bestätigt), sondern seitlich zu durchbrechen. Die für dich beste Möglichkeit ist deine Bohrung an einer anderen Stelle zu setzen, oder wie der Vorredner schon sagte einen Metallbohrer opfern und danach wieder zu schleifen.
Ich habs schon so gemacht:
Einen zweiten Steinbohrer „scharf“ angeschliffen also wie einen Metallbohrer und mit diesem dann im angefangenen Bohrloch weitergebohrt bis keine Metallspäne mehr rauskommen. Anschliessend wieder mit dem „normalen“ Steinbohrer weitergemacht.
Ist besonders zu empfehlen bei nicht mittig getroffenem Eisen.
Zum Schleifen solltest Du allerdings eine Siliziumkarbid Schleifscheibe haben. Sonst wirds mit dem Schleifen (fast) nichts.
Alternativ dazu einen Adapter SDSMax - SDSPlus in die Große Hilti! Die haut bis 10mm alles durch… Nimm dazu aber bitte keine billigen Baumarktbohrer die brechen oft schon ab wenn sie das Wort Metall blos hören.
Gruß Armin
Dank Armin, für diesen Hinweis. Diese Idee ist mir auch schon mal gekommen, hab´s aber noch nie ausprobiert. Wahrscheinlich wegen fehlender Schleifmöglichkeit.
Jetzt werde ich ads doch mal angehen!
Danke Antal
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Ich kann es nie glühen lassen weil privat E5, TE15, TE22(Rot), und TE74 habe *fg* Wenn Eisen kommt die 22er ausgepackt, alter Bohrer rein und durch Da wo es halt sein muss.
Im übrigen kann ein gesckiter Handwerker bei 4-6er Löchern auch schräg bohren und trotzdem fachgerecht befetigen
Was vielleicht ein Tip für das ursprüngliche Problem ist
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