Energieträger für Heizung

Von: , Frage gestellt am So, 14. Aug 2005

Hallo,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Alternativen zu meiner Ölheizung welche ausgewechselt werden muß (Meßwert ist an der Grenze, Wirkungsgrad schlecht, Tüv-Prüfung der Ölbehälter...). Durch die Fördermittelprogramme sind alternative Energieträger (Pellets, Erdwärme, Solar für Strom und/oder Wasser...) interesanter geworden, doch je mehr man liest oder sich damit beschäftigt desto verwirrter wird man. Über ein kleines Blockheizkraftwerk kann man auch nachdenken...

Wie sind eure Erfahrungen?

MfG

Berty

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    erstmal Randbedingungen klären

    Hallo,

    alles ist zwar möglich, doch meist kommt man bei
    Berücksichtigung aller Randbedingungen auf eine
    eher sehr kleine auswahl.
    Deshalb müßtest Du schon mal alles wichtige dazuschreiben,
    sonst kann da keinen eine vernüftigen rat geben.
    - welcher Standort,
    - welche Eigentumsverhältnisse
    - Größe und Beschaffenheit der Bausubstanz
    - Budget
    - Vorlieben, gewünschter Komfort
    - lokale Möglichkeiten usw. ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Alternativen zu
    meiner Ölheizung welche ausgewechselt werden muß (Meßwert ist
    an der Grenze, Wirkungsgrad schlecht, Tüv-Prüfung der
    Ölbehälter...). Durch die Fördermittelprogramme sind
    alternative Energieträger (Pellets,
    Ja, wenn Du Platz dafür hast und eine günstige Bezugsquelle
    und nicht schon viele andere auf die Idee gekommen sind.... Erdwärme,
    In Verbindung mit Wärmepumpe wahrscheinlich sehr hohe
    Anschaffungskosten. Ob's dadurch jemal rentabel wird,
    ist zweifelhaft (höchstens durch hohe Subventioinierung) Solar für Strom und/oder Wasser...)
    Solar für Strom ? Ist absoluter Außerseiter, etrem teuer
    und unrentabel.

    Solar für Wasser.... nur als Ergänzung. Macht eh nur ca.
    20% des gesamten Heizergiebdarfs aus.

    reine Solarheizunh lohnt nur bei extrem Niedrigenergiehaus.
    Wird bei alter Bausubstanz nicht realisierbar sein.
    Als Zusatzheizung fraglich, weil dann 2 Heizsysteme
    parallel angeschafft werden müssen. interesanter geworden, doch je mehr man
    liest oder sich damit beschäftigt desto verwirrter wird man.
    Über ein kleines Blockheizkraftwerk kann man auch
    nachdenken...
    Ich denke, sowas lohnt nur im Einzelfall mit entsprechenden
    Randbedingungen (z.B. Gewerbe mit ausgewogenen
    Wärme-/Strombedarf, Sommer wie Winter).
    In normalen Siedlungen ist ein privates Blockheizkraftwerk
    wohl eine überteuerte, unkomfortable und unrentable Lösung.

    Bleibt als Zusammenfassung: Öl und Gas bleiben vorläufig
    die Hauptenergieträger für Heizung.
    Elektr. Strom zum Heizen zu verwenden (auch mit Wärmepumpe)
    ist teuer und von der Ökobilanz wohl ein Nullsummenspiel.
    Alternativen wie Kohle/Holz u.ä. sind nur was für einzelne
    Nutzer, die dafür günstige Randbed. haben.
    Alle Energieträger werden bei den Kosten zwangläufig dem
    steigenden Ölpreis folgen.
    Wirklich sparen kann man dann also nur durch hervorragende
    Isolation des Hauses und vernüftigem Verbrauchsverhalten.
    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      Re: Danke

      Hallo

      ich danke für deine Antwort, das sich Öl und Gas nicht ohne weiteres verdrängen läßt ist mir bewußt. Du wirst auch recht behalten das Engerieträger wie Holz dem Preisanstieg nachlaufen werden.
      Solar für Bauchwasser und/oder Heizungsunterstützung ist gut, aber rechnet sich das? Wenn ich mir die Anschaffungskosten anschau da kann man ewig für heizen.

      Fazit wird wohl sein das der einzige Weg ist die Dämmung zu entscheident zu verbessern den wenn keine Energie verlohren geht muß auch keine erzeugt werden.

      MfG

      Roland

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