Ich mache mir gerade Gedanken zur Heizung in meinem Neubau (Einfamilienhaus). Wegen der steigenden Gas-, Öl- und Strompreise denke ich momentan an eine Geothermie-Heizung (Wärmepumpe). Hat jemand damit Erfahrung ? Ist dieses Heizprinzip zu empfehlen ?
Hallo!
Wegen der steigenden Gas-, :Öl- und Strompreise denke ich :momentan an eine :Geothermie-Heizung
(Wärmepumpe). Hat jemand :damit Erfahrung ? Ist dieses
Heizprinzip zu empfehlen ?
Für den Betrieb einer Wärmepumpe braucht man elektrischen Strom (auf mit Diesel oder Gas angetriebene Systeme gehe ich aus Gründen von Kosten, Lebensdauer und Wartungsaufwand nicht ein). Es wird also letztlich elektrischer Strom für Heizzwecke eingesetzt, was mit Abstand die teuerste Methode des Heizens ist. Man kan auch nicht dauernd auf den preiswerteren Nachtstrom ausweichen, man hat es vielmehr in weiten Zeiträumen mit dem Normaltarif von Haushaltsstrom zu tun, also rund 15 Cent/kWh. Mit Öl heizt man für 5 Cent/kWh. Soll heißen: Die Wärmepumpe braucht einen Wirkungsgrad > 300%, um sich jemals zu rechnen. Das und noch etwas mehr ist unter günstigen Standortbedingungen zu erreichen. Ob der Standort geeignet ist oder ob man Geldvernichtung betreibt, hängt vereinfacht gesagt davon ab, ob es auf dem Grundstück Grundwasser in wirtschaftlich sinnvoll erreichbarer Tiefe gibt und/oder ob der Boden Feuchtigkeit halten kann. Man kann (Genehmigung der unteren Wasserbehörde vorausgesetzt) Grundwasser entnehmen, ihm Wärme entziehen und das Wasser an anderer Stelle wieder in den Boden einleiten. Oder man verlegt Wärmetauscherrohre. Dafür braucht man eine Menge Platz.
Man kann natürlich einfach der Außenluft Wärme entziehen. Solche Systeme werden gelegentlich stolz präsentiert. Nur selten wird dabei die volle Wahrheit erzählt, dass es sich nämlich nur um eine Zusatzheizung handelt, wenn es draußen nicht so arg kalt ist und dass letzten Endes mehr für elektrischen Strom zu bezahlen ist, als für jeden x-beliebigen Brennstoff.
Durch die Wahl von Brennstoff und Heizungssystem sehe ich keine Chance, den steigenden Energiepreisen zu entrinnen. Die Chance, die Betriebskosten für eine Heizung welcher Art auch immer zu minimieren, besteht im Einbau geeigneter Haustechnik und in thermischer Isolation des Hauses. Die Haustechnik besteht in der Hauptsache aus einer großflächigen Niedertemperaturheizung und einer Belüftung des Gebäudes mit Wärmerückgewinnung. Zusammen mit feinster Isolierung von Wänden, Fenstern, Türen und Dach kommt man auf einen Energiebedarf für ein EFH, dass steigende Energiepreise nicht mehr weh tun.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
genauso wie Wolfgang sehe ich das auch.
Da der Strompreis genau wie Gas an den Ölpreis gekoppelt
ist, wird man immer bei einem entsprechendem Verhältnis
bleiben. Rausholen kann man also nur was über optimalen
Wirkungsgrad.
Für die erheblichen Anschaffungskosten sollte man
besser in aktive Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung
stecken.
Ich habe einen Jahresverbrauch im Niedrigenergiehaus
für Heizung und Warmwasser von immer noch weit
unter 1000€. Das mögl. Einsparpotential ist also so
gering, daß 10000…20000€ Mehrkosten für eine solche
Anlage sich nie rechnen. Dabei habe ich noch nicht mal
ein aufwendige Wärmerückgewinnungssystem.
Gruß Uwi
Wegen der steigenden Gas-, :Öl- und Strompreise denke ich :momentan an eine :Geothermie-Heizung
(Wärmepumpe). Hat jemand :damit Erfahrung ? Ist dieses
Heizprinzip zu empfehlen ?
Nur, wenn herkömmliche Energiequellen nicht verfügbar sind
oder Elektroenergie im Überschuß da ist.
Für den Betrieb einer Wärmepumpe braucht man elektrischen
Strom (auf mit Diesel oder Gas angetriebene Systeme gehe ich
aus Gründen von Kosten, Lebensdauer und Wartungsaufwand nicht
ein). Es wird also letztlich elektrischer Strom für Heizzwecke
eingesetzt, was mit Abstand die teuerste Methode des Heizens
ist. Man kan auch nicht dauernd auf den preiswerteren
Nachtstrom ausweichen, man hat es vielmehr in weiten
Zeiträumen mit dem Normaltarif von Haushaltsstrom zu tun, also
rund 15 Cent/kWh. Mit Öl heizt man für 5 Cent/kWh. Soll
heißen: Die Wärmepumpe braucht einen Wirkungsgrad > 300%,
um sich jemals zu rechnen. Das und noch etwas mehr ist unter
günstigen Standortbedingungen zu erreichen. Ob der Standort
geeignet ist oder ob man Geldvernichtung betreibt, hängt
vereinfacht gesagt davon ab, ob es auf dem Grundstück
Grundwasser in wirtschaftlich sinnvoll erreichbarer Tiefe gibt
und/oder ob der Boden Feuchtigkeit halten kann. Man kann
(Genehmigung der unteren Wasserbehörde vorausgesetzt)
Grundwasser entnehmen, ihm Wärme entziehen und das Wasser an
anderer Stelle wieder in den Boden einleiten. Oder man verlegt
Wärmetauscherrohre. Dafür braucht man eine Menge Platz.Man kann natürlich einfach der Außenluft Wärme entziehen.
Solche Systeme werden gelegentlich stolz präsentiert. Nur
selten wird dabei die volle Wahrheit erzählt, dass es sich
nämlich nur um eine Zusatzheizung handelt, wenn es draußen
nicht so arg kalt ist und dass letzten Endes mehr für
elektrischen Strom zu bezahlen ist, als für jeden x-beliebigen
Brennstoff.Durch die Wahl von Brennstoff und Heizungssystem sehe ich
keine Chance, den steigenden Energiepreisen zu entrinnen. Die
Chance, die Betriebskosten für eine Heizung welcher Art auch
immer zu minimieren, besteht im Einbau geeigneter Haustechnik
und in thermischer Isolation des Hauses. Die Haustechnik
besteht in der Hauptsache aus einer großflächigen
Niedertemperaturheizung und einer Belüftung des Gebäudes mit
Wärmerückgewinnung. Zusammen mit feinster Isolierung von
Wänden, Fenstern, Türen und Dach kommt man auf einen
Energiebedarf für ein EFH, dass steigende Energiepreise nicht
mehr weh tun.Gruß
Wolfgang
Ich mache mir gerade Gedanken zur Heizung in meinem Neubau
(Einfamilienhaus). Wegen der steigenden Gas-, Öl- und
Strompreise denke ich momentan an eine Geothermie-Heizung
(Wärmepumpe). Hat jemand damit Erfahrung ? Ist dieses
Heizprinzip zu empfehlen ?
Also nach dem ich die anderen Postings gelesen habe hoffe ich das die Klemtner und Heizungsbauer nur noch um ein Lagerfeuer sitzen denn alle Heizsysteme arbeiten mit Elektrischerenergeie mal abgesehen von dem Falschen berechnungen des Wirkungsgrades die in diesen Berufstand Gemachtwerden Hat ein Heizungsbauer Von Modernen Heizsystemen in vielen Fällen keine Ahnung .
Wärmepumpen sind aus Ökologischer Sicht in ordnung .
Der Stromanbieter macht Sondertarife für den Betrieb dieser Anlagen .
Funktion ist bei Wärmepumpen in Ordnung ( Arbeitet wie ein Kühlschrank )
Es gibt Anlagen die seid den 70 Jahren Laufen ohne größere Probleme .
Nur sollte es ein Fachmann Planen und auch Bauen und auch Erfahrungen damit haben .
Informationen gibts auch bei Energieversorger und Hersteller Z.B. Stiebel Eltron .
Wenn es um kostengünstiges Heizen geht sollte man sich auch mal über kleine Blokheizkraftwerke informieren .
Hallo,
zum Thema Wärmepumpe fällt mir folgendes ein:
Müsste es nicht möglich sein den Pumpenkreislauf, mit einem Stirling Motor, statt mit einem Elektromotor anzutreiben?
Für einen Stirlingmotor braucht man doch nur Wärme um ihn anzutreiben, die ja mit der Wärmepumpe erzeugt wird.
Da weit mehr Wärmeenergie dabei einsteht, als man an Energie hereinstecken muss, sollte es doch theoretisch möglich sein mit einem Teil dieser Wärmeenergie den Pumpenkreislauf anzutreiben.
Die Ganze Anlage fällt dadurch etwas größer aus, da auch noch Verlusste am Stirlingmotor auftreten, aber dafür ist man unabhängiger von externen Energiequellen.
Eine Elektropumpe muss natürlich den Kreislauf ersteinmal in Gang setzen.
Was haltet Ihr von diesem Gedankenexperiment?
Gruß
Henri
Hallo,
Was haltet Ihr von diesem Gedankenexperiment?
das ist dann wohl eine Variante eines Perpetuum Mobile 
Es wird aber daran scheitern, daß der Wirkungsgrad des
Stirlingmotors schlechter ist als der Wirkungsgrad der
Wärmepumpe.
Außerdem braucht man für einen Stirlingmotor auch nicht
nur warmes Wasser (mehr kommt hinten bei der Wärmepumpe
nicht raus), sondern heiße Luft oder Dampf.
Die gepumte Wärme ist praktisch völlig ungeeignet für eine
Wärmekraftmaschine.
Gruß Uwi
Hallo!
Wegen der steigenden Gas-, :Öl- und Strompreise denke ich :momentan an eine :Geothermie-Heizung
(Wärmepumpe). Hat jemand :damit Erfahrung ? Ist dieses
Heizprinzip zu empfehlen ?Für den Betrieb einer Wärmepumpe braucht man elektrischen
Strom (auf mit Diesel oder Gas angetriebene Systeme gehe ich
so weit, so gut, dann den weitern bullshit vergessen, der hier kam
Betriebskostenrechner gibts da:
http://www.klima-innovativ.de
der richtige fachmann ist NICHT der heizungsbauer, der macht nur mit flamme warn, sondern kälte und klimatechniker, die wissen wenigsten was sie zu tun und zu lassen haben.
von den geräten selbst würde ich von stiebel total, und en meisten dt. herstellern ebenfalls abraten, manch einer kennt nicht mal die vorschriften für den bau von kälteanlagen und somit auch wärmepumpen.