Hallo,
wie z.Zt. viele Hauseigentümer stellen wir uns zur Zeit die Frage, wie
Kosten sparen.
Nun kam uns der Gedanke, dass man eine normale Ölheizung, nach einem Umbau doch eigentlich auch mit Rapsöl fahren könnte ???
Würde so etwas funktionieren ??
Der zweite Gedanke ist eine Wärmepumpe, wer hat damt ERfahrung ??
Wäre über Antworten mit Für und wieder sehr dankbar.
Gruß
Jaclyn
Hallo Jaclyn!
wie z.Zt. viele :Hauseigentümer stellen wir :uns zur Zeit die Frage, wie
Kosten sparen.
Nun kam uns der Gedanke, dass :man eine normale Ölheizung, :nach einem Umbau doch :eigentlich auch mit Rapsöl :fahren könnte ???
Würde so etwas funktionieren ??
Ja, das sollte funktionieren. Aber warum willst Du vom Brennstoff Heizöl auf einen Brennstoff umsteigen, der teurer ist und dessen Angebot schon heute die Nachfrage gar nicht mehr decken kann? Wir sind mit Rapsöl am Ende der Möglichkeiten angekommen. Eine Ausweitung der Anbauflächen ist aus ökologischer Sicht inakzeptabel und wie ich gerade hörte, stehen dem auch EU-Vorschriften entgegen.
Der zweite Gedanke ist eine :Wärmepumpe, wer hat damt :Erfahrung?
Eine Wärmepumpe erreicht bei geeigneter Bodenbeschaffenheit einen Wirkungsgrad, der zu wettbewerbsfähigen Betriebskosten führt. Hoffe aber bitte nicht auf eine besonders preiswerte Heizung, weder hinsichtlich der Anschaffung noch hinsichtlich der Betriebskosten. Du handelst Dir mit einer Wärmepumpe Stromkosten ein, die vorhersehbar in der Größenordnung der Betriebskosten für eine Öl- oder Gasheizung liegen werden.
Wenn Du Heizkosten sparen willst, führt der Weg nicht über eine Umrüstung der Heizung auf einen anderen Energieträger. Wenn Öl teurer wird, ziehen alle anderen Energieträger mit. Das hat nichts mit der gerade öffentlich diskutierten Preiskopplung von Gas ans Öl zu tun, sondern ist die Folge automatisch ablaufender Marktmechanismen.
Der Weg zu geringeren Betriebskosten führt über geringeren Wärmebedarf für das Haus. Das bedeutet Dämmung von Dach und Außenwänden, wobei die Wände einschließlich des Kellers trocken sein müssen. Du baust Wärmeschutzverglasung ein und eine Niedertemperaturheizung. Trenne Heizkessel und Brauchwassererwärmung. Fürs Badewasser nimmst Du Durchlauferhitzer mit elektronischer Regelung (nicht die billigen Dinger mit Zweipunktregler). Wenn Du mit Gas heizt, verwende fürs Badewasser einen separaten Brenner oder eben auch Durchlauferhitzer (keinen Boiler!). Wenn Du noch mehr machen willst, baue eine automatische Belüftung mit Wärmerückgewinnung ein. Wenn das alles sachgerecht gemacht wird, brauchst Du nur noch 5 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter. Höchstens! Ein 150 qm-Haus heizt Du dann mit 750 Litern pro Jahr. Vermutlich brauchst Du jetzt ein Vielfaches dieser Menge.
Gruß
Wolfgang
Hallo Jaclyn,
auch wir machen uns Gedanken darüber, unsere Energiekosten, deren Ansteigen nicht absehbar, deren Absenkung jedoch in den Sternen steht, zu verringern, bzw. zu senken.
Auch wir habe viel Möglichkeiten durchgerechnet.
Derzeit betreiben wir in verschiedenen Räumen des Bauernhauses Öl-Einzelöfen. Auf Dauer zu teuer - ok. Die Alternative, für die wir uns entschieden haben: Pelletsöfen. Klar, mit dem Austausch der Einzelöfen sind wir auf einer preiswerteren Seite als wenn wir eine Znetralheizung auf Pellets umstellen müssten.
Unsere Rechnung - wir werden die Öfen von einem italienischen Hersteller beziehen über einen deutschen Händler, der auch die Serviceleistungen übernimmt - nach ca. 2 Heizperioden haben sich die Anschaffungskosten der Öfen amortisiert.
Pellets sind derzeit um die Hälfte billiger als Öl.
Der Aufwand, sie einzubauen ist relativ gering. Entsprechende Kamine silnd vorhanden und wurden damals beim Einbau schon so ausgelegt, dass wir von 15cm- Anschluss auf 12 verringern können.
Für den einen Raum gucken wir grad noch nach einem Schwedenofen. Hier hat man die Möglichkeit, im Sommer selber „Holz zu machen“. Auch damit ist Geld gespart.
Dass man eine bessere Isolation des Hauses ins Auge fassen sollte, ist klar. Aber wie gesagt, auch hier eine Kostenfrage. Also daher unsere Entscheidung für die Pelletsöfen in Kombination mit evtl. einem Schwedenofen.
Hoffe, ich konnte ein klein wenig weiterhelfen, ohne dass du das ganze Haus umbauen musst.
Gruß
zaubermaus
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Hallo!
Dass man eine bessere :Isolation des Hauses ins Auge :fassen sollte, ist klar.
Isolation und intelligente Heiztechnik bieten unabhängig vom Brennstoff die einzig dauerhaft tragfähige Lösung zur Senkung der Betriebskosten.
Wenn es um die Wahl des Brennstoffs geht, sind Holzpellets gewiß eine gute Lösung. Man muß aber kein Prophet sein, um deren Preissteigerung zu prognostizieren.
Wenn es um brauchbare (= effiziente) Heiztechnik geht, sind Einzelöfen unabhängig vom Brennstoff die schlechteste Lösung. Einzelöfen bringen einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als ein Zentralheizungskessel. Den Wirkungsgrad spürst Du unmittelbar an den Brennstoffkosten.
Du wirst vorhersehbar viel Geld verpulvern, wenn Du Einzelöfen für irgendeinen Brennstoff durch Einzelöfen für einen anderen Brennstoff ersetzt. Du brauchst statt dessen ein Gesamtkonzept, das Du Schritt für Schritt je nach Kassenlage im Laufe der Zeit durchziehst. In solchem Konzept hat durchaus z. B. ein Scheitholz-Kamin, mit dem sich in der Übergangszeit mehrere Räume heizen lassen, seinen Platz. An erster Stelle haben aber Trockenlegung, Dämmung und Einbau einer Niedertemperaturheizung zu stehen. Ob die mit Pellets, Öl oder Gas betrieben wird, ist erst im zweiten Durchgang von Bedeutung. Vorher muß der Energiebedarf des Hauses reduziert werden. Dazu gehört dann auch die Warmwasserbereitung. Hast Du noch irgendwo Boiler an Dusch- oder Badewanne in Betrieb, reiß sie raus. Das sind Stromfresser, die dauernd Wärme verlieren und die Stromrechnung in die Höhe treiben. Moderne Durchlauferhitzer verursachen deutlich niedrigere Betriebskosten. Aber das sind gegenüber den Verlusten durch mangelhafte Gebäudeisolation nur Feinheiten.
Gruß
Wolfgang
Hallo Jaclyn!
wie z.Zt. viele :Hauseigentümer stellen wir :uns zur Zeit die Frage, wie
Kosten sparen.
Nun kam uns der Gedanke, dass :man eine normale Ölheizung, :nach einem Umbau doch :eigentlich auch mit Rapsöl :fahren könnte ???
Würde so etwas funktionieren ??
Ja, das sollte funktionieren. Aber warum willst Du vom
Brennstoff Heizöl auf einen Brennstoff umsteigen, der teurer
ist und dessen Angebot schon heute die Nachfrage gar nicht
mehr decken kann? Wir sind mit Rapsöl am Ende der
Möglichkeiten angekommen. Eine Ausweitung der Anbauflächen ist
aus ökologischer Sicht inakzeptabel und wie ich gerade hörte,
stehen dem auch EU-Vorschriften entgegen.
Der zweite Gedanke ist eine :Wärmepumpe, wer hat damt :Erfahrung?
Eine Wärmepumpe erreicht bei geeigneter Bodenbeschaffenheit
einen Wirkungsgrad, der zu wettbewerbsfähigen Betriebskosten
führt. Hoffe aber bitte nicht auf eine besonders preiswerte
Heizung, weder hinsichtlich der Anschaffung noch hinsichtlich
der Betriebskosten. Du handelst Dir mit einer Wärmepumpe
Stromkosten ein, die vorhersehbar in der Größenordnung der
Betriebskosten für eine Öl- oder Gasheizung liegen werden.
Die Aussage ist nicht richtig . Die bis lang Installierten Anlagen laufer erfolgreich und ohne große Probleme infos bekommst du bei Energieversorgern und auch die Sondertarife für den Strom
Wenn Du Heizkosten sparen willst, führt der Weg nicht über
eine Umrüstung der Heizung auf einen anderen Energieträger.
Wenn Öl teurer wird, ziehen alle anderen Energieträger mit.
Das hat nichts mit der gerade öffentlich diskutierten
Preiskopplung von Gas ans Öl zu tun, sondern ist die Folge
automatisch ablaufender Marktmechanismen.
Der Weg zu geringeren Betriebskosten führt über geringeren
Wärmebedarf für das Haus. Das bedeutet Dämmung von Dach und
Außenwänden, wobei die Wände einschließlich des Kellers
trocken sein müssen. Du baust Wärmeschutzverglasung ein und
eine Niedertemperaturheizung. Trenne Heizkessel und
Brauchwassererwärmung. Fürs Badewasser nimmst Du
Durchlauferhitzer mit elektronischer Regelung (nicht die
billigen Dinger mit Zweipunktregler). Wenn Du mit Gas heizt,
verwende fürs Badewasser einen separaten Brenner oder eben
auch Durchlauferhitzer (keinen Boiler!). Wenn Du noch mehr
machen willst, baue eine automatische Belüftung mit
Wärmerückgewinnung ein. Wenn das alles sachgerecht gemacht
wird, brauchst Du nur noch 5 Liter Heizöl pro Jahr und
Quadratmeter. Höchstens! Ein 150 qm-Haus heizt Du dann mit 750
Litern pro Jahr. Vermutlich brauchst Du jetzt ein Vielfaches
dieser Menge.
Gruß
Wolfgang
Ich würde wenn das Kapital zur erneuerung der Anlage besteht mal über ein BHKW nachdenken . Vorteil : Ennergiesteuer wird zurückerstattet , Das Gerät erzeugt Strom der Verkauft werden kann , Wärme ist eigentlich ein Abfallproduckt.