Hallo!
Ich beschäftige mich mit der Anschaffung eines Wäschetrockners und bin der Meinung, dass die (günstigeren) Ablufttrockner auch technisch und effektiv die besseren sind (gegenüber Kondestrocknern).
Ich wohne zur Miete und frage mich deshalb, ob dann die erforderliche Kernbohrung durch die Aussenwand überhaupt beim Vermieter durchsetzung- bzw. genehmigungsfähig wäre; das ist ja doch ein ziemlicher Eingriff in die Bausubstanz.
Soweit könnte ich das ja noch selber in Erfahrung bringen, aber als Argumentationshilfe hätte ich gerne von euch gewusst, wie ich dem Vermieter beim Auszug die Reparatur des Mauerdurchbruchs „schmackhaft“ machen kann.
Was könnte man ihm anbieten, wie man so einen Mauerdurchbruch optisch und „physikalisch“ wieder zurückbaut, also in Bezug auf Dichtigkeit, Wärmeisolierung, Klinker-Optik oder was weiss ich was.
Danke für eure Tipps!
Einfachere Lösung
Hallo lalle,
Ich gehe mal einfach davon aus, daß der Raum, in dem der Trockner stehen soll, ein Fenster hat.
In dem Fall kannst du mit ein paar Rohren aus dem Baumarkt, die für Dunstabzugshauben benutzt werden, eine Rohrkonstruktion bis zum Fenster legen und der „Dampf“ zieht nach draußen.
Sollte dir diese Möglichkeit nicht gefallen und der Vermieter einem Durchbruch nicht zustimmen, gibt es für ein paar Euro in jedem größeren Supermarkt (zB Haushaltswarenabteilung bei Real) so Eimer, auf deren Deckel der Abluftschlauch des Trockners befestigt wird. In diesen Eimern sammelt sich dann das Wasser und wird, wenn der Trockner fertig ist, einfach ausgekippt.
Gruß
Sticky
Hallo,
In dem Fall kannst du mit ein paar Rohren aus dem Baumarkt,
die für Dunstabzugshauben benutzt werden, eine
Rohrkonstruktion bis zum Fenster legen und der „Dampf“ zieht
nach draußen.
damit machst du aber den eigentlichen Vorteil des Ablufttrockners (die bessere Energieeffizienz) völlig zunichte.
Gruß, Niels
Hallo!
…dass die (günstigeren) :Ablufttrockner auch technisch :und effektiv die besseren :sind (gegenüber
Kondestrocknern).
Das hab ich auch lange Zeit geglaubt, was vermutlich daran lag, daß ich gar nichts anderes kannte. Die ersten bezahlbaren Wäschetrockner waren nämlich Ablufttrockner. Vor ungefähr 3 Jahren war ein neuer Trockner fällig und ich entschied mich entgegen meines Vorurteils für einen Kondenstrockner. Grund war eine Überlegung zur effizienten Energienutzung. Der Ablufttrockner verbraucht zwar etwas weniger Strom, bläst aber die teuer erwärmte Luft einschließlich der ebenfalls teuer erwärmten Raumluft nach draußen. Zudem schafft man mit Wanddurchbruch und Flatterverschluß eine Schwachstelle in der Gebäudeisolation, die immer eine zugige Angelegenheit ist. Außerdem ist man mit dem Rohranschluß des Ablufttrockners hinsichtlich des Geräte-Standortes sehr eingeschränkt. Das alles erschien mir nicht vernünftig und so kaufte ich einen zugegebenermaßen nicht ganz billigen Miele-Kondenstrockner. Ich hab die Entscheidung nicht bereut.
Gruß
Wolfgang
Hi.
Es gibt Flexschläuche (Abluft). Einfach während des Trocknens aus dem Fenster hängen. Danach wieder einrollen.
Gruß Vanic.