Hallo,
meiner Tochter, die eine eigene Wohnung hat, fiel es kurz nach Weihnachten auf, dass es in unserer Küche müffelt.
Zu sehen war nichts, nur morgens waren die Fensterscheiben pitsche nass.
Seit vorgestern sieht man grauen Schimmelbelag, der von Tag zu Tag dunkler wird und vom Boden immer höher steigt.(Unter uns ist der Keller). Die Tapeten sind morgens wellig, die Fußleisten sind heute morgen nass gewesen. Ekelig!
Dazu muss ich sagen, dass die Wand an eine Garage grenzt, in der ich mich vorhin umgesehen habe. Dort ist die Seite der an uns angrenzenden Wand grau!
Unsere Vermieterin riet mir, wie ich es mir auch schon im vornherein gedacht habe, „ordentlich zu lüften“! Das tue ich sowieso!
Was kann ich im Hinblick auf unsere Vermieterin tun? Heraus kommen will sie nicht, um sich das anzusehen. 4 Mal habe ich sie deswegen schon angerufen. Wir wohnen schon seit 20 Jahren in dieser Wohnung.
Leider sind wir nicht im Mieterschutzverein.
Danke!
nenkaj
Hi,
das hört sich wirklich eklig an.
Zur Schimmelbeseitigung kann ich Dir leider nichts sagen, es kommt mir allerdings schon komisch vor, wenn nun nach 20 Jahren auf einmal ein solch schnell wachsender Schimmebefall vorkommt.
Soviel ich weiß, hat man beim Mieterschutzbund keine Wartezeit für eine Rechtsberatung. Das heißt Du kannst heute eintreten und Dich morgen beraten lassen. Informier Dich da am Besten genauer.
Grüße
SODL
Hallo,
also wenn das in so einer Windeseile passiert und es schon richtig nass wird, dann würde ich mal auf eine defekte Wasserleitung in der Wand tippen.
Das du nicht im Mieterschutzbund bist ist Pech, aber du kannst ja auch so zu einem Anwalt gehen, der setzt dann ein Schreiben auf und kann dir auch sagen in welchem Maß du die Miete mindern kannst. Nur auf eigene Faust würde ich nichts machen, das gibt nur Ärger.
Grüße
Chris
Hallo,
in Hinsicht auf Deinen Vermieter fang ein sog. Lüftprotokoll an, indem Du genau dokumentierst wann und wie lange Du gelüftet hast. Vielleicht auch noch Zimmertemperatur jeweils mitaufnehmen.
In Hinsicht auf den Mieterschutzbund hast Du evtl. eine Rechtschutzversicherung inkl. Mieterrechtschutz?
Gruss
Tobi
Hallo,
Hallo Nenkaj
meiner Tochter, die eine eigene Wohnung hat, fiel es kurz nach
Weihnachten auf, dass es in unserer Küche müffelt.
Zu sehen war nichts, nur morgens waren die Fensterscheiben
pitsche nass.
Das könnte ein Lüftungsproblem sein, aber (s. unten):
Seit vorgestern sieht man grauen Schimmelbelag, der von Tag zu
Tag dunkler wird und vom Boden immer höher steigt.(Unter uns
ist der Keller). Die Tapeten sind morgens wellig, die
Fußleisten sind heute morgen nass gewesen. Ekelig!
Dazu muss ich sagen, dass die Wand an eine Garage grenzt, in
der ich mich vorhin umgesehen habe. Dort ist die Seite der an
uns angrenzenden Wand grau!
Unsere Vermieterin riet mir, wie ich es mir auch schon im
vornherein gedacht habe, „ordentlich zu lüften“! Das tue ich
sowieso!
Das sollte man „offiziell“ nicht runterspielen
Was kann ich im Hinblick auf unsere Vermieterin tun? Heraus
kommen will sie nicht, um sich das anzusehen. 4 Mal habe ich
sie deswegen schon angerufen. Wir wohnen schon seit 20 Jahren
in dieser Wohnung.
Meine Empfehlung:
Einschreiben mit Rückschein (!):
Hinweis, dass Gefahr im Verzug ! Offensichtlich massiver Wassereintritt unbekannter Ursache
(die unten genannten Punkte könnte die Ursache sein, die Klärung ist aber nicht euer Problem).
Hinweis, dass massive Beeinträchtigung der Bausubstanz droht, die eine sehr, sehr teure Reparatur / Sanierung für den Vermieter zur Folge haben können.
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Jetzt ist der Vermieter gefordert.
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Parallel hierzu beim Mieterschutzverein Rechtsberatung gegen gewisses Entgelt einholen (bei einem Mitgliedseintritt nach Schadensfall helfen die einem nicht kostenlos). Mietminderung bei einem akuten Problem: Naja, erst mal abwarten, was die Rechtsberatung dazu meint.
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Und beides möglichst morgen früh. Dann kann man abwarten, was geschieht.
Leider sind wir nicht im Mieterschutzverein.
Danke!
nenkaj
Bitte
BW