Hallo,
na dann… wie wärs mit einem einfachen Eis-Sensor.
Dazu braucht man einen kleinen Getriebemotor, der hinreichend
Dauerbetriebsfest ist.
Falls Du einen einfachen DC-Motor nimmst, hat der eine
Lebensdauer von einigen Tausend h bei schonendem Betrieb mit
Unterspannung und wenig mechanischer Belastung.
Der Motor wird mit Unterspannung betrieben, so daß er gerade
zuverlässig läuft. An Abgangswelle kommt als Verlängerung eine
ausreichend lange Achse mit einem kleinen Rührer (einfaches Blech).
Für Achse und Blech würde ich Edelstahl nehmen.
Wenn Du nun den Rührer langsam im Wasser rühren läßt, ist alls
ok. Falls sich Eis bildet, wird der kleine Rührer einfrieren
(die Tiefe des Rührers kann man auch einstellen, so daß nicht
schon bei bischen Oberflächeneis geheizt werden muß).
Du brauchst nun also nur die Drehbewegung detektieren.
Das geht am einfachsten durch Messung des Motorstromes.
-> z.B. Mit Reeadkontakt oder auch elektronisch.
Normalerweise hat der Rührer nur wenig Widerstand aber
bei Eis max. Widerstand -> Motorstrom steigt deutlich an.
Andere Möglichkeiten gibts natürlich auch (z.B. Hallsensor
mit Magnaet an der Achse, Lichtschranke, Impulsgeben, Tachogenerator
oder auch mechn. Kontakt).
Um den Motor zu schonen, sollte das ganze evtl. erst bei
richtigem Frost eingeschaltet werden. Bei weniger als -5°C
wird eh nix gefrieren. So wird auch ein Motor, der nicht
für jahrelangen Dauerbetrieb ausgelegt ist, fast ewig halten.
Bei Defekt des Motors passiert auch nix, wenn dieser Fehler
als Eis detektiert wird. Dann muß bloß der Drehsensor sehr
zuverlässig arbeiten.
Beachte bei der ganzen Sache, daß es für Elektroinstallation
mit Netzspannung Vorschriften gibt. Gerade in diesem Fall, wo
auch Wasser mit im Spiel ist, darf nicht gepfuscht werden.
Gruß Uwi
Bin Mechaniker von Beruf, bin also Umgang mit metallenen
Werkstoffen und darüberhinaus auch Reparaturen kleinerer
Maschinen und Apparaturen gewohnt. Von daher trau ich mir
schon einiges zu 